Ökoprofit startet an unserer uni |
Das Schlagwort „Energiesparen“ ist momentan in aller Munde. Rasant
steigende Energiepreise für Strom, Gas und Öl haben im privaten Bereich
bereits dazu geführt, dass sich auch viele von Ihnen sicherlich über Themen wie richtiges Lüften, bessere Dämmung und versteckte Stromverbraucher im Haushalt Gedanken gemacht haben.
Wie sieht es aber im Berufs- bzw. Studienalltag aus?
In Zeiten von Globalhaushalten sind die Ausgaben für Energiekosten an einer Hochschule jedoch ein wichtiger Faktor. Denn das Geld, welches für steigende Energiepreise mehr ausgegeben werden muss, fehlt der Universität an anderer Stelle!
Das Konzept Ökoprofit
(Ökologisches Projekt für integrierte Umwelttechnik), steht unter dem
Motto „Betriebskosten senken sowie Umwelt und Klima entlasten“ und
soll/wird nun auch an unserer Uni durch kleinere Maßnahmen bis hin zu
größeren Projekten in die Tat umgesetzt werden.
Im Fokus steht
z.B. der Gebäudekomplex der Fliednerstr. 21, Fachbereich der
Sportwissenschaften, Chemie-Didaktik und Psychologie, mit dem Ziel, den
Energieverbrauch innerhalb eines Jahres um mindestens 10 % zu senken.
Durch die vielseitige Nutzung der einzelnen Gebäudeteile, wie
Schwimmhalle, Cafeteria,
Labor- und Büroräumen, gibt es viele Ansätze und Ideen um hier Energie einzusparen.
Der Aktionstag am 22. April 2009 bot den Studierenden und Beschäftigten
der Universität dabei viele Möglichkeiten, sich mit den Themen
Energiesparen und Umweltschutz zu beschäftigen. Neben Infotafeln, die
endlich mal erklären, wie ein Heizungsthermostat richtig bedient werden
muss, oder was wirklich an der Kritik der Energiesparlampe dran ist,
konnten noch Experten zu weiteren Themen befragt werden. Unterstützt
wurde der Arbeitskreis dabei von der Verbraucherzentrale Münster, vom
„Energie-mobil“ der Energieagentur NRW sowie den fleißigen Helfern der
Fachbereiche der „Fliednerstr. 21“.Wer an diesem Morgen Lust auf einen Kaffee hatte, konnte diesen sogar selber „erarbeiten“. Um zu zeigen, wie viel Energie ein Wasserkocher benötigt, um 250 ml Wasser zu kochen, konnten die Besucher auf einem Fahrrad strampeln, bis sie sich nach 9 min. harter Arbeit den Kaffee auch wirklich verdient hatten!
Die kleinen Präsente, wie schaltbare Steckerleisten und Sticker mit Energiespar-Tipps, wurden von den Studenten und Bediensteten gerne angenommen.
Die Ratschläge des Aktionstages können in Zukunft nicht nur den Energieverbrauch in der Universität zurück schrauben, sondern auch zuhause angewandt werden. Das hilft nicht nur der Umwelt, sondern auch dem eigenen Geldbeutel.

