Forschungsschwerpunkte

  • Unterrichts- und Schülerforschung zur Entwicklungsförderung motorischer und psychosozialer Merkmale durch Bewegung, Spiel und Sport von Heranwachsenden
  • Lehrerforschung zur diagnostisch-pädagogischer Kompetenz von Sportlehrkräften
  • Schulsportentwicklungsforschung an Grundschulen zu Fragen der Implementation und Nachhaltig von Schulsportentwicklungsprojekten
  • Selbstkonzeptforschung im (Schul-)sport
  • Sportbezogene Sozialisationsprozesse im Übergang vom Kindes- zum Jugendalter

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M.E.
2016 - 2018

Im Rahmen des DFG-Projekts zur Diagnostischen Kompetenz von Sportlehrkräften (DiKS) wurden 43 Sportlehrkräfte und deren Sportklassen (817 Schülerinnen und Schüler) der dritten (insgesamt 22 Klassen) und vierten (insgesamt 24) Klassen an Grundschulen in und um Münster erhoben. Ein wesentliches Ziel der Studie ist es, herauszufinden, wie es im Sportunterricht gelingen kann, dass Kinder realistisch-optimistische Sichtweisen auf das eigene Können im Sport entwickeln. Zudem wurde untersucht, wie akkurat Sportlehrkräfte die motorische Leistung und das physische Selbstkonzept ihrer Schüler beurteilen können. Dafür umfasste die Untersuchung einen Schülerfragebogen zur Selbsteinschätzung und eine motorische Testung. Verglichen wurden diese Ergebnisse mit den Lehrereinschätzungen aus einem Fragebogen auf die Selbstsicht und die sportlichen Fähigkeiten der Kinder. Welche Auswirkungen die Diagnostische Kompetenz auf die Unterrichtsgestaltung im Sport hat, wurde in systematischen Unterrichtsbeobachtungen bei zehn Sportlehrkräften analysiert.

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M.E.
2013 - 2016

Evaluation des Projekts “Flic-Flac-Kids“: Im Kontrollgruppendesign mit Messwiederholung werden ca. 15 „Flic-Flac-Kids“ dahingehend untersucht, ob sie von einer Bewegungsförderung im Ganztag der Grundschule hinsichtlich ihres subjektiven Gesundheitserlebens profitieren können. Ihre Einschätzungen werden mit Einschätzungen einer Kontrollgruppe (ca. 15 Kinder) verglichen.

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M.E.
2014 - 2015

Individuelle psychosoziale Voraussetzung von Grundschulkindern für das Lernen im Sportunterricht: Befragt werden Grundschullehrkräfte und ihre Schülerinnen und Schüler hinsichtlich wichtiger individueller psychosozialer Voraussetzung (z.B. Angst im SU, Motivation im Su) für das Lernen im Sportunterricht.

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M.E.
2012 - 2014

Nachhaltigkeitsuntersuchung zur „Täglichen Sportstunde“ zusammen mit Prof. Dr. Jörg Thiele (TU Dortmund): Fünf Jahre nach dem Ende des Pilotprojekts „Tägliche Sportstunde an Grundschulen in NRW“ wird untersucht, inwiefern es den Projektschulen gelungen ist, die „Tägliche Sportstunde“ weiterzuführen und dauerhaft in das Schulprofil zu integrieren.

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M.E.
2012 - 2013

Jugend und Sport – Online. Projektkooperation mit dem DJI (Dr. Walter Bien, Prof. Dr. Bernhard Kalicki, Mariana Grgic, Johanna Eckert, Michael Holzmayer), dem Institut für Sport und Sportwissenschaft, Universität Heidelberg (Prof. Dr. Rüdiger Heim, Svenja Konowalczyk) und dem Institut für Sport und Sportwissenschaft, TU Dortmund (Prof. Dr. Ulrike Burrmann) – unterstützt durch die deutsche Sportjugend. Für nähere Informationen siehe

http://www.issw.uni-heidelberg.de/arbeitsbereiche/sport_und_erziehung/onlinestudie.html

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M.E.
2008 - 2014

Persönlichkeitsentwicklung und Sport im Kindes- und Jugendalter – längsschnittliche Untersuchungen von der 5. bis zur 10. Klasse an zwei Kooperationsschulen (Hauptschule und Gymnasium): Untersucht wird die Entwicklung des Selbstkonzepts und seiner Realitätsangemessenheit, die Konzentrationsfähigkeit sowie die Motorik von HauptschülerInnen und GymnasiastInnen von der fünften bis zur zehnten Klasse in Zusammenhang mit Sport.