Pflege und Beruf
Aufgrund des demographischen Wandels ist mit der Pflegebedürftigkeit naher Angehöriger zunehmend zu rechnen.
Häufig vollzieht sich der Prozess schleichend: Kaum merkliche Veränderungen werden an Vater oder Mutter wahrgenommen. Bei Krankheiten mit allmählichem Verlauf ist Zeit, das Leben neu einzurichten; oftmals ist dabei jedoch die lange Anfangsphase der Krankheit sehr schwierig, weil die Diagonose -aus vielerlei Gründen- nicht sofort gestellt wird. Die Betroffenen und das Umfeld fühlen sich in dieser Zeit oft von Unsicherheit gequält.
Ebenso werden Familienangehörige plötzlich zum Pflegefall (Schlaganfall oder Herzinfarkt), so dass die Hilfsbedürftigkeit von einem Tag auf den anderen in vollem Ausmaß eintritt. Bei Krankheiten, die plötzlich auftreten, ist die Belastung während der akuten Phalse am größten. Es ist erforderlich, dass sich das nächste soziale Umfeld innerhalb kurzer Zeit auf eine Vielzahl einschneidender Veränderungen einstellt. WWU-Beschäftigte stehen dann vor der Herausforderung, die Begleitung oder gar Pflege eines Familienmitglieds mit dem Beruf vereinbaren zu müssen. Überforderung ist häufig die Folge, denn die psychische, körperliche und emotionale Belastung ist in einer solchen Situation enorm. Zur Entlastung bietet das Servicebüro Familie Orientierung bei einer Fülle von Begriffen und Informationen, sowohl in akuten Fällen als auch präventiv.
Regelmäßige Informationsveranstaltungen zum Thema ergänzen das Angebot.
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