Archiv der Kategorie: Datenbanken

Scopus-Webinar-Channel

Die Webinare von Scopus behandeln Themen, die sowohl für Scopus-Anwender als auch für Bibliothekare von Relevanz sind. Hier erfahren Sie mehr über Best Practices, Inhaltsauswahl und -abdeckung, Metriken zur Verfolgung und zum Verständnis der Forschungsauswirkungen und vieles mehr. Blättern Sie durch den Webinar-Channel, finden Sie die Themen, die Sie interessieren, und melden sich für die Teilnahme an.

Im vergangenen Monat machten wir Sie auf folgendes Webinar vom 20. November 2017 aufmerksam: „Blickpunkt Karriere: Mit Scopus den H-Index und Zitationen managen.“

Auch wenn Sie nicht an der Live-Session teilnehmen konnten, erhalten Sie, falls einmal angemeldet, einen Link zur Aufzeichnung, den Sie sich nach Belieben ansehen können.

Zur Anmeldung.

 

Grafik: screenshot

Amboss: Alle Physikums-Fragen Herbst ’17 sind online

Seit heute in AMBOSS online: Alle Prüfungsfragen aus dem Physikum August ’17!

Wie immer sind alle Antwortmöglichkeiten ausführlich erklärt, damit aus jeder einzelnen Frage so viel Wissen wie möglich gezogen werden kann.

Bitte nicht vergessen: wenn das H17er Physikum im Lernplan oder für eine individuelle Sitzung aufgerufen werden soll, vorher den Vorklinik-Modus aktivieren: https://amboss.miamed.de/collection/new/exam

Amboss ist ein Lernkarten- und IMPP-Fragenprogramm von Miamed für die Vorklinik und Klinik, das allen Medizinstudierenden via Campuslizenz für unbegrenztes Kreuzen per Browser bzw. App (iOS und Android) zur Verfügung steht.

Die Anleitung zur Freischaltung der Campuslizenz findet sich hier.

Grafik: © Miamed GmbH

8.558 Dissertationen … und es werden täglich mehr

Die Dissertationen der Medizinischen Fakultät der Universität sind eine wichtige Informationsquelle sowohl für die Einrichtungen als auch für die Doktoranden. Da man in unserem Buchkatalog jedoch nur nach dem Autor oder dem Titel suchen kann, hat die ZB Med in Eigenregie eine spezielle Datenbank der Münsteraner Medizindissertationen der letzten 27 Jahre aufgesetzt, die es ermöglicht auch nach dem Referenten (Doktorvater, Koreferent) und dem Institut/der Klinik zu suchen. Diese Datenbank enthält nun genau 8.558 Doktorarbeiten. In der obigen Grafik sehen Sie die Verteilung nach Promotionsjahr. Bei der Zahl der Dissertationen pro Jahr ist ein Rückgang deutlich zu erkennen: Während 1996 noch 400 Dissertationen abgelegt wurden, ist die Anzahl in den vergangenen zehn Jahren (bis auf 2004 und 2008) immer unter 300 geblieben.

Wenn Sie sich darüber informieren wollen, welche Dissertationen überhaupt in den letzten Jahren an der Medizinischen Fakultät geschrieben wurden, können Sie das Suchformular benutzen. Die Dissertationen, die nicht online über MIAMI zugänglich sind (‚rot‘ hervorgehobener Autor), müssen (mit Angabe der Signatur) an der Leihtheke der ZB Med bestellt werden.

In der Kategorie Promotion/Habilitation unseres Wissenswikis finden Sie weitere Informationen zum Thema, u.a. wie Sie Münsteraner Dissertationen vor 1990 oder alle deutschen Dissertationen seit 1913 finden können.

656 Dissertationen (8%) wurden übrigens an externen Einrichtungen wie nicht-medizinischen Fakutltäten oder den Krankenhäusern in der Umgebung abgelegt, davon alleine 54 an der Chirurgischen Abteilung des akademischen Lehrkrankenhauses Marienhospital Euskirchen und 12 am Nephrologischen Zentrum Emsland. Eine Liste finden Sie hier:

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Amboss: neuer Physikums-Lernplan online

Amboss ist ein Lernkarten- und IMPP-Fragenprogramm von Miamed für die Vorklinik und Klinik, das allen Medizinstudierenden für unbegrenztes Kreuzen per Browser bzw. App (iOS und Android) zur Verfügung steht.

Der neue Physikums-Lernplan bietet die Möglichkeit das Gelernte wirklich zu verinnerlichen, da er auf 50 Lerntage angelegt ist. Mit dem Format wurden bereits tausende Medizinstudenten durchs Physikum begleitet.

