Archive

Amboss

Amboss ist ein Lernkarten- und IMPP-Fragenprogramm der Berliner Firma Miamed, das der Vorbereitung auf das 1. und 2. Staatsexamen dient. Es ist seit 2016 unter https://www.miamed.de/amboss im Hochschulnetz zugänglich. Amboss wird aus QV-Mitteln bezahlt und steht allen Medizinstudierenden kostenfrei zur Verfügung – sei es per Browser oder App (Amboss Wissen: iOS / Android bzw. Amboss Kreuzen iOS / Android).

Neben der Lernfunktion verfügt Amboss auch über einen Arzt-Modus mit praxisrelevantem Wissen für Ärztinnen und Ärzte. Mit der Aktivierung des Arzt-Modus werden in den Lernkarten zusätzliche Inhalte wie diagnostische Entscheidungshilfen, Dosierungsvorschläge sowie detaillierte Wirkstoff-Informationen für den täglichen Gebrauch angezeigt.

Anleitung zur Freischaltung der Campuslizenz

1a) Man hat schon einen Account bei Amboss
Wenn Sie einen Amboss-Account haben, können Sie die Campuslizenz freizuschalten, indem Sie unter „Account“ -> „Weitere Amboss-Optionen“ die Campusoption anwählen. Hierfür muss man lediglich im Hochschulnetz sein und die Uni-Münster-E-Mail-Adresse (s.u.) angeben. (Der Account selbst muss nicht unter dieser Adresse laufen. Achtung: Der Login in Amboss läuft auch nach der Anmeldung zur Campuslizenz über die gleiche E-Mail-Adresse, mit der der Account ursprünglich registriert wurde. Ein Login über die Uni-Münster-E-Mail-Adresse funktioniert nicht, wenn der Account auf eine andere E-Mail-Adresse läuft.)

1b) Man hat noch keinen Account bei Amboss
Studierende die keinen Account haben, sehen nach Registrierung und Login auf der Startseite vier Optionen zur Freischaltung, eine davon die Campuslizenz-Aktivierung. Hierfür muss man lediglich im Hochschulnetz sein und die Uni-Münster-E-Mail-Adresse (s.u.) angeben.

Bitte nur die Original Uni-Münster-E-Mail-Adresse verwenden, also z.B. a_adam01@uni-muenster.de (erkennbar daran, dass sie weniger als 9 Zeichen und keinen Punkt hat). Alias-E-Mail-Adressen wie albert.adam@uni-muenster.de funktionieren nicht.

2) Verifizierung
An die Uni-Münster-E-Mail-Adresse wird dann eine E-Mail mit Bestätigungslink gesendet (wenn diese E-Mail nicht ankommt: im Account „nochmal senden“ anklicken). Bitte beachten Sie, dass eine Uni-Münster-E-Mail-Adresse nur einmal genutzt werden kann um eine Campuslizenz zu aktivieren. Besitzt ein Nutzer also mehrere MIAMED-Accounts, kann nur einer davon für die Campuslizenz freigeschaltet werden. Nach Bestätigen des Links in der E-Mail kann der Nutzer Amboss 30 Tage lange von überall aus nutzen, es ist also nicht erforderlich im Hochschulnetz zu sein. Jedesmal wenn sich der Nutzer erneut aus dem Hochschulnetz oder von zu Hause über VPN anmeldet wird der Zeitraum wieder auf 30 Tage verlängert. Dies passiert automatisch, dazu ist keine weitere Aktion des Nutzers erforderlich.

Eine bebilderte Anleitung finden Sie auch direkt bei Amboss: https://www.miamed.de/amboss/campuslizenz/muenster

Innerhalb von Amboss kann der Nutzer unter „Account“ einsehen wie lange er noch Zugang hat. Amboss schreibt dann „Deine Campuslizenz läuft noch bis zum 26.02. und muss von dir bis dahin erneuert werden.“ Das ist nicht ganz korrekt. Amboss verwechselt hier Campuslizenzdauer mit Verifizierungsdauer. Die Campuslizenz läuft bis zum Ende des Jahres. Was Amboss meint: Sie haben die Campuslizenz bis zum 26.2. verifiziert (durch Einloggen innerhalb des Hochschulnetz).

