Die Anmeldungen für das SWAP-Online-Programm bei Körperunzufriedenheit laufen.

Jetzt registrieren

Herzlich Willkommen zum SWAP-Online-Programm bei Körperunzufriedenheit der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster! Wir freuen uns darüber, dass Sie sich für unser Online-Programm (SWAP) und die damit verbundene Studie interessieren.

Auf diesen Seiten können Sie sich über SWAP informieren sowie sich für die Teilnahme am SWAP-Programm und an der zugehörigen Studie registrieren. Wenn Sie weitere Fragen haben, können Sie uns jederzeit eine E-mail schreiben.

Was ist SWAP?

SWAP ist ein Online-Programm, welches auf Basis neuerer Befunde der experimentellen klinischen Psychologie entwickelt wurde. Es beinhaltet ein kurzes, regelmäßiges Online-Training, das von zu Hause aus durchführbar ist. Dabei kann SWAP direkt auf Mechanismen wirken, die bei der Aufrechterhaltung psychischer Beschwerden und Störungen eine Rolle spielen. SWAP wurde in einer Studie der San Diego State University bisher im Bereich der sozialen Angst erfolgreich zur Reduktion von Symptomen und Verzerrungen des Denkens eingesetzt. Im Körperbildbereich wurden die kurz- und langfristigen Effekte von SWAP bisher noch nicht überprüft. Sie möchten mehr über SWAP erfahren? Klicken Sie bitte hier.

An wen richtet sich die Studie?

Die Studie richtet sich an Menschen, die mit ihrem eigenen Körper unzufrieden sind und unter dieser Unzufriedenheit leiden. Körperunzufriedenheit kann viele Gesichter haben. Weiter unten finden Sie eine Beschreibung möglicher Ausprägungen dieses Phänomens.

Für diese Studie suchen wir Sie, wenn...
...Sie mit ihrem Äußeren unzufrieden sind und/oder sich damit beschäftigen,
... Sie zwischen 18 und 40 Jahren alt sind,
...bei Ihnen weder aktuell noch in der Vergangenheit eine psychische Störung (z.B. Depression, Angststörung, Essstörung, Körperdysmorphe Störung) diagnostiziert und/oder psychiatrisch bzw. psychotherapeutisch behandelt wird/wurde.

Wenn diese Kriterien auf Sie zutreffen, laden wir Sie herzlich dazu ein, an unserem Online-Programm teilzunehmen. Sie können sich hier registrieren.

Wichtiger Hinweis: sollten Sie sich aktuell durch die aussehensbezogenen Sorgen sehr stark belastet und eingeschränkt fühlen bzw. so sehr darunter leiden, dass lebensmüde Gedanken auftreten, können wir Sie nicht in diese Studie aufnehmen. Ein Online-Programm kann eine Diagnostik, Beratung und Behandlung durch einen Arzt, Psychologen und/oder Psychotherapeuten in keinem Fall ersetzen oder mit ihr gleichgesetzt werden. Wenn Sie sich akut belastet fühlen, bitte zögern Sie nicht, sich an die psychologischen Hilfsangebote zu wenden, die wir unter „Kontakt & Hilfsangebote“ für Sie zusammengestellt haben.

Ziel der Studie

Die vorliegende Studie hat das SWAP-Programm für Körperunzufriedenheit und damit verbundene psychische Störungsbilder weiterentwickelt. Ziel dieser Studie ist die Prüfung der Effektivität eines zweiwöchigen Online-Programms bei Körperunzufriedenheit auf das eigene Körperbild, die Stimmung und Lebensqualität. Die Studie leistet dabei einen zweifachen Beitrag zur Forschung im Bereich der Körperunzufriedenheit: sie vertieft unser Grundlagenverständnis darüber, wie Körperunzufriedenheit entsteht und aufrechterhalten wird. Zudem prüft sie die mögliche Wirksamkeit eines neuen Online-Trainings, das in Zeiten zunehmender Internetnutzung und gleichzeitig mangelnder Verfügbarkeit von Therapieangeboten eine wertvolle Ergänzung zu bestehenden Möglichkeiten der Behandlung von Körperunzufriedenheit bietet.
Diese Studie prüft die Effekte von SWAP im Körperbildbereich zum ersten Mal. Dementsprechend können wir im Vorhinein keine Angaben zum Eintreten, der Wirkungshöhe oder -dauer von SWAP machen. Die Effekte von SWAP können individuell schwanken und sind in keinem Fall garantierbar. Sie möchten mehr über diese Studie erfahren? Klicken Sie bitte hier.

Was ist Körperunzufriedenheit?

Menschen unterscheiden sich darin, wie sie ihren Körper beurteilen. Viele Menschen sind dabei ab und zu unzufrieden mit Ihrem Äußeren. Dies kann Teile des Äußeren (z.B. Haut, Haare, Bauch) oder den gesamten Körper betreffen. Körperunzufriedenheit tritt dabei in jeder Altersklasse auf.
Betroffene beschäftigen sich gedanklich oder durch bestimmte Handlungen (z.B. Prüfen im Spiegel, Pflegerituale, Sport, Ernährung) vermehrt mit ihrem Körper und damit, wie Sie ihr Körpergefühl verbessern können. Erhöhte Körperunzufriedenheit kann schließlich dazu führen, dass diese Gedanken und Handlungen immer mehr Zeit in Anspruch nehmen oder als aufwendiger wahrgenommen werden. Es kann auch dazu kommen, dass Betroffene aufgrund ihres Äußeren Scham empfinden und Schwierigkeiten im Alltag haben (z.B. sich mit anderen treffen, bei beruflichen und Freizeitaktivitäten).
Nicht nur unser Körper selbst, sondern auch unsere eigene Wahrnehmung dessen beeinflusst, wie zufrieden wir mit unserem Äußeren tatsächlich sind. Bei erhöhter Körperunzufriedenheit kann diese Wahrnehmung verzerrt sein – d.h. dass beispielsweise bestimmte aussehensbezogene Gesichtspunkte einer Situation eher wahrgenommen und negativ beurteilt werden als andere. Dies kann dazu beitragen, dass wir weiterhin negativ über unseren Körper denken. Die Veränderung dieser Verzerrungen kann daher dazu führen, dass auch das Körperbild sich bessert.