Fortbildungen

Fobi 1
© Schreib-Lese-Zentrum

Nach den Ergebnissen der Schulleistungsstudien ist in Schule und Öffentlichkeit das Bewusstsein für die Notwendigkeit der Leseförderung gestiegen. Auch im Rahmen der gemeinsamen Empfehlungen der Kultusministerkonferenz der Bundesländer und des Bundes wurden die zentralen Probleme erkannt und analysiert. Erklärtes Ziel der Bundesländer, die verantwortlich für die Ausgestaltung des Unterrichts sind, ist es, die Reformmaßnahmen darauf zu konzentrieren, die Anzahl der leistungsschwachen Schülerinnen und Schüler – auch im Bereich der Lesekompetenz – durch individuelle Förderung unter verstärkter Berücksichtigung der Heterogenität der Schülerinnen und Schüler deutlich zu verringern.

Dabei liegt es in der Eigenverantwortlichkeit der Schule gemäß den curricularen Vorgaben den Unterricht zu gestalten und zu entscheiden, wie die Lesekompetenz der Schülerinnen und Schüler entwickelt und gefördert werden soll. Leseförderung sollte sich dabei weder auf temporäre Lese-Events beschränken, noch als alleinige Aufgabe des Deutschunterrichts gesehen werden. Nur wenn alle Fächer kontinuierlich ihren Beitrag leisten und die Schule einen systematischen Ansatz verfolgt, kann die Entwicklung und Förderung von Lesekompetenz gelingen.

Um fundierte und fachlich wie methodisch abgesicherte Fördermaßnahmen gewährleisten zu können, steht verstärkt die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften im Mittelpunkt der Bemühungen.

 

Das Schreib-Lese-Zentrum der Universität Münster bietet Fortbildungen an, die zum Ziel haben,

  • das Konzept der „Leseschule NRW“ und die Inhalte der einzelnen Bausteine weiterzugeben,

  • alle wesentlichen Aspekte von Leseförderung als Aufgabe aller Fächer zu vermitteln,

  • Einfluss auf die Verankerung von Leseförderung im Schulprogramm zu nehmen.