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Projektübergreifende Datenbank
Der SFB 496 betreibt ein Datenbankprojekt, das einen wesentlichen Bestandteil der projektübergreifenden Zusammenarbeit darstellt. Ziel der gemeinsamen Anstrengungen ist es, die in den einzelnen Projekten zu den Formen symbolischer Kommunikation und den Elementen gesellschaftlicher Wertesysteme gesammelten Fälle und Informationen so aufzubereiten, dass sie für interdisziplinäre Fragestellungen nutzbar gemacht werden können. Gerade für die Frage nach den Ausdrucksformen und der Bedeutung der symbolischen Kommunikation bietet die Datenbank ein hervorragendes Arbeitsinstrument, da es einen diachronen Vergleich einzelner Zeichen, Bilder, Rituale und Werte in ihren unterschiedlichen Verwendungszusammenhängen ermöglicht.
Zur Zeit verfügen 6 Teilprojekte (A2, A4, B2, B3, C1, C2) über eine je eigene Datenbank, die nach anfänglichen konzeptionellen wie technischen Hindernissen kontinuierlich mit Material und Daten aus der laufenden Projektarbeit gespeist werden. Um den Arbeitsaufwand bei der Eingabe und Pflege der Daten möglichst gering zu halten, wurde die Datenbankstruktur jeweils soweit modifiziert, dass sie den spezifischen Bedürfnissen und Fragestellungen der einzelnen Teilprojekte Rechnung tragen. Zukünftig sollen die mittels der Datenbanken gesammelten und dokumentierten Ergebnisse der einzelnen Teilprojekte durch ein gemeinsames Suchportal vernetzt und so für alle Projekte zugänglich gemacht werden. Im Zentrum steht dabei der datenbankübergreifende, hierarchisch gegliederte Schlagwortkatalog, den die Mitarbeiter der beteiligten Projekte in intensiven Arbeitsgesprächen gemeinsam entwickelt haben. Es steht zu erwarten, dass die projektübergreifende Datenbank, mit deren Hilfe die systematisch erschlossenen Quellen und Materialien einzelner Teilprojekte künftig allen Mitgliedern des Sonderforschungsbereichs zugänglich gemacht werden können, zu einer Intensivierung des interdisziplinären Austauschs und einer Verstärkung der inhaltlichen Kohärenz beitragen wird.
Zudem ist langfristig geplant, die Datenbank einer größeren wissenschaftlichen Öffentlichkeit über das Internet zugänglich zu machen, da diese einen Einblick in das empirische Material verschiedener Epochen und verschiedener Disziplinen ermöglicht, der in einer solchen Form bisher einmalig ist.
Philipp Spreckels, Stud. Hilfskraft
E-Mail: philipp.spreckels uni-muenster.de

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