Lokale Märtyrer des "Dritten Reiches"

EXC 212 "Religion und Politik" - Projekt D 2-2: Lokale Märtyrer des "Dritten Reiches"
Seit 2013 erforscht das Projekt das Wechselverhältnis von religiöser Heilserwartung und politischem Feld durch Analyse der Verehrung lokaler "Märtyrer des Nationalsozialismus" im Zeitraum von 1923 bis 1939. Vergleichend betrachtet werden dabei die Konstruktion und Verehrung von "Alten Kämpfern" in Westfalen und von Juliputschisten in der Steiermark. Einen besonderen Stellenwert nimmt daher die gewählte Perspektive ein: Im Mittelpunkt des Projektes stehen NS-Märtyrer im lokalen Kontext, im Provinzbereich der nationalsozialistischen Herrschaft.

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Oppositionelle Maertyrer Plakat Web

Oppositionelle Märtyrer. Konstruktion und Instrumentalisierung von Märtyrern von der Antike bis ins 20. Jahrhundert
Fachtagung des Exzellenzclusters "Religion und Politik"
20.-21. Juni 2014

Am 20. und 21. Juni 2014 veranstaltete der Exzellenzcluster "Religion und Politik" eine Tagung zum Thema "Oppositionelle Märtyrer. Konstruktionen und Instrumentalisierung von Märtyrern von der Antike bis ins 20. Jahrhundert. Die Projektgruppe "Martyrium und Märtyrerkult" untersuchte hier die Bedeutung von Märtyrern für Oppositionelle Gruppen und deren politische oder religiöse 'Umdeutung' anhand von epochenübergreifenden Fallbeispielen.
Sarah Thieme, die für die Tagungsorganisation im Bereich der Westfälischen Landesgeschichte verantwortlich war, hielt am 21. Juni um 11 Uhr einen Vortrag über: "Instrumentalisierung in Fundamentalopposition? Beisetzung nationalsozialistischer Märtyrer in Dortmund".

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Das Projekt D 2-2 "Lokale Märtyrer des 'Dritten Reiches'" ist Teil des Exzellenzclusters 212 "Religion und Politik" der WWU.