Weitere Informationen
https://www.miamed.de/amboss
Aktuelles

Artikel aus der FAZ

Wenn Sie einen bestimmten Artikel aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung benötigen, können diesen im Uninetz selber aus dem FAZ-Archiv herunterladen, das Folgendes enthält:

  • Volltexte aus: Frankfurter Allgemeine Zeitung ab 1993;
  • Rhein-Main-Zeitung u. Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung ab 1995;
  • FAZ-Net ab 1999; ab 2001 mit layoutgetreuen Orig.-Seiten im PDF-Format

Adressen:
http://rzblx10.uni-regensburg.de/dbinfo/detail.php?bib_id=ulbms&colors=&ocolors=&titel_id=5333 mit Info
oder hier direkt:
http://www.faz-archiv.de/biblio

BASE

BASE (Bielefeld Academic Search Engine) ist eine der weltweit größten Suchmaschinen speziell für frei im Sinne des Open Access zugängliche wissenschaftliche Dokumente im Internet. Betreiber der Suchmaschine BASE ist die Universitätsbibliothek Bielefeld.
BASE ermöglicht den Zugriff auf rund 76 Millionen Dokumente, z.B. Hochschulschriften, Preprints, Zeitschriftenartikel u.a. von über 3.500 Dokumentenservern (Stand Juli 2015). Bei etwa 70% der in BASE indexierten Dokumente sind die Volltexte frei zugänglich (Open Access).
Der Schwerpunkt liegt im natur- und wirtschaftswissenschaftlichen Bereich. Liste aller von BASE indexierten Quellen
Es gibt eine „Standardsuche“ + eine „Erweiterte Suche“
Beim Browsing in der Dewey Dezimalklassifikation sind derzeit (Juli 2015) fast 1,4 Milionen Dokumente im Bereich „DDC 61: Medizin und Gesundheit“ nachgewiesen.

Bildarchive Medizin

https://www.imaios.com/de/e-Anatomy/
IMAIOS e-Anatomy – interaktiver Atlas der menschlichen Anatomie (für iOS und Android und Windows ) zunächst bis Ende 2016 lizensiert

http://www.univadis.de/medical-media-library
60.000 Bilder und Foliensätze relevant für die tägliche Praxis oder zu spezifischen Patientendiagnosen von UniVadis/MSD/Springer. Anzeige von Thumbnails, nach Anmeldung werden größere Bilder / weitere Infos freigeschaltet.

http://ihm.nlm.nih.gov/
Images from the History of Medicine. Mehr als 70.000 digitale Bilder aus der Druck- und Fotosammlung der U.S. National Library of Medicine, History of Medicine Division.

UpToDate
Das klinische Entscheidungssystem UpToDate enthält zigtausende von Abbildungen, die innerhalb der Lizenz der Uni Münster benutzbar sind. Nach einer Krankheit suchen, dann links auf „Grafiken“ eingrenzen.

http://www.visualdx.com/
US-amerikanisches visuelles Diagnose- und Clinical Decision Support System. Kostenpflichtig. WWU-Testphase bis Ende 2016.

http://commons.wikimedia.org/
freie Bilder zu allen Fachgebieten

Weitere Quellen:
Übersicht wichtiger (freier) Bilddatenbanken aus den Bereichen Chemie, Biologie und Medizin.

BIOSIS

BIOSIS

BIOSIS Previews ist die weltweit größte und umfassendste bibliographische Datenbank im Bereich der Biowissenschaften. Sie kombiniert den Inhalt der Biological Abstracts, der Biological Abstracts / RRM (Reports, Reviews, Meetings) und Bio Research Index. Enthalten sind Original-Forschungsbeiträge und Übersichtsartikel aus der Biologie und der Biomedizin. Inhaltliche Schwerpunkte sind Botanik, Zoologie, Mikrobiologie/Parasitologie, Medizin (Tier- und Humanmedizin, Krebsforschung), Genetik und Molekularbiologie, Biotechnologie, Biochemie, Biophysik, Pharmakologie, Toxikologie, Umweltforschung, Land- und Forstwirtschaft sowie Ernährungswissenschaften.

Inhalt des Zugangs über die Nationallizenz:
Biological Abstracts Archive 1926 – 1968 + Biological Abstracts 1969 – 2004
Referenzen zu Artikeln aus rund 6.500 Zeitschriften. Berücksichtigt sind die Fachgebiete Biologie, Botanik, Medizin, Pharmakologie, Mikrobiologie, Ökologie, Parasitologie, Toxikologie, Umweltwissenschaften. Eine umfassende und hochgradig systematisierte Sacherschließung bietet vielfältige Möglichkeiten für professionelle Recherchen.

BIOSIS Previews Archive 1926 – 1968 + BIOSIS Previews 1969 – 2004 + BIOSIS Previews
enthält außer den Nachweisen von Zeitschriftenaufsätzen (Artikel aus rund 6.500 Zeitschriften) auch solche zu Tagungsberichten, Büchern, Dissertationen und grauer Literatur und umfasst mehr als 3,5 Millionen bibliographische Einträge, in der Regel mit Abstracts.