Da jeder etwas anders lernt oder unterschiedlich viel Zeit hat, gibt es 3 Varianten. In allen 3 Lernplänen ist das physikumsrelevante Wissen abgebildet und man kann entscheiden, ob man lieber digital die Amboss-Kapitel lesen oder die Medilearn-Skriptenreihe parallel nutzen möchte. Gekreuzt wird natürlich immer online mit dem bewährten Amboss-Kreuzsystem und persönlichen Lernanalysen.

Der Lernplan beinhaltet:

  • Alle prüfungsrelevanten Themen in 200 AMBOSS-Kapiteln
  • Alle relevanten Original-Physikumsfragen des IMPP seit Herbst 2011
  • Alles verbunden durch den bewährten AMBOSS-Kreuzmodus und mit persönlichen Lernempfehlungen

Grafik: © Miamed GmbH

25-jähriges Jubiläum von UpToDate

Bereits 1992 nahm UpToDate als Referenzwerk zu Erkrankungen mit dem Schwerpunkt auf Nephrologie seinen Anfang – zugreifbar über eine Floppy Disk. In der Zwischenzeit hat sich UpToDate zu einer der klinischen Ressourcen entwickelt, denen Ärzte bei der Diagnose und Therapiestellung weltweit am meisten Vertrauen entgegenbringen. „Heute“, so Denise Basow, MD, President & CEO des Bereichs Clinical Effectiveness bei Wolters Kluwer, „verändern wir mit UpToDate täglich mehr als 300.000 medizinische Entscheidungen in über 180 Ländern.“

In den letzten 25 Jahren wurde UpToDate ständig weiterentwickelt und deckt nun mehr als 10.500 klinische Themen in 25 Fachgebieten ab. In einem klinischen Kollegium bringen über 6.500 Mediziner aus 53 Ländern als Autoren, Redakteure und Lektoren ihr umfassendes Wissen aus ihrer Disziplin ein. Sie beurteilen kritisch die verfügbare medizinische Literatur und erstellen Originalinhalte in einem kompakten, für die Suche geeigneten Format, das rasch und unkompliziert am Ort der Behandlung verfügbar ist. Mehr als 1,3 Millionen Mediziner in 187 Ländern greifen auf die Website und auf die mobilen Apps von UpToDate zu und rufen jeden Monat mehr als 32 Millionen Themen ab.

Neues Fachgebiert: Anästhesiologie

Zum Zeitpunkt seines 25-jährigen Jubiläums stellt UpToDate sein 25. Fachgebiet vor, die Anästhesiologie. Dieses neue Fachgebiet bezieht Themen aus der Anästhesie mit Bezug zu operativen Eingriffen und weiteren Interventionen ebenso ein wie Schmerzmanagement, Vermeidung von Opiaten, Bluttransfusionen und die Intensivbehandlung nach Eingriffen. Im Mittelpunkt steht die perioperative Betreuung komplexer Fälle mit üblichen ebenso wie seltenen Eingriffen, darunter präoperative Beratung, intraoperatives Anästhesiemanagement, postoperative Akutbehandlung sowie optimales Schmerzmanagement. Das neue Fachgebiet ist ferner eine wichtige Ressource für Allgemeinmediziner und für Spezialisten wie etwa Chirurgen, die routinemäßig Patienten gemeinsam mit Anästhesiologen betreuen.

Der evidenzbasierte, praxistaugliche Inhalt des Fachgebiets wird von 190 weltweit bekannten Experten der Anästhesiologie geschrieben, redigiert und lektoriert. Mit 271 Themen im Kontext der Anästhesiologie bietet UpToDate eine umfassende Abdeckung, die durch 897 Graphiken und 96 Empfehlungen abgerundet wird. Sie sind zur Darstellung der Stärke der Empfehlungen und der Qualität der Evidenz gemäß dem GRADE-System kategorisiert. Zusätzlich bieten 19 für Patienten aufbereitete Themen klinische Orientierungshilfen, die sich mit dem Patienten teilen lassen. Die Inhalte des Fachgebiets Anästhesiologie werden in den kommenden Jahren weiter ausgebaut.

