Aktuelles Workshopprogramm: Wintersemester 2017/18 (1. Schulhalbjahr 2017/18)

Termine
Thema (Workshopleiter/in)

11.10.2017 (16-19 Uhr)
Kleine Dinge des Alltags untersuchen. Wie funktioniert das? (Sabine Oeltjebruns, Elke Thoms)

08.11.2017 (16-19 Uhr)
Elektrischer Strom - Bau eines Holztransporters mit Beleuchtung
Teil 1: Elektrischer Strom (Birgit Eikmeyer, Klaus Lemmen)

15.11.2017 (16-19 Uhr)
Was sprudelt in der Brause? Ein Beispiel für das Erforschen chemischer Reaktionen im Sachunterricht (Daniela Füllgraf, Karoline Wilpert)

29.11.2017 (16-19 Uhr)
Weihnachtskarten aus Papier mit Kindern selbst herstellen (Iris Baier, Christoph Klose)

06.12.2017 (16-19 Uhr)
Elektrischer Strom - Bau eines Holztransporters mit Beleuchtung
Teil 2: Werkzeuge/Holztransporter mit Beleuchtung (Birgit Eikmeyer, Klaus Lemmen)

13.12.2017 (16-19 Uhr)
Warme Luft erforschen - Sprachsensibler Sachunterricht in heterogenen Lerngruppen (Klaus Lemmen, Christiane Ptaszyk)

10.01.2018 (16-19 Uhr)
Leonardo da Vinci – Auf den Spuren eines Erfinders (Jutta Siemen, Karoline Wilpert)

24.01.2018 (16-19 Uhr)
Bau eines japanischen Erzähltheaters (Kamishibai) – Einführung in den Umgang mit Werkzeugen (Iris Baier,Torben Wilke)

31.01.2018 (16-19 Uhr)
Stabile Murmelbahnen aus Papier erfinden – technisches Lernen mit jahrgangsgemischten sowie sprach- und kultursensiblen Schwerpunkten (Ute Erlen, Daniela Füllgraf)

Kommentare zu den Workshopangeboten

Mi 11.10.17 | Kleine Dinge des Alltags untersuchen – Wie funktioniert das?

Wie wir alle leben auch Kinder von Beginn an in einer von Technik geprägten Welt. Im Alltag nutzen wir ständig und selbstverständlich eine große Anzahl von Maschinen, über deren Gebrauch wir jedoch meist erst dann nachdenken, wenn diese aus irgendeinem Grund nicht mehr funktionieren. Im Workshop wollen wir daher den Blick auf kleine technische Alltagsgegenstände lenken. Wie funktioniert eigentlich ein Reißverschluss? Wie knackt der Nussknacker die Nüsse? Warum ist es sinnvoll, für einen großen Stapel Papier einen Bürolocher mit einem langen Arm zu benutzen? Die Teilnehmer/innen sollen zunächst selber versuchen, die Funktionsweise einiger „kleinen Dinge des Alltags“ zu ergründen. Anschließend werden Hilfen angeboten und die gemachten Erfahrungen auf die schulische Situation übertragen. Ein möglicher Ablauf einer Unterrichtreihe für den Sachunterricht im dritten und vierten Schuljahr wird vorgestellt und diskutiert. Der Unterricht zum Thema „Kleine Dinge des Alltags untersuchen“ ist dem Schwerpunkt „Technik und Arbeitswelt“ zu zuordnen.
Sabine Oeltjebruns/Elke Thoms

Mi 08.11.17 | Elektrischer Strom – Bau eines Holztransporters mit Beleuchtung - Teil 1: Elektrischer Strom

Neu entwickelter Workshop zum fächerverbindenden Sachunterricht (Naturwissenschaften/Technik)
Der Workshop besteht aus zwei Teilen: Eine Glühlampe zum Leuchten bringen und den Stromkreis auf der Phänomenebene zu erforschen, ist das Ziel des ersten Workshopteils. Dabei führen die Teilnehmer/innen kleine Experimente zum offenen und geschlossenen Stromkreis im Sinne des entdeckenden Lernens durch, erkennen leitende und nicht-leitende Materialien und entwickeln Parallel- und Reihenschaltungen, die im Unterricht umsetzbar sind.
Im zweiten Teil des Workshops bauen die Teilnehmer/innen das Modell eines Holztransporters; dabei steht zunächst die sachgerechte Handhabung der Werkzeuge im Vordergrund. Aufbauend auf den Erkenntnissen aus dem ersten Workshop werden die selbst gebauten Fahrzeuge anschließend beleuchtet, d.h. mit Frontscheinwerfern ausgestattet.
Der Unterricht ermöglicht die Verknüpfung der Bereiche Natur und Leben sowie Technik und Arbeitswelt aus dem Lehrplan NRW und beinhaltet ein für die Kinder motivierendes Handlungsprodukt.
Teil I des Workshops sollte in Verbindung mit Teil II des Workshops besucht werden.
Birgit Eikmeyer/Klaus Lemmen

