DFG: Mehr Frauen für die Wissenschaft
Die von der DFG entwickelten "Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards" sind jetzt auf der Mitgliederversammlung der DFG in Berlin angenommen worden. Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen verpflichten sich mit ihnen, die Gleichstellung von Männern und Frauen in den kommenden Jahren auf allen Feldern voranzutreiben. Kern der Gleichstellungsstandards ist das sogenannte Kaskadenmodell: Jede Einrichtung setzt sich eigene Ziele für die Erhöhung des Frauenanteils auf einer bestimmten Qualifikationsstufe. Des Weiteren ist vorgesehen, dass die Ressourcen innerhalb der Hochschulen stärker unter Gleichstellungsaspekten verteilt werden.
Die Umsetzung der Gleichstellungsstandards folgt dem Prinzip der Freiwilligkeit und der Selbstverpflichtung und setzt damit auf die Autonomie der jeweiligen Forschungseinrichtung.
Bis zum Jahr 2013 sollen sie schrittweise umgesetzt werden und auch ein entscheidungsrelevantes Kriterium bei der Bewilligung von Fördergeldern durch die DFG an Hochschulen und Forschungsinstitute sein.
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Quelle: DFG