(Textauszug aus einer Pressemitteilung von Wolters Kluwer)

Sie können unter http://www.uptodate.com/online im Hochschulnetz der Universität Münster direkt auf UpToDate zugreifen. Der mobile Zugang ist via Android- und iPhone-Apps möglich. Die dafür nötige UpToDate-Anywhere-Version hat die ZB Med ebenfalls erworben. Ist man registriert und hat die obige App auf seinem Smartphone oder Tablet installiert (Anleitung s. https://www.uni-muenster.de/ZBMed/aktuelles/9160 ), dann kann man unter dem Menüpunkt „Offline-Inhalte“ alle Reviews (Themen) mit oder ohne Grafiken für die Offline-Nutzung herunterladen.

Gesundheitsministerium unterstützt Cochrane Deutschland

Gute Nachrichten für die Evidenzbasierte Medizin in Deutschland: Das Gesundheitsministerium wird ab sofort die Cochrane Germany Foundation mit bis zu 1 Mio. EUR per annum unterstützen.

Die entsprechende Pressemitteilung finden Sie hier.

Die Cochrane Library ist die hochwertigste Datenbank zur evidenzbasierten Medizin weltweit. Sie beinhaltet über 700.000 Eintragungen bzw. Reviews von Zeitschriften, Konferenzberichten und anderen Quellen zu den neuesten, nachgewiesenen medizinischen Behandlungen sowie zu kontrollierten klinischen Studien. Jedes Jahr kommen ca. 30.000 Eintragungen hinzu.

Zugriff via DBIS.

 

 

Di., 14.11.: SFX-Linking-Zugriff außer Betrieb

Der SFX Linking-Service der ULB wird am Dienstag, den 14.11.2017 ab ca. 8:00 Uhr nicht zur Verfügung stehen.  Grund dafür sind umfassende Wartungsarbeiten am SFX-Server in Berlin, die voraussichtlich im Laufe des Nachmittags abgeschlossen werden.

Betroffen davon sind Volltext-Verlinkungen u.a. in disco und in Datenbanken.

Webinar: Mit Scopus den H-index und Zitationen managen

Der H-Index und Zitationen gelten als ein zunehmend wichtiger Indikator für den persönlichen Erfolg in der Wissenschaft. Dieses Scopus-Bootcamp beleuchtet den H-Index und zeigt, wie Sie Ihre Zitationen im Blick behalten. Es werden unter anderem Tipps gegeben, wie Sie Ihren H-Index verbessern können.

Webinar am 20. November 2017 um 11:30-12:00 Uhr:
„Blickpunkt Karriere: Mit Scopus den H-Index und Zitationen managen.“
Referent: Günther Hansen, Solution Sales Manager, Research Intelligence

Einen aktuellen Artikel zum Thema von Gaby Appleton, Managing Director of Mendeley: „Academic publishers must work together to enable hassle-free, legal and trustworthy sharing for researchers

 

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Neu in den medStandards: Rückenschmerzen und Akute Tonsillopharyngitis

medStandards ist ein Nachschlagewerk für Mediziner in der Notaufnahme, das seit 2015 auch vom UKM genutzt wird. Das System bietet auf über 1.000 Folien gezielte Informationen zu unterschiedlichen Diagnosen. Der symptomorientierte Ansatz stellt vor allem für die Behandlung von Notfallpatienten einen großen Vorteil dar, könnte aber auch in anderen Kliniken sinnvoll eingesetzt werden.

Aktualisierungen: Die medStandards werden laufend aktualisiert, bei brandaktuellen Entwicklungen auch im Wochentakt. Die zwei jüngsten sind Rückenschmerzen und der Akute Tonsillopharyngitis:

Rückenschmerzen:
Patienten mit Rückenschmerzen äussern oft den Wunsch nach einer MRI Untersuchung.  Zahlreiche Studien haben jedoch gezeigt, dass nur bei etwa 10% der Patienten eine MRI Untersuchung wirklich notwendig ist. Bei den anderen 90% ist das notfallmässige MRI überflüssig, teuer und für den Genesungsprozess eher hinderlich. Dies, da die detaillierte Erhebung potentiell irrelevanter Befunde im MRI einen kontraproduktiven Effekt auf Schmerzwahrnehmung und -verarbeitung der Patientinnen und Patienten haben kann.
Der neue Rückenschmerzstandard bietet eine umfassende und zuverlässige Grundlage für die Diagnostik und Behandlung von Rückenschmerzpatienten.
Unser Algorithmus filtert Patienten mit RedFlags heraus und zahlreiche Untersuchungshilfen stehen bereit. So werden die richtigen Patienten zu Bildgebung und Spinalchirurgie überwiesen.
Die Therapiefolien setzen auf ein modernes multimodales Therapiekonzept, welches das Gespräch mit dem Patienten ins Zentrum stellt.
Yellow Flags, also Risikofaktoren für eine Chronifizierung, werden frühzeitig erhoben und angesprochen, ein Hinweis an die Nachbehandler erfolgt.

