Archiv der Kategorie: Zeitschriften

eRef – jederzeit, überall!

Der Thieme Verlag bietet mit der eRef eine Plattform für die ärztliche Fort- und Weiterbildung an. Damit Sie die eRef nun noch besser nutzen können, können Sie sich einen „Heimzugang einrichten“, ein „Fachbuch freischalten“ und „Zeitschriftenabo freischalten“.

Heimzugang einrichten
Erstellen Sie Ihren eigenen Heimzugang und nutzen Sie alle Vorteile, die Ihnen ein persönlicher Zugang zur eRef bietet: Anlegen von Playlists, Speichern von Notizen oder zuletzt gesehener Inhalte, Erstellen der eigenen Startseite und vieles mehr.

Fachbuch freischalten
Zeigt Ihr Thieme Buch den Hinweis „Online-Version in der eRef“? Dann enthält es einen Zugangscode, mit dem Sie es einfach in der eRef freischalten können. Nutzen Sie Ihr Buch zusätzlich online in der eRef – ohne Extrakosten.

Zeitschriftenabo freischalten
Profitieren Sie von den zusätzlichen Funktionalitäten der eRef beim Lesen Ihrer Zeitschriftenartikel. Erhalten Sie außerdem Zugriff auf das Archiv Ihrer Zeitschrift.

Text und Logo: Thieme Verlag

EndNote Manuscript Matcher: Wo lohnt es sich zu publizieren?

In einem der letzten Beiträge hatten wir auf eine kostenfreie Version des Literaturverwaltungsprogramms EndNote hingewiesen. Loggt man sich dort ein, kann man neben dem üblichen Literaturverwaltungskrams ein ganz besonderes Feature der Webversion von EndNote nutzen:

Unter dem etwas kryptischen Menüpunkt „Übereinstimmung“ kann man sich die besten zu seinem Manuskript passenden Zeitschriften anzeigen lassen.

Zitat Web of Science: „Es werden nur einige Schlüsselinformationen – wie Titel, Abstract und Referenzen – gebraucht, damit Web of Science Ihnen die richtige Zeitschrift für Ihr Manuskript vorschlagen kann. die zum Patent angemeldete Technik analysiert Millionen von Datenpunkten und Zitatverbindungen im Web of Science, um aussagekräftige Zusammenhänge zwischen diesen Veröffentlichungen und Ihren eigenen Zitatdaten zu erkennen. Innerhalb weniger Sekunden stehen Ihnen JCR®-Daten, Schlüsselinformationen der Zeitschrift und Herausgeberdetails zur Verfügung, damit Sie Ihre Möglichkeiten prüfen und Ihr Manuskript einreichen können.“


Beispiel eines „Manuscript Match“: 9 übereinstimmende Zeitschriften bei der Eingabe des PubMed-Artikels Sleep apnea: State of the art als Referenz.

Informieren Sie sich, wie der Manuskriptabgleich funktioniert

Fotos: Screenshot

5 Tipps, wie man sich Predatory Publishers schützen kann

In einem kürzlichen Artikel in „The Scientist“ Identifying Predatory Publishers: How to tell reputable journals from shady ones, geht Tracy Vence der Betrugsmasche von Fake-Verlagen auf den Grund. Diese erstellen Webseiten mit auf den ersten Blick „seriösen Zeitschriften“, die gegen Bezahlung Artikel jeder Coleur publizieren. Oft findensich dort Fake-Editorial Boards, oft wird kein Peer Review durchgeführt, oft wird versprochen, den Artikel in hochrangigen Datenbanken wie PubMed oder Web of Science zu plazieren, oft wird sogar abkassiert und noch nicht mal der Artikel publiziert.

Schlimm ist es, wenn man auf einen solchen Verlag hereingefallen ist und eine Publikationsgebühr bezahlt hat, ohne eine Leistung dafür zu erhalten. Dies ist Wissenschaftlern an der Medizinischen Fakultät bereits passiert. Unangenehm und nicht gerade karrierefördernd ist es auch, wenn man seinen Namen auf Fake-Editorial Boards findet, und ihn nicht löschen kann. Besonders nervig für Forscher an der WWU sind auch die vielen, vielen Spam Mails, die danach fragen, in den abseitigsten Journalen zu publizieren. Leider gibt es noch keine Spamabwehr des ZIV dagegen, so dass man sich mit selbstgebastelten Spamfiltern behelfen muss (wie es auch ein Wissenschaftler im Scientist-Artikel macht).

