„CREDO – Christianisierung im Mittelalter“

Cluster-Mitglieder im wissenschaftlichen Beirat der Ausstellung

Plakat der Ausstellung „CREDO – Christianisierung im Mittelalter“

Plakat der Ausstellung

Foto: CREDO-Pressebüro

Wissenschaftler des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ haben zur  Ausstellung „CREDO – Christianisierung im Mittelalter“ beigetragen, die Bundespräsident Joachim Gauck am Freitag in Paderborn eröffnet hat. Mittelalter-Historiker Prof. Dr. Gerd Althoff, Byzantinist Prof. Dr. Michael Grünbart und Osteuropa-Historikerin Dr. Liliya Berezhnaya gehören dem wissenschaftlichen Beirat an. Osteuropa-Expertin Berezhnaya vermittelte außerdem wichtige Kontakte zum Nationalen Historischen Museum der Ukraine in Kiew, das wertvolle, bisher noch nie im westlichen Europa ausgestellte Exponate zur Verfügung gestellt hat.

Insgesamt rund 800 Exponate und archäologische Neufunde zeigen, wie das Christentum sich ausbreitete, insbesondere in Nord- und Osteuropa. Auf den Spuren von Missionaren, Kaufleuten und mächtigen Herrschern macht die Ausstellung diesen etwa 1000 Jahre umfassenden Prozess sichtbar: von der Verbreitung des Christentums im Römischen Reich über die Christianisierung Galliens, Irlands und der Angelsachsen bis hin zur Mission Skandinaviens, Polens und des Baltikums. Der friedlichen Glaubensverbreitung zahlreicher Missionare stehen den Veranstaltern zufolge kriegerische Expansions- und Missionsinitiativen von Herrschern wie Karl dem Großen gegenüber. Zudem werfe die Ausstellung einen Blick auf die Neuzeit und frage, welche Rolle die Geschichte der Christianisierung etwa in der Bildung von Nationalstaaten gespielt habe.

Vom 26. Juli bis 3. November 2013 ist die Ausstellung dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr im Erzbischöflichen Diözesanmuseum Paderborn, im Museum in der Kaiserpfalz und in der Städtischen Galerie am Abdinghof zu sehen. Veranstalter sind die Stadt Paderborn, das Erzbistum Paderborn und der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). (CREDO-Pressebüro/bhe)


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