Mi 15.11.17 | Was sprudelt in der Brause? Ein Beispiel für das Erforschen chemischer Reaktionen im Sachunterricht

Seit Generationen ist das prickelnd zischende Brausepulver bei Kindern beliebt. Es prickelt, es schäumt, es erfrischt! Aber, was prickelt eigentlich in der Brause? Wir untersuchen gemeinsam das geheimnisvolle Pulver und bauen eine Brauserakete. Ein möglicher Ablauf einer Unterrichtsreihe für den Sachunterricht im zweiten, dritten und vierten Schuljahr (mit Arbeits- und Unterrichtmaterialien) wird vorgestellt und diskutiert. Der Unterricht zum Thema „Was sprudelt in der Brause?“ fördert das forschend-entdeckende Lernen und vermittelt erste chemiebezogene Kenntnisse. Er ist dem Schwerpunkt „Natur und Leben – Stoffe und ihre Umwandlung“ im Lehrplan Nordrhein-Westfalen zuzuordnen.
Daniela Füllgraf/Karoline Wilpert

Mi 29.11.17 | Weihnachtskarten aus Papier mit Kindern selbst herstellen

Kinder benutzen Papier schon sehr früh als selbstverständliche Bestandteile ihrer Lebenswelt. In diesem Workshop sollen die Teilnehmer/innen den heutigen Fertigungsprozess sowie die Geschichte der Papierherstellung kennen lernen. Unter dem Aspekt des handlungsorientierten Unterrichts soll das Papierschöpfen selbst erprobt werden.
Darüber hinaus werden Ideen zur Unterrichtsgestaltung vorgestellt – und gemeinsam diskutiert. Schwerpunktmäßig geht es im Unterricht um das Herstellen von Weihnachtskarten.
Anschließend besteht für die Teilnehmer/innen die Möglichkeit, für den eigenen Unterricht einen Schöpfrahmen zu bauen.
Materialkosten: 3.50 € - 4,00 €
Iris Baier/Christoph Klose

Mi 06.12.17 | Elektrischer Strom – Bau eines Holztransporters mit Beleuchtung -
Teil 2: Werkzeuge/Holztransporter mit Beleuchtung

Neu entwickelter Workshop zum fächerverbindenden Sachunterricht (Naturwissenschaften/Technik)
Der Workshop besteht aus zwei Teilen: Eine Glühlampe zum Leuchten bringen und den Stromkreis auf der Phänomenebene zu erforschen, ist das Ziel des ersten Workshopteils (08.11.2017). Im zweiten Teil des Workshops bauen die Teilnehmer/innen das Modell eines Holztransporters; dabei steht zunächst die sachgerechte Handhabung der Werkzeuge im Vordergrund. Aufbauend auf den Erkenntnissen aus dem ersten Workshop werden die selbst gebauten Fahrzeuge anschließend beleuchtet, d.h. mit Frontscheinwerfern ausgestattet.
Der Unterricht ermöglicht die Verknüpfung der Bereiche Natur und Leben sowie Technik und Arbeitswelt aus dem Lehrplan NRW und beinhaltet ein für die Kinder motivierendes Handlungsprodukt.
Teil II des Workshops sollte in Verbindung mit Teil I des Workshops besucht werden.
Materialkosten: 4,50 €
Birgit Eikmeyer/Klaus Lemmen

Mi 13.12.17 | Warme Luft erforschen – Sprachsensibler Sachunterricht in heterogenen Lerngruppen

