Forschungsprojekte

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© Schreib-Lese-Zentrum

Leseschule NRW

Unter der Leitung von Prof. Dr. Marion Bönnighausen wurde ein umfassendes Gesamtkonzept der Leseförderung erarbeitet, das alle Bausteine beinhaltet, die eine Schule einsetzen kann, die sich als Leseschule versteht. Innerhalb des Forschungsprojekts  werden die einzelnen Bausteine, die die Förderung der literarischen Bildung ebenso einschließen wie die Diagnose und gezielte Förderung des Textverständnisses, ständig in der Schule erprobt, evaluiert und weiterentwickelt. Mit der Teilnahme am Forschungsprogramm „Bildung durch Sprache und Schrift (BiSS) wird zudem untersucht, wie die Bausteine der „Leseschule NRW“ erfolgreich an Schulen eingeführt und langfristig implementiert werden können.
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BiSS - Bildung durch Sprache und Schrift

Das Bildungs- und Forschungsprogramm „Bildung durch Sprache und Schrift“ (BiSS) ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), der Kultusministerkonferenz (KMK) und der Jugend- und Familienministerkonferenz  (JFMK) der Länder zur Verbesserung der Sprachförderung, Sprachdiagnostik und Leseförderung. In einem fünfjährigen Programm werden die in den Bundesländern eingeführten Förderangebote auf ihre Wirksamkeit und Effizienz wissenschaftlich geprüft und weiterentwickelt.

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Fortbildungen im Rahmen des BiSS-Projekts

Die „Leseschule NRW“ nimmt mit zwei Verbünden, bestehend aus insgesamt elf Schulen aller Schulformen, dem Schreib-Lese-Zentrum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, den Kompetenzteams Münster und Warendorf und weiteren Verbundpartnern wie die Medienberatung NRW und die Stadtbüchereien Münster, Warendorf und Beckum am BiSS-Projekt teil. Ziel ist die Aus- und Fortbildung von ausgewählten Lehrerinnen und Lehrern in den Bereichen "Leseflüssigkeit", "Lesestrategietraining", "Leseanimation" und "Lesediagnostik".

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"Auf dem Weg zur Leseschule": Entwicklung, Erprobung und Evaluation zur nachhaltigen Implementierung von Lesecurricula

Im Rahmen zweier BiSS-Verbünde werden Deutschlehrer_innen unterschiedlicher Schulformen als Projektkoordinator_innen mit den Bausteinen der Leseschule NRW als einem systematischen Programm zur Leseförderung vertraut gemacht und während des Prozesses der Umsetzung eng begleitet. Ziel ist die schulformspezifische Entwicklung, Erprobung und erfolgreiche Implementierung von Lesecurricula. Dieser Prozess wird im Rahmen der BiSS-Initiative vom Schreib-Lese-Zentrum der Universität Münster evaluiert.


Entwicklung des Blended-Learning-Kurses "Durchgängige Leseförderung"

Im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprogramms BiSS werden u.a. Blended-Learning-Fortbildungskurse für Erzieher_innen und Lehrkräfte entwickelt. Unter der Leitung von Prof. Marion Bönnighausen ist das Schreib-Lese-Zentrum dabei für Kurseinheiten zum Themenbereich "Durchgängige Leseförderung" verantwortlich.


Qualitätsoffensive Lehrerbildung

Dealing with Diversity. Kompetenter Umgang mit Heterogenität durch reflektierte Praxiserfahrung

Die Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster zielt im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung darauf ab, die Vorbereitung angehender Lehrkräfte auf einen produktiven Umgang mit Schülerheterogenität von Beginn des Studiums an durch reflektierte Praxiserfahrungen zu verbessern. Hierzu sollen – unter Berücksichtigung vor Ort bereits vorhandener einschlägiger Projekte und Einrichtungen – gezielte Maßnahmen in struktureller und curricularer Hinsicht gebündelt, weiterentwickelt, systematisch evaluiert und auf eine größere Zahl von Disziplinen ausgeweitet werden.

Das Gesamtprojekt gliedert sich in vier Teilprojekte, die curriculare wie strukturelle Maßnahmen umfassen.

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Das Schreib-Lese-Zentrum verantwortet das Teilprojekt 4 "Praxisprojekte in Kooperationsschulen".

Im Rahmen des Teilprojekts „Praxisprojekte in Kooperationsschulen“ werden in einem interdisziplinären Fächerverbund mit den beteiligten Fächern Deutsch, Geographie, Geschichte und Mathematik fachspezifische Konzepte und Maßnahmen zur Verbesserung des Textverstehens im Unterricht von weiterführenden Schulen unter besonderer Berücksichtigung von Schülerheterogenität entwickelt. Auf dieser Grundlage werden anschließend Praxisprojekt-Formate modelliert, in deren Rahmen Studierende in Kooperation mit schulischen Lehrkräften Textverständnis in allen Fächern vermitteln.

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Sprachsensibles Unterrichten fördern – Angebote für den Vorbereitungsdienst

Das Projekt „Sprachsensibles Unterrichten fördern – Angebote für den Vorbereitungsdienst“ ist ein gemeinsames Projekt der Stiftung Mercator, des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes NRW und der Landesweiten Koordinierungsstelle Kommunalen Integrationszentren (LaKI) NRW.Ziel des Projekts ist es, praxisnahe fachspezifische Ausbildungsmodule zu entwickeln, die fest in die zweite Phase der Lehramtsausbildung in NRW implementiert werden sollen, um die Lehramtsanwärter auf den Umgang mit sprachlich heterogenen Klassen und einen sprachsensiblen Unterricht vorzubereiten.
Die Vorbereitung und Ausarbeitung dieser Ausbildungsmodule obliegt dabei fünf fachspezifisch organisierten Clustern, die sich jeweils aus Vertreterinnen und Vertretern beteiligter Universitäten und Fachleitungen aus den Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) zusammensetzen.
Die Inhalte dieser Module werden 60 ausgewählten Fachseminarleitungen im Rahmen von vier Fortbildungsveranstaltungen im Jahr 2016 vorgestellt, von ihnen im Berufsalltag erprobt und mit allen Beteiligten gemeinsam weiterentwickelt.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Schreib-Lese-Zentrums sowie des CEMES der WWU bilden das Cluster "Naturwissenschaften", das sich zum Ziel gesetzt hat, gemeinsam mit ausgewählten Seminarleitern der Fächer Biologie, Physik und Chemie ein praxisnahes Ausbildungsmodul für den sprachsensiblen Umgang mit Fachtexten im naturwissenschaftlichen Unterricht zu entwickeln.

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