Adressen + Zugangsinfos:
http://rzblx10.uni-regensburg.de/dbinfo/detail.php?bib_id=ulbms&colors=&ocolors=&lett=fs&titel_id=6239

BrowZine

BrowZine von Third Iron ermöglicht den Angehörigen der Universität Münster innerhalb des Hochschulnetzes den einfachen Zugriff auf tausende lizenzierte Zeitschriften.

Suche nach Fachgebiet

Eine übersichtliche Regalansicht erlaubt das komfortable Browsen durch die (vorher ausgewählten) Lieblingszeitschriften. Mit einem Klick wird das Inhaltsverzeichnis des aktuellen Heftes geöffnet. Die Zeitschriften können sachlich oder über den Titel gefunden werden.

BrowZine für Tablets und Smartphone
BrowZine kommt erst auf mobilen Endgeräten voll zur Geltung. Es ist für iOS, Android und Kindle verfügbar. Wenn Sie BrowZine installiert haben, wählen Sie bitte die Universität Münster / University of Munster aus, damit Ihnen alle von uns abonnierten Zeitschriften zur Verfügung stehen. Dazu muss man sich im IP-Adressenbereich der Hochschule befinden.

CareLit

CareLit macht über 60.000 Fachartikel zu Kranken- und Altenpflege sowie Krankenhaus- und Heimmanagement gezielt zugänglich. Die Artikel stammen zu 97 Prozent aus Fachzeitschriften, deren Anzahl bereits auf 157 angewachsen ist; Managementliteratur wurde bis in die 60er Jahre, Pflegeliteratur bis in die 50er Jahre zurückgehend bibliographiert. Die restlichen 3 Prozent fallen auf allgemeine Berichte, Kongressberichte, Firmenpublikationen, Verbandsnachrichten, Examensarbeiten, Broschüren, etc.

Innerhalb von CareLit gibt es drei verschiedene Möglichkeiten Volltexte zu Artikeln aus der CareLit Datenbank zu beschaffen:

1. Abruf des Volltextes direkt über den CareLit® Volltext-Service möglich (gesonderte Lizenz nicht in Münster vorhanden). 2. Bestellung über das Volltextmanagement der CareLit Administration. 3. Volltextbestellung über den Dokumentenlieferdienst Subito.

CareLit ist im Hochschulnetz zugänglich unter http://217.91.37.16/extranet/login.asp

CCMed

CCMed (Current Contents Medizin) ist eine Datenbank für deutschsprachige Zeitschriftenaufsätze. Die Deutsche Zentralbibliothek Medizin in Köln pflegt diesen Current-Contents-Dienst seit 2000. Die Current Contents Medizin erschließen über 650 deutschsprachige (oder in Deutschland verlegte) medizinische Zeitschriften, von denen einige hundert in keiner der üblichen Datenbanken wie Medline, Pub Med, Embase oder Scopus nachgewiesen sind. Zur Zeit (2017) sind über 900.000 Artikel nachgewiesen.

Sie können nicht direkt in CC Med recherchieren. Recherchieren Sie über den zentralen Current Contents-Einstieg bei LIVIVO. Um sich die Ergebnisse aus der CC-MED-Datenbank separat anzeigen zu lassen, schränken Sie Ihre Treffermenge im Anschluss an Ihre Suchanfrage über das linke Navigationsmenü unter dem Punkt „Database/Datenquelle“ auf „CC MED“ ein.

Adresse:
CCMed über DBIS

Citavi

Das Literaturverwaltungsprogramm Citavi unterstützt wissenschaftlich Arbeitende bei der Recherche und Verwaltung wissenschaftlicher Literatur, beim Sammeln und Organisieren von Wissen und der Planung von Arbeitsabläufen in wissenschaftlichen Projekten. Beschäftigte und Studierende der WWU können Citavi kostenlos nutzen (Campuslizenz).

Installation

  1. Installieren Sie zunächst die Free-Version von Citavi, die unter http://www.citavi.com/download kostenlos heruntergeladen werden kann.
  2. Fordern Sie Ihren Lizenzschlüssel über http://www.citavi.com/uni-muenster an. Als Authentifizierung dient Ihre E-Mail-Adresse der Universität Münster. Eine Bestellung mit einer Freemailer-Adresse (web.de, GMX, Gmail etc.) ist nicht möglich.
  3. Sie erhalten nun eine E-Mail mit dem Lizenzschlüssel und einer Anleitung. Starten Sie Citavi und geben Sie den Lizenzschlüssel ein.

Mit dem Lizenzschlüssel können Sie Citavi auf zwei Rechnern oder einem Rechner und einem USB-Stick (Anleitung: Installation auf USB-Stick) nutzen.