Workshop zum naturwissenschaftlichen Lernen (Kl. 3/4)
Wie funktioniert eine Wunschrakete? Was passiert mit eingesperrter, erwärmter Luft? Wie funktioniert ein Heißluftballon?
Kinder begegnen in ihrem Alltag häufig Naturphänomenen zum Thema Luft, die als Ausgangspunkt für Unterricht genutzt werden können. Der Schwerpunkt "Warme Luft" ist inhaltlich überschaubar und bietet daher eine gute Möglichkeit, Kindern mit Migrationshintergrund durch sprachliche Unterstützung den Übergang von der Alltags- zur Bildungssprache zu ermöglichen. Dazu werden unterrichtspraktische Vorgehensweisen bezogen auf Versuche/Experimente zum Thema „Warme Luft“ und Elemente zur Umsetzung eines sprachsensiblen Sachunterrichts vorgestellt und diskutiert.
Klaus Lemmen/Christiane Ptaszyk

Mi 10.01.2018 | Leonardo da Vinci - Auf den Spuren eines Erfinders

Leonardo da Vinci beeindruckt mit seinen Werken und Ideen als Zeichner, Bildhauer, Erfinder, Naturforscher, Wissenschaftler, Baumeister und Ingenieur die Menschen damals wie heute und gilt als vielleicht größtes Universalgenie aller Zeiten. Sein Forscherdrang und Erfindungsgeist übt auf Kinder eine große Faszination aus.
In diesem Workshop wollen wir Leonardos  Leben und Werk kennen lernen und  einen Blick auf die verschiedenen Facetten werfen, die sich für eine unterrichtliche Auseinandersetzung anbieten und einen Gesamteindruck von seiner Person  und seiner Bedeutung für die heutige Zeit gewinnen. Unterrichtsbeispiele und Hinweise zur methodischen und organisatorischen Umsetzung im Sachunterricht mit Hilfe des Lapbooks werden vorgestellt und diskutiert.
Ein Lapbook ist eine  Mappe, die sich mehrfach aufklappen lässt und in die kleine Faltbüchlein, Taschen, Klappkarten, Pop-ups, Umschläge mit Kärtchen usw. eingeklebt werden, so dass individuellen Lernwegen Raum gegeben wird. Diese hochmotivierende Präsentationsform für individuelle Lernergebnisse wird im Workshop vorgestellt.
Materialkosten: 2,00-3,00 €
Jutta Siemen/Karoline Wilpert

Mi 24.01.2018 | Bau eines japanischen Erzähltheaters (Kamishibai) – Einführung in den Umgang mit Werkzeugen

Das Erzählen mit kurzen Texten zu wechselnden Bildern, die in einen bühnenähnlichen Rahmen geschoben werden, ist eine in Japan verbreitete Form der literarischen Unterhaltung für Kinder. Das Kamishibai (Kami= Papier, shibai=Theaterspiel) wurde als Straßentheater zu Beginn des 20. Jh. in Japan etabliert und vor allem von Süßigkeitenverkäufern betrieben. Für die Verbreitung in Europa sorgte vor allem der Theaterpädagoge Jouke Lamers, der Fortbildungen für Lehrer im Primarbereich anbietet.
Im Workshop werden die Teilnehmer zunächst in den Umgang mit Holz bearbeitenden Werkzeugen eingeführt. Danach bauen die Teilnehmer ein Kamishibai aus Holz nach Vorlage für den eigenen Unterricht.
Materialkosten: 7,00 €
Iris Baier/Torben Wilke

Mi 31.01.18 | Stabile Murmelbahnen aus Papier aus Papier erfinden – technisches Lernen mit jahrgangsgemischten sowie sprach- und kultursensiblen Schwerpunkten

Murmelbahnen, besonders selbstgebaute, faszinieren Kinder auch heute noch – trotz der technisierten und digitalen Welt. Außerdem können die Kinder bei der Konstruktion auf Alltagserfahrungen (Brückenkonstruktionen, Rutschen etc.) zurückgreifen. Der Themenbereich deckt viele Bereiche des technischen und sozialen Lernens ab.
In diesem Workshop wird das Projekt „Murmelbahnen bauen“ mit geringem Materialaufwand vorgestellt. Die Teilnehmer erhalten die Möglichkeit, eigene Konstruktionserfahrungen zu sammeln und zu reflektieren. Darüber hinaus werden Praxiserfahrungen und unterrichtsmethodische Tipps vorgestellt und diskutiert. Dabei werden Erfahrungen aus jahrgangsübergreifenden Klassen sowie aus dem sprach- und kultursensiblen Unterricht eingebracht.
Ute Erlen/Daniela Füllgraf