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Ausrichtung

Den inhaltlichen Kern unserer Forschung und Lehre bildet die Sprachtheorie auf sprachvergleichender Grundlage, und zwar sowohl synchron (Grammatiktheorie, Typologie und Universalienforschung) wie diachron (Sprachwandelforschung, insbesondere Grammatikalisierungstheorie). Dabei werden anspruchsvolle Theoriebildung und methodische Reflexion verknüpft mit intensiver empirischer Arbeit an und mit hochwertigen Primärdaten (Feldforschung, Sprachdokumentation, deskriptive Linguistik).
Empirisch steht die Erhebung, Analyse und Archivierung sprachlicher Daten im Vordergrund, wozu auch die Verwendung computergestützter Verfahren gehört (Korpuskompilation und  -annotation, Schnittstelle zur Sprachtechnologie). Theoretisch geht es um Varianz und Invarianz in Sprachstruktur und Sprachgebrauch, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf dem Wechselverhältnis von sozialer Kognition, Sprachstruktur und Sprachgebrauch liegt (Diskurs- und Konversationsanalyse, Anthropologische Linguistik).
Sowohl theoretisch wie empirisch ist unsere Arbeit sprachvergleichend angelegt. Das bedeutet zum einen, dass neben europäischen Standardsprachen auch nicht-standardsprachliche Varietäten, aber insbesondere auch außereuropäische Sprachen eine zentrale Rolle spielen. Zum andern gehört der Sprachwandel ebenso zum Gegenstandsbereich wie synchrone Sprachdaten.


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