Beteiligung am Exzellenzcluster:
- Hauptantragstellerin
- Forschungsfeld C Ingegration
- Arbeitsplattform F Transkulturelle Verflechtungen
- Leitung der koordinierten Projektgruppe Transfer zwischen Weltreligionen: Aneignung – Transformation – Abgrenzung – Koordination
- Koordinierte Projektgruppe Legitimation und Delegitimation von Gewalt mittels Schrift und Tradition
- Koordinierte Projektgruppe Martyrium und Märtyrerkult
- Leitung des Projekts C2-22 Traditionstransfer im Yalqut Shimoni und Midrash ha-Gadol
- Leitung des Projekts D13 Gewalt gegen sich selbst und gegen andere im antiken Judentum (bis 2012)
- Mitglied der Arbeitsgruppe Rhetorik der Gewalt
Forschungsschwerpunkte
- Rabbinische Literatur
- Traditionstransfer im Judentum
- Transformationen jüdischer Martyriumsvorstellungen
- Wissenschaft des Judentums
Vita
Akademische Ausbildung
| 2007 | Promotion, Ruhr-Universität Bochum, mit einer Arbeit über den Einfluss der Wissenschaft des Judentums auf H. Heines Werk; gefördert durch ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes |
| 2003 | Magister in den Fächern Jüdische Studien, Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Romanische Philologie, Ruhr-Universität Bochum / Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf |
Beruflicher Werdegang
| seit 2009 | Juniorprofessorin für Judaistik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster |
| 2008 - 2009 | Wissenschaftliche Mitarbeiterin in dem DFG-Projekt "Kulturtransfer im neuen Stil: Der Renaissance-Prediger Yehuda Moscato", Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf/Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg |
Preise
| 2011 | Aufnahme in das Junge Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste - Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste |
| 2006 | Preisträgerin des 8. Forums Junge Heine-Forschung, Heinrich-Heine-Institut, Düsseldorf - Heinrich-Heine-Gesellschaft |
Mitgliedschaften und Aktivitäten in Gremien
| seit 2012 | Mitglied im Centrum für Religion und Moderne |
| seit 2011 | Geschäftsführende Direktorin des Centrums für Religiöse Studien |
| seit 2011 | Mitglied des Jungen Kollegs der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste |
| seit 2009 | Mitglied im Centrum für Geschichte und Kultur des östlichen Mittelmeerraums |
Publikationen
Bücher (Sammel-, Herausgeberbände)
- , Hrsg. 2013. Jenseits der Tradition? Tradition und Traditionskritik in den Religionen. Berlin / New York: De Gruyter.
- , Hrsg. 2012. Martyriumsvorstellungen in Antike und Mittelalter. Leben oder sterben für Gott?. Leiden, Boston: Brill.
- , Hrsg. 2010. Judah Moscato: Sermons. Edition and Translation. Volume 1: Sermons 1-10. Leiden, Boston.
- , Hrsg. 2008. Zeichen der Zeit - Interdisziplinäre Perspektiven zur Semiotik. Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien: Lang.
Aufsätze
Aufsätze (Zeitschriften)
- .2009. „„E Dichter, aber dennoch e sehr gescheidter Mann“ – Heinrich Heine in „jüdischer Mundart“.“ Heine-Jahrbuch 2009, Nr. 48: 194-207.
- .2009. „"Ist nicht an einem solchen Tag der Tod besser als das Leben?" Gewalt gegen sich selbst und gegen andere aus der Sicht des rabbinischen Judentums und des Sefer Josippon.“ Frankfurter Judaistische Beiträge 2009, Nr. 35: 65-83.
- .2006. „Haggada als Poesie – Poesie als Offenbarung: Heinrich Heines Transformation der rabbinischen Überlieferung.“ Heine-Jahrbuch , Nr. 45: 223-235.
Buchbeiträge (Sammel- Herausgeberbände)
- . 2012. „"Wer sein Leben für die Worte der Tora hingbt, in dessen Namen sagt man keine Halakha." Die Heiligkeit des Lebens und das Sterben für Gott aus rabbinischer Sicht.“ In Martyriumsvorstellungen in Antike und Mittelalter. Leben oder sterben für Gott?, herausgegeben von , 217-240. Leiden, Boston: Brill.
- . 2012. „„Die Sheol zerfällt, sie aber zerfallen nicht." Das Los von Häretikern in der rabbinischen Literatur.“ In Sterben über den Tod hinaus. Politische, soziale und religiöse Ausgrenzung in vormodernen Gesellschaften, herausgegeben von , 101-116. Würzburg: Ergon.
- . 2010. „"JHWH hat mir in seinem Erbarmen geholfen, und ich habe den Frevler getötet." Judits Tat im Spannungsfeld von Gewaltausübung und Gewaltverhinderung in der Chanukka-Tradition.“ In Frauenfiguren in Kunst und Medien, herausgegeben von , 298-313. Frankfurt am Main u.a.: Peter Lang.
- . 2010. „Die Anhänge und Zusätze zum Josippon.“ In Josippon: Jüdische Gechichte vom Anfang der Welt bis zum Ende des ersten Aufstands gegen Rom, herausgegeben von , 23-28. Wiesbaden: marixverlag.
- . 2008. „Zur neuen Aktualität der Semiotik.“ In Zeichen der Zeit – Interdisziplinäre Perspektiven zur Semiotik, herausgegeben von , 9-15. Frankfurt am Main u.a.: Peter Lang.
- . 2008. „Ein "Zeichen auf ewig"?: Das Zeremonialgesetz zwischen Haskala und ‚Wissenschaft des Judentums’.“ In Zeichen der Zeit – Interdisziplinäre Perspektiven zur Semiotik, herausgegeben von , 87-103. Frankfurt a. M. u.a.: Peter Lang.
- . 2007. „Judit, Hanna und Channuka.“ In Gefährdete Braut und schöne Witwe. Hebräische Judit-Geschichten, herausgegeben von , 471-482. Wiesbaden: Marix.
- . 2005. „„Wir sprechen keinem Menschen, welcher Religion er auch angehöre, den Lohn seiner guten Taten ab.“ Jehuda Halevis interreligiöser Toleranzbegriff im „Buch Kusari“.“ In Nathan und seine Erben. Beiträge zur Geschichte des Toleranzgedankens in der Literatur. Festschrift für Martin Bollacher, herausgegeben von , 9-24. Würzburg: Königshausen und Neumann.
Abschlussarbeiten (Dissertation, Habilitation)
- . 2008. "Rabbi Faibisch, Was auf Hochdeutsch heißt Apollo": Judentum, Dichtertum, Schlemihltum in Heinrich Heines Werk 1575, Ruhr-Universität Bochum. . Stuttgart, Weimar: Metzler.
Kontakt
Prof. Dr. Regina GrundmannCentrum für Religiöse Studien (CRS)
Judaistik
Hammer Straße 95
Zimmer 247
D-48153 Münster
Tel.: +49 251 83-26103/100
Fax: +49 251 83-26111
regina.grundmann@uni-muenster.de
Sprechstunde : donnerstags 13-15 Uhr und nach Vereinbarung

