Lebenslauf:

2000-2002 Europäisches Graduiertenkolleg „Europäischer Persönlichkeitsrechtsschutz“ an der LMU München; Promotionsstipendium der DFG
2001 Forschungsaufenthalte an den Universitäten Basel (CH) auf Einladung von Prof. Dr. Dr. h.c. Kurt Seelmann und Cardiff (UK) auf Einladung von Prof. Andrew Grubb
2002 DFG-Projekt „Kriterien einer gerechten Organverteilung“
2003-2006 DFG-Projekt „Patientenautonomie am Beispiel der Lebendorganspende“, Vorbereitung eines DFG-Projekts zum Thema „Paternalismus“
Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsphilosophie und Rechtssoziologie Prof. Dr. Ulrich Schroth
2008 Promotion zum Dr. jur. an der Juristischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München („summa cum laude“)
2006-2008 DFG-Projekt „Paternalismus als Grundlagenproblem der Moralphilosophie und des Rechts am Beispiel medizinethischer Fragestellungen“ am Münchener Kompetenzzentrum Ethik der LMU München
ab Oktober 2008 Mitarbeiter am Teilprojekt „Struktur und Funktion der Menschenwürde als Rechtsbegriff der Untersuchung zu Wahrheit und Gewalt. Der Diskurs der Folter“ (Förderlinie Schlüsselthemen der Geisteswissenschaften der VolkswagenStiftung)
seit Oktober 2009 Projektwissenschaftler im Exzellenzcluster „Religion und Politik in den Kulturen der Vormoderne und der Moderne“ der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Assoziiertes Mitglied der Kolleg-Forschergruppe Theoretische Grundfragen der Normenbegründung in Medizinethik und Biopolitik und Co-Leiter des Bereichs "Legal Restrictions and Safeguards for Living Donations" des EU-Projekts Living Organ Donation in Europe (EULOD), Europäische Kommission FP7 (HEALTH-2009-single-stage), 2010-2012
2012 Mitglied und Mitantragsteller des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Wissenschaftlichen Netzwerks „Die Rolle der Strafrechtsvergleichung bei der Europäisierung der Strafrechtspflege“ (2012-2015)

Arbeits- und Interessenschwerpunkte:

  • Religiöser Pluralismus und Strafrecht
  • Strafrecht und Folter
  • Medizinstrafrecht
  • Rechtsvergleichung
  • Systemtheorie und Recht
  • Rechtssoziologie und Rechtsphilosophie

Beteiligung am Exzellenzcluster:

Publikationen (Auswahl):

  • Religiöse Rechtfertigung? Die Beschneidung von Knaben zwischen Strafrecht, Religionsfreiheit und elterlichem Sorgerecht, in: Rechtswissenschaft, Heft 2/2010, S. 115-142, Nomos Verlag Baden Baden www.rechtswissenschaft.nomos.de/

Monographie:

  • Die Einwilligung in die Lebendorganspende. Die Entfaltung des Paternalismusproblems im Horizont differenter Rechtsordnungen am Beispiel Deutschlands und Englands. C.H. Beck München, 2008.

Herausgeberschaft:

  • Grenzen des Paternalismus, Band 3 der Schriftenreihe: Ethik im Diskurs des Münchener Kompetenzzentrums Ethik, Kohlhammer Verlag, Stuttgart 2010 (mit Stephan Sellmaier und Wilhelm Vossenkuhl).

Aufsatz:

  • Bioethische Diskurse zwischen Recht, Ethik und Religion. Juristische Perspektiven – Zum Einfluss der Religion in bioethischen Beratungsgremien, in: Voigt, Friedemann (Hg.), Religion in bioethischen Diskursen. Interdisziplinäre, internationale und interreligiöse Perspektiven, Berlin/ New York: de Gruyter, 2010, S. 31-64.

Ausführliches Verzeichnis der Publikationen und Vorträge

Lehrveranstaltungen:

  • Juristische Fakultät der WWU Münster: Grundzüge der Rechtssoziologie; Medizinstrafrecht (Schwerpunktbereich Kriminalwissenschaften)
  • JurGrad Masterstudiengang Medizinrecht der WWU Münster: Einführung in das Strafrecht; Wirtschaftsstrafrecht des Arztes; Recht der Biomedizin
  • Ärztekammer Nordrhein, Fortbildung Palliativmedizin: Strafrechtliche Aspekte der Intensiv- und Palliativmedizin

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