Akute Tonsillopharyngitis:
Der Herbst hat Einzug gehalten – mit ihm die Tonsillopharyngitis. Der neue Standard zeigt in übersichtlicher Form die Abgrenzung zwischen der viral und bakteriell verursachten Angina. Basierend auf neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen konnte die Antibiotikatherapie in Dauer und Dosierung revidiert werden.
Bei Ausschluss einer bakteriell verursachten Tonsillopharyngitis, bietet die Folie evidenzbasierte Anleitung zur symptomatischen Therapie, sodass auch Patienten mit einer viralen Infektion nicht mit leeren Händen nach Hause gehen. Neben den entzündungshemmenden NSAR, empfehlen sich auch Sprays, Heiltees und Lutschtabletten.

(medStandards, Universitätsspital Basel, Newsletter 17/03)

Webinar: Web of Science und InCites

Clarivate Analytics, seit 2017 Betreiber des Web of Science, bietet ab sofort monatliche Online-Demonstrationen zu seinen Produkten an. Produktexperten bieten eine breite Auswahl von 45-minütigen Webinars zu verschiedenen Themen.  So erfahren Sie mehr von neuen Lösungen, und wie Sie diese effektiver in Ihrer Arbeit einsetzen können

Die kostenlosen Webinars auf Deutsch werden online auf der WebEx-Plattform angeboten. Im Oktober findet folgendes Webinar statt:

Thema: Neue Funktionen auf den Web of Science- und InCites-Plattformen (Präsentation von Neuigkeiten sowie den neuesten Erweiterungen der Plattformen im Web of Science und InCites.)

Datum: Freitag, 20. Oktober 2017

Zeit: 11:00

Registrierung via <https://clarivatesupport.webex.com/clarivatesupport/k2/j.php?MTID=t08d3e1fceac13a2c923d489962344faa>

Sie erhalten eine E-Mail mit Zugang zu den ausgewählten Webinars und weitere Anweisungen.

Abb. © Clarivate Analytics

Neues Suchportal disco

Die Universitäts- und Landesbibliothek Münster meldet heute:

„Unser Literatur-Suchportal disco hat eine neue technische Basis erhalten. Nach nun erfolgreich beendetem Beta-Test wurde die alte Version abgeschaltet und durch das neue Suchportal ersetzt.

In disco sind mehrere Datenquellen unter einer Suchoberfläche gebündelt, die größtenteils parallel durchsucht werden können (Ausnahme: Primo Central). Im Gegensatz zum alten disco lässt sich die neue Version auch bequem an mobilen Geräten nutzen, es gibt eine erweiterte Suche für präzisere Ergebnisse und die Suche funktioniert insgesamt schneller, obwohl die durchsuchte Datenmenge umfangreicher ist. Neu sind auch die Einbindung von Fachsystematiken zur sachlichen Suche, die speicherbaren individuellen Einstellmöglichkeiten sowie die englische Ansicht.

Wir sind natürlich weiterhin bemüht, disco zu optimieren, daher ist Ihr Feedback immer willkommen!“

Informationen zu disco
Hilfe zur Nutzung
Informationen zu disco in unserem Wiki

Bild: screenshot

Volltextzugang: 46 pharmazeutische Zeitschriften

Der Fachinformationsdienst Pharmazie (FID Pharmazie), seit 2015  mit finanzieller Unterstützung der DFG von der Universitätsbibliothek Braunschweig aufgebaut, bietet kostenlosen Volltextzugriff auf pharmazeutische Fachzeitschriften, die an vielen Universitätsstandorten sonst nicht zur Verfügung stehen.

Für 46 Zeitschriftentitel ist jetzt der Volltextzugriff für die Westfälische Wilhelms-Universität deutlich einfacher geworden. Damit können nicht nur Pharmazeut/innen, sondern alle an lebenswissenschaftlichem Content Interessierte der Universität diese Ressourcen unmittelbar nutzen, und gelangen ohne Anmeldeprozedur direkt zum Paper, wenn sie in PubPharm recherchieren (www.pubpharm.de).

Eine Liste der Zeitschriften finden Sie hier:

PubPharm bietet Ihnen eine pharmaziespezifische Recherche in über 45 Mio. Publikationen und ist frei zugänglich. Auch eine gezielte Suche nach chemischen Strukturen ist möglich.

Nähere Informationen finden Sie im Blog:

 

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