Das Imaginäre der Nation

Neue Publikation untersucht imaginäre Dimension nationaler Selbstkonstruktionen

Das Imaginäre der Nation