Tracy Vence beschreibt auch im Detail, wie man sich vor Predatory Publishers schützen kann:

  1. Get started early. Consider where to submit your manuscript early on.
  2. Scan the TOC. Are there any familiar names?
  3. Read the journal’s policies. All should be clearly outlined on the journal’s website.
  4. Beware of „Contact us.“ Journals that offering only a contact us form — is usually a red flag.
  5. Check DOAJ. Look to see if the publication is listed in the Directory of Open Access Journals.

Foto: Screenshot The Scientist

eRef – jetzt wird’s persönlich!

eRef ist ein Angebot des Thieme Verlags Stuttgart, das alle E-Books und E-Journals des Verlags in einem Portal integriert und suchbar macht. Die für das Fachgebiet relevanten Diagnosen und Differenzialdiagnosen finden Sie in den so genannten „Cockpits“. Des weiteren gibt es hilfreiche „Werkzeuge“ des medizinischen Alltags, wie z. B. Laborparameter, Scores, Klassifikationen und Leitlinien sowie ein „Mediacenter“ mit hundertausenden Abbildungen. Ärzte in Weiterbildung können das Trainingscenter für Facharztfragen nutzen.

Die eRef ist überarbeitet worden und hat nun zwei neue Features: „Meine Startseite“ und „Playlists“.

Meine Startseite
Machen Sie eRef zu Ihrer persönlichen eRef : Entwerfen Sie Ihre ganz persönliche Startseite, nach Ihren Vorlieben und Wünschen. Markieren Sie Ihre Favoriten in Cockpits, Büchern und Zeitschriften. Wie das geht erfahren Sie hier.

Playlists
Entwerfen Sie Ihre persönliche Playlist, als eigene Sammlungen mit den wichtigsten Inhalten zu einem Thema. Von Cockpits, Buchkapiteln oder Zeitschriftenartikeln, über Abbildungen und Videos, bis hin zu einzelnen Suchanfragen oder externen Internetseiten – stellen Sie alles zusammen, was für Sie zusammen gehört.
Wie das geht erfahren Sie hier.

 

Grafik © Georg Thieme Verlag KG

Berliner und baden- württembergische Universitäten kündigen Elsevier-Verträge

Im Rahmen des Projekts DEAL wird das Ziel verfolgt, bundesweite Lizenzverträge für das gesamte Portfolio elektronischer Zeitschriften großer Wissenschaftsverlage abzuschließen. Dabei wird eine signifikante Änderung gegenüber dem gegenwärtigen Status Quo bei der Verhandlung, den Inhalten und der Preisgestaltung angestrebt. Durch die Effekte eines Konsortialvertrages auf Bundesebene sollen die einzelnen Einrichtungen finanziell entlastet und der Zugang zu wissenschaftlicher Literatur für die Wissenschaft auf breiter und nachhaltiger Ebene verbessert werden. Zugleich soll eine Open-Access-Komponente implementiert werden.

Die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Technische Universität Berlin und die Charité kündigten vor kurzem ihre Verträge mit Elsevier, ebenso wie alle baden-württembergischen Universitäten. Der Grund für diese drastischen Schritte war das unzureichende Angebot, das Elsevier den deutschen Wissenschaftsorganisationen vorgelegt hatte.

Zu diesem Vorgehen erklärte Prof. Dr. Ressel, Rektor der Universität Stuttgart:

„Anders als bei herkömmlichen Zeitschriften und Büchern erhalten wissenschaftliche Autoren ganz überwiegend kein Honorar von den Verlagen. Auswahl und Lektorat der Beiträge wird zumeist auch von Wissenschaftlern kostenfrei übernommen; die darin beschriebenen Forschungen sind fast ausschließlich aus Steuermitteln finanziert. Die Publikation erfolgt mittlerweile oft elektronisch und verursacht in diesem Fall keine Druckkosten. Die Gewinnmargen sind bei den Großverlagen mit bis zu 40 % außergewöhnlich hoch, die Verlagsleistung überschaubar und die Rechnung dafür übernimmt der Steuerzahler.“

Alle Pressmeldungen finden Sie im DEAL-Pressespiegel.

Grafik © Projekt DEAL

Profit vs. Wissenschaft

Unter dem Titel Is the staggeringly profitable business of scientific publishing bad for science? veröffentlichte Stephen Buranyi im Guardian vom 27.06.2017 einen recht ausführlichen Artikel über den wissenschaftlichen Publikationsboom, dessen historische Wurzeln als auch über die Entwicklung und Rückwirkungen auf das wissenschaftliche Publikationswesen. Eine Branche die wie keine andere exorbitanten Gewinnspannen aufweist.

