Profil
1973 wurde erstmals mit Willi Essing ein Professor für Sportpsychologie an die Universität Münster berufen. Nach der Pensionierung von Willi Essing wurde 1998 Bernd Strauß auf diese Professur berufen.
2005 lehnte Bernd Strauß den Ruf auf eine W3-Professur für Sportwissenschaft mit den Schwerpunkten Sportpsychologie und Forschungsmethodologie der Universität Tübingen ab. 2008 lehnte Bernd Strauß den Ruf auf eine W3-Professur für Sportpsychologie an der Universität Heidelberg ab.
Im Laufe der letzten 12 Jahre konnten zahlreiche Mitarbeiterstellen aus Landesmitteln sowie mit Hilfe von Drittmitteleinwerbungen geschaffen werden. In jüngster Zeit wurden von Mitgliedern des Arbeitsbereichs Sportpsychologie mehrere drittelmittelgeförderten Projekte eingeworben (u. a. das DFG-Projekt: „Unterschiede in der Wahrnehmungs-Handlungskopplung zwischen sportlichen Experten und Novizen“; DFG-Projekt: „Visuelle Informationsaufnahme und Aufmerksamkeit im Sport“; BISp, 2002-2003: „Expertise im Badminton“; GUVV, 2003-2005: „Unfälle im Schulsport“). Zum Arbeitsbereich gehören neben zahlreichen studentischen Hilfskräften auch Stipendiaten und mit Ursel Schröer-Hüls eine Sekretariatskraft.
Der Arbeitsbereich Sportpsychologie beschäftigt sich thematisch besonders mit Expertiseforschung im Sport (z. B. kognitive Strategien von Athleten und Trainern, Wahrnehmung und motorische Kontrolle) und sozialpsychologischen Aspekten des Sports (wie z. B. Selbstkonzepte von Sportlern und Zuschauern, Risikowahrnehmung im Schulsport, Einfluss von Beobachtern auf Leistungen, Urteilsverzerrungen, Heimvorteil) sowie mit Fragen der Diagnostik und Forschungsmethodologie in der Sportpsychologie.
Bernd Strauß ist Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher sowie wissenschaftlicher Zeitschriftenbeiträge. U. a. ist er seit 2004 Mitherausgeber, ab 2011 Editor-in-chief der Zeitschrift „Psychology of Sport and Exercise“ (Elsevier) und seit 2010 Mitherausgeber der Zeitschrift „sportwissenschaft“ (Springer).
Mitglieder des Arbeitsbereichs Sportpsychologie engagieren sich außerhalb und innerhalb der Universität in zahlreichen Funktionen. So ist z. B. Bernd Strauß von 2001 bis 2006 und erneut seit 2008 Dekan des Fachbereichs Psychologie und Sportwissenschaft, war von 2003 bis 2009 Präsident der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs) und von 2001 bis 2004 Geschäftsführender Herausgeber der Zeitschrift für Sportpsychologie. Seit August 2009 ist Bernd Strauß Spitzensportbeauftragter der Universität Münster.
Maike Tietjens war z. B. von 2001 bis 2005 Gleichstellungsbeauftragte des Fachbereichs Psychologie und Sportwissenschaft und von 1999 bis 2005 Mitglied im Vorstand der asp. Seit 2007 ist sie Vizepräsidentin für Finanzen der dvs und seit 2009 Vizepräsidentin für Personalentwicklung, Gleichstellung und Frauen des Deutschen Turner-Bundes (DTB). Seit dem 1.9.2011 ist Maike Tietjens Gleichstellungsbeauftragte der Universität Münster und hat im Herbst des Jahres 2011 den Titel "außerplanmäßige Professorin" für ihre Lehr- und Forschungsleistungen verliehen bekommen.


