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Diese Förderbekanntmachung unterstützt europäisch-afrikanische Verbundvorhaben in den Bereichen "Schnittstellen zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Herausforderungen" und "Neue Ideen", um damit multinationale wissenschaftliche Zusammenarbeit in diesen Forschungsfeldern zu initiieren oder bereits bestehende Zusammenarbeit zu stärken.
"Schnittstellen zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Herausforderungen"
Die Forschung sollte Fragestellungen im Überlappungsbereich von zwei oder mehr gesellschaftlichen Herausforderungen behandeln und besonderes Augenmerk auf die zwischen diesen herrschenden Verbindungen und Beziehungen richten. Die Anträge sollten einen interdisziplinären Ansatz verfolgen, wobei die Integration einer sozialwissenschaftlichen Perspektive besonders empfohlen wird. Die Antragsteller können aus jedem wissenschaftlichen Feld stammen, das für die Ziele und Gegenstände des Projekts relevant ist. Das Ziel der Ausschreibung besteht in der Förderung herausragender Forschung zu komplexen Problemen mit globaler Bedeutung.
„Neue Ideen“
Ziel der Ausschreibung ist die Förderung herausragender, ideenmotivierter Projekte, die in einem induktiven Bottom-up-Ansatz entwickelt werden. Dies bedeutet, dass die Entscheidung bei den Wissenschaftlern anstatt bei den Geldgebern liegt. Es besteht keine Einschränkung auf einen im Vorfeld festgelegten Themenschwerpunkt. Sämtliche Themen aus allen Wissenschaftsbereichen oder Kombinationen von Wissenschaftsfeldern sind zulässig. Dabei können die Projekte einen interdisziplinären Ansatz verfolgen.
Jeder Förderantrag muss ein Minimum von zwei Partnern aus unterschiedlichen europäischen Ländern und zwei afrikanischen Partnern aus unterschiedlichen Ländern umfassen. Deutsche antragsberechtigte Einrichtungen können in der Regel mit höchstens 100 000 Euro gefördert werden. Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung für maximal 36 Monate als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden. Das Förderverfahren ist zweistufig.
Frist (Projektskizzen): 15. April 2013
Zur Ausschreibung
Quelle: BMBF SAFIR: CS