Das Geschäftsmodell – der Kunde liefert unentgeltlich einen Artikel, der auf seine Kosten ein Peer-Review-Verfahren durchläuft  … und schlussendlich wird das Produkt dem Kunden verkauft – führte dazu, dass Bibliotheken sich als Gefangene eines Marktes wiederfinden, dessen alljährliche Preissteigerung ihrer Produkte für die Verlage ein mehr als nur lukratives Geschäft darstellen, hingegen jegliches Bibliotheksbudget auf Dauer sprengen.

Der Artikel arbeitet sich entlang der Entwicklung des Verlages Elsevier, der mit mehr als 1.000 wissenschaftliche Zeitschriften der mit Abstand größte Wissenschaftsverlag der Welt ist.

Ein Bericht des Informationswissenschaftlers Vincent Larivière (Universität von Montreal) aus dem Jahre 2015 führt aus, dass Elsevier 24% des wissenschaftlichen Zeitschriftenmarktes beherrscht. Mit Springer und John Wiley & Sons verfügen diese drei Unternehmen über die Hälfte des Marktes.

Seit Anfang des Jahrtausends haben Wissenschaftler als Alternative zum Subskriptionsmodell „open access“ favorisiert. Und trotz der Unterstützung z.B. durch die Gates Foundation erscheinen nur ein Viertel wissenschaftlicher Publikationen als frei verfügbar – Elsevier hingegen allein im vergangenen Jahr 1,5 Millionen Artikel-Einreichungen erhielt, 420.000 Artikel publizierte und (nach eigenen Angaben) 14 Millionen Wissenschaftler betreute, und 800.000 Wissenschaftler ihre Zeit für Bearbeitung als auch für Peer-Reviews zur Verfügung stellten.

Die Idee, dass die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung für jedermann frei zugänglich sein sollte, kann als Gefahr für das aktuelle System gesehen werden, welches schlicht auf der Möglichkeit der Herausgeber basiert den Zugriff auf wissenschaftliche Literatur zu beschränken.

So ist es auch nicht verwunderlich, dass gegen die von der Kasachin Alexandra Elbakyan aufgesetzte Webseite, von der wissenschaftliche Arbeiten kostenlos heruntergeladen werden können, von Elsevier wg. Hacking und Urheberrechtsverletzungen in den USA eine einstweilige Verfügung auf Unterlassung bei Androhung einer Strafe von 15 Millionen Dollar erwirkt wurde.

  • Stephen Buranyi: Is the staggeringly profitable business of scientific publishing bad for science? The Guardian, 27.07.2017, online

screenshot © The Guardian

eRef Gynäkologie & Geburtshilfe: Testzugang bis 21.5.

Der Thieme Verlag bietet mit der eRef eine neue Plattform für die ärztliche Fort- und Weiterbildung an. Für die Fakultät wurden bisher die Fachgebiete Anästhesie und Zahnheilkunde lizenziert, dazu Studienliteratur wie die Duale Reihe und der Prometheus. Ab heute steht darüber hinaus ein probeweiser Zugang für das Fachgebiet Gynäkologie & Geburtshilfe für 2 Wochen zur Verfügung.

Die eRef bietet:

  • Eine virtuelle Bibliothek mit Zeitschriften und Büchern im Volltext sowie ergänzenden Informationen (Arzneimitteldatenbank, Verlinkung zu Leitlinien, Videos)
  • Eine integrierte Bilddatenbank, mit der Sie schnell nach
    relevanten Bildern (z.B. CT, anatomische Grafik) filtern können.
  • Qualitätsgesicherte Inhalte aus dem Thieme Verlag
  • Zeitersparnis durch die thematische Bündelung von Inhalten in Form der Cockpits
  • eRef App sowie zusätzliche Nutzung mit responsive Design von allen mobilen Geräten
  • Zeitschriften-Alerts, die per Mail automatisch die neuesten Inhaltsverzeichnisse der Fachmagazine liefern
  • Einrichtung eines Heimzugangs, der die externe Nutzung mit username/password ermöglicht
  • Trainingscenter zur Vorbereitung auf die Facharztprüfung für Assistenten
  • Fortbildungsinstrument für Ärzte (Sammeln von CME Punkten)

Zur Verfügung stehende Titel (im Hochschulnetz):

BrowZine: Update und neue Funktionen


BrowZine von Third Iron ermöglicht den Angehörigen der Universität Münster den leichten Zugriff auf tausende lizenzierte Zeitschriften. Eine übersichtliche Regalansicht erlaubt das komfortable Browsen durch die (vorher ausgewählten) Lieblingszeitschriften. Die Zeitschriften können sachlich oder über den Titel gefunden werden. Mit einem Klick wird das Inhaltsverzeichnis des aktuellen Heftes geöffnet. Neue Hefte werden automatisch heruntergeladen, so dass man immer uptodate ist.