Zitierstil Promotion

Die Ausführungsbeschlüsse zur Promotionsordnung mit der Fassung vom 17.01.2017 verweisen auf die Formatvorgaben der „ICMJE Recommendations“. Der Stil kann auf der Seite http://www.ulb.uni-muenster.de/ulb-tutor/literaturverwaltung/citavi/zitierstile.html heruntergeladen werden. Dort finden Sie auch Informationen darüber wie der Zitierstil in das eigene Citavi-Projekt übernommen werden kann.

Information

Im Online-Handbuch werden „Erste Schritte“, „Installationsvoraussetzungen“ etc., beschrieben. Weitere Anleitungen, eine FAQ-Liste und das Citavi-Forum finden Sie unter: http://www.citavi.com/hilfe
Das ZIV (Zentrum für Informationsverarbeitung) bietet allen Universitäts-Angehörigen einführende Citavi-Kurse an. Die ULB bietet eine Sprechstunde zu RefWorks und Citavi an sowie eine Schulung zum Vergleich von RefWorks und Citavi an.
Informationen zum Versionswechsel Citavi5 finden Sie hier.

Einen Vergleich von Literaturverwaltungsprogrammen (u.a. Civati + RefWorks) finden Sie bei der UB der TU München (Stand: 6/2015) und hier (Stand 4/2012).

Cochrane Library

Die Cochrane Library enthält als wichtigsten Teil die so genannten systematischen Übersichtsarbeiten (CDSR, Cochrane Database of Systematic Reviews) der Cochrane Collaboration, die Wissenschaftlern und Ärzten eine wissenschaftlich fundierte Informationsgrundlage bieten sollen, um den aktuellen Stand der klinischen Forschung in kurzer Zeit objektiv beurteilen zu können. Die Cochrane Collaboration ist ein internationales Netzwerk von Wissenschaftlern und Ärzten, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, systematische Übersichtsarbeiten zu medizinischen Fragestellungen zu erstellen. Die Organisation wird in Deutschland vom Deutschen Cochrane Zentrum, DCZ in Freiburg vertreten.

Die Cochrane Library stellt eine ganz wesentliche Quelle für die systematische und umfassende Literatursuche in der evidenzbasierten Medizin dar und ist z.B. für die Erstellung von Leitlinien und HTA-Berichten unverzichtbar. Die Cochrane Library enthält die folgenden Datenbanken:

  • Cochrane Database of Systematic Reviews (CDSR)
  • Cochrane Central Register of Controlled Trials (CCTR), das größte Register klinischer Studien weltweit
  • Cochrane Methodology Register (CMT)
  • Database of Abstracts of Reviews of Effects des Centre for Reviews and Dissemination (DARE)
  • Health Technology Assessment (HTA)
  • NHS Economic Evaluation Database (NHSEED)
  • Pre-Cochrane Trial Database of Systematic Reviews (Pre-COCH)

Weiteres:

  • In Pub Med können Sie nach Veröffentlichungen in der Cochrane Library genauso suchen wie nach Zeitschriftenartikeln. Um auf den Volltext zu gelangen, nutzen Sie bitte rechts oben den orangenen Button „Volltext bereitgestellt durch zb med münster“ (für den Bereich der Universität Münster gültig).
  • Alle ab Februar 2013 veröffentlichten systematischen Übersichtsarbeiten werden 12 Monate nach ihrer Erstveröffentlichung frei in der Cochrane Library zugänglich sein.
  • Es gibt eine Verlinkung der Cochrane Library mit Nachweisdatenbanken wie Google Scholar, Scopus oder Cross Ref-Anbietern.

Adresse:
http://www.thecochranelibrary.com

Conference Proceedings Citation Index

Früher bekannt unter dem Namen ISI Proceedings erfasst der Conference Proceedings Citation Index (CPCI) die veröffentlichten Vortragsabstracts der wichtigsten Konferenzen, Symposia, Seminare, Kolloquia, Workshops und Conventions weltweit. Es gibt zwei Editionen für die Natur- und Geistes-Wissenschaften. Conference Proceedings Citation Index kann über das Web of Science innerhalb des Hochschulnetzes aufgerufen werden.

Adressen
VerlagsInfo
Zugang via Web of Science

Copyright bei Weiterleitung von Artikeln

Frage:
Anlässlich einer Stellungnahme, die ich für die EMEA (Europäische Arzneimittelbehörde in London) erarbeitet habe, wird jetzt von der EMEA die Originalliteratur angefordert. Wie gehe ich korrekt vor und an wen soll ich mich wenden, um den Copyright-Bedingungen zu entsprechen?

Antwort:
Unser Hausjurist sagt dazu folgendes: Die Weiterleitung der Literatur an EMEA kann als vom Recht auf eigenen privaten, wissenschaftlichen Gebrauch gedeckt angesehen werden, da Sie quasi in Auftrag der EMEA handeln. Außerdem verbreiten Sie die Literatur ja nicht, d.h. Sie machen sie nicht öffentlich.