BrowZine hat nun einige Funktionen verbessert bzw. hinzugefügt:

*       My Articles – Ermöglicht es dem Nutzer auf Artikel-Ebene Ordner für Projekte usw. zusammenzustellen:
http://support.thirdiron.com/knowledgebase/articles/1123435-about-my-articles

*       API Schnittstellen – Ermöglicht es Bibliotheken Elemente von BrowZine in Discovery-Oberflächen zu integrieren:
http://support.thirdiron.com/knowledgebase/articles/1127656-browzine-api-functionality

*       A-Z Journal Lookup – Ab sofort können auch nicht BrowZine-Enabled-Titel in BrowZine Web via des Journal-Finders aufgefunden werden:
http://support.thirdiron.com/knowledgebase/articles/937164-extended-a-z-browzine-web-search-to-cover-all-libr

*      Articles in Press – Pre-publications sind nun in BrowZine erhältlich, damit der Nutzer über die neuesten Artikel in seinen Lieblingszeitschriften top aktuell ist:
http://support.thirdiron.com/knowledgebase/articles/289075-do-you-support-publish-ahead-of-print-content-io

*      Neue Inhalte – Wir fügen ständig neue Inhalte und Verlage hinzu. Eine aktuelle Liste finden Sie hier:
http://support.thirdiron.com/knowledgebase/articles/132654-what-publishers-do-you-support

*      Verlage – Eine Wunschlisten von neuen Verlagen kann hier hinterlegt werden:  http://support.thirdiron.com/forums/255842-content-requests

BrowZine kommt erst auf mobilen Endgeräten voll zur Geltung. Es ist für iOS, Android und Kindle programmiert worden, kann aber auch mit jedem Browser aufgerufen werden (und ist damit auch Surface-tauglich). Dazu muss man sich im IP-Adressenbereich der Hochschule befinden (von ausserhalb ist VPN nötig).

Wenn Sie BrowZine installiert haben, wählen Sie bitte die Universität Münster / University of Munster aus, damit Ihnen alle von uns abonnierten Zeitschriften zur Verfügung stehen (s.o.). Achten Sie darauf, dass Sie VPN aktiviert haben und klicken Sie auf „Continue“. Nun können Sie die Fachklassifikation benutzen, um Ihre Lieblingstitel auswählen und den kompletten Artikel herunterzuladen.

Der Zugang zu BrowZine steht zunächst bis Ende 2017 zur Verfügung.

Foto: Screenshot

med – Das Magazin der Zweigbibliothek: Ausgabe 1-2017

Die erste Ausgabe des Bibliotheksmagazins 2017 ist heute mit folgenden Beiträgen erschienen:

Inhalt

Die gedruckte Ausgabe der Bibliothekszeitung med finden sie ab Ende nächster Woche in der Bibliothek. Wenn Sie ein oder mehrere Exemplare für sich oder zur Auslage haben möchten, schicken wir Ihnen diese gerne zu. Das PDF finden Sie auf unserem E-Pflichtserver unter der URL http://epflicht.ulb.uni-muenster.de/download/pdf/410789 (PDF, 1,8MB).

German U15-Universitäten unterstützen Forderungen der Wissenschaftsorganisationen in den DEAL-Verhandlungen mit Elsevier


Der Verein German U15, die Interessenvertretung von 15 forschungsstarken und international sichtbaren, medizinführenden deutschen Universitäten, hat in einer Pressemitteilung seine Unterstützung der Forderungen der Wissenschaftsorganisationen in den DEAL-Verhandlungen mit Elsevier kundgetan.

„Der breite und nachhaltige Zugang von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu wissenschaftlicher Literatur ist eine Selbstverständlichkeit. Er darf durch die Marktmacht weniger Großverlage nicht übermäßig eingeschränkt werden“, so Hans-Jochen Schiewer, Rektor der Universität Freiburg und Vorsitzender von German U15.

Weiter wird ausgeführt: „In den letzten dreißig Jahren sind die Preise für wissenschaftliche Zeitschriften signifikant schneller gestiegen als der allgemeine Konsumentenpreisindex westlicher Industrienationen. Gleichzeitig gehen deutlich über die Hälfte der Ausgaben deutscher Universitätsbibliotheken für Zeitschriften (print und online) an drei Großverlage. Vor diesem Hintergrund verfolgen die Wissenschaftsorganisationen in den Verhandlungen mit Elsevier die folgenden Ziele:

  • Teilnehmereinrichtungen: alle zur Teilnahme an Allianz- und Nationallizenzen berechtigten Einrichtungen in Deutschland.
  • Die DEAL-Einrichtungen haben dauerhaften Volltextzugriff auf das gesamte Titel-Portfolio (E-Journals) von Elsevier.
  • Alle Publikationen von Autoren aus deutschen Einrichtungen werden automatisch Open Access geschaltet (CC-BY, inkl. Peer Review).
  • Angemessene Bepreisung nach einem einfachen, zukunftsorientierten Berechnungsmodell, das sich am Publikationsaufkommen orientiert.“

 

Grafik © German U15

 

Testzugang zu Thieme eRef verlängert

Der Thieme Verlag bietet mit der eRef eine neue Plattform für die ärztliche Fort- und Weiterbildung an. Der probeweise Zugang für die komplette eRef wurde nun bis zum 13.04. verlängert, um weiteren Fachgebieten die Gelegenheit zu geben, diese Plattform zu testen.

Die eRef bietet:

  • Eine virtuelle Bibliothek mit Zeitschriften und Büchern im Volltext sowie ergänzenden Informationen (Arzneimitteldatenbank, Verlinkung zu Leitlinien, Videos)
  • Eine integrierte Bilddatenbank, mit der Sie schnell nach
    relevanten Bildern (z.B. CT, anatomische Grafik) filtern können.
  • Qualitätsgesicherte Inhalte aus dem Thieme Verlag
  • Zeitersparnis durch die thematische Bündelung von Inhalten in Form der Cockpits
  • eRef App sowie zusätzliche Nutzung mit responsive Design von allen mobilen Geräten
  • Zeitschriften-Alerts, die per Mail automatisch die neuesten Inhaltsverzeichnisse der Fachmagazine liefern
  • Einrichtung eines Heimzugangs, der die externe Nutzung mit username/password ermöglicht
  • Trainingscenter zur Vorbereitung auf die Facharztprüfung für Assistenten
  • Fortbildungsinstrument für Ärzte (Sammeln von CME Punkten)

8 Wege an Artikel zu kommen, die nicht in Münster verfügbar sind

Wie kommt man an Artikel, die vor Ort nicht verfügbar sind? Im Folgenden finden Sie 8 Wege zu Artikeln, die in Münster nicht verfügbar sind.

1. Website des Verlags
Auf der Website des Verlags könnte der Artikel als „Hybrid-Open-Access“ immer noch zugänglich sein. Und auch wenn die Bibliothek das Abo gekündigt hat: manchmal vergessen Verlage schlicht und einfach, den Zugang abzuschalten.

2. Google Scholar
Eine Google– oder noch besser Google-Scholar-Suche fördert Artikel zur Oberfläche, die von Drittanbietern (oft den Autoren selber) ins Internet gestellt wurden.

3. PubMedCentral
In PubMed werden verschiedene Artikelversionen verlinkt, darunter der PubMedCentral-Version. PMC bietet 2.000 Zeitschriften nach einer Embargoperiode frei verfügbar an.

4. DOAI / oaDOI
Sie können die digitale Objektkennung (DOI) eines Artikels in den DOAI– und oaDOI-Dienst eingeben, um frei verfügbare Artikel zu lokalisieren. Dabei werden Preprint-Archive, Researchgate und institutionelle Repositorien durchsucht.

5. #icanhazpdf
Twitter-Nutzer können mit dem Hashtag #icanhazpdf und einem Link auf den Artikel anderen Nutzern Ihr Interesse für diesen Artikel anzeigen. Wenn jemand Zugriff hat, kann er Ihnen den Artikel zukommen lassen.

6. Reprint Requests
Eine weitere Option ist (wenn auch manchmal etwas zeitaufwendiger), den entsprechenden Autor zu kontaktieren und ihn um eine Kopie des Artikels zu bitten. Diese Praxis wird von allen großen Verlagen gebilligt.

7. Fernleihe
Über die Zweigbibliothek Medizin können Sie den Artikel via Fernleihexpressdienst Rapidoc erhalten.

8. Artikel kaufen
Für einen schnellen (aber nicht kostenlosen!) Zugang zu einem Artikel, beißen Sie die Zähne aufeinander und zahlen für den Artikel. Einige Institutionen erstatten Ihnen diese Kosten.


Modifiziert nach Björn Brembs‘ So your institute went cold turkey on publisher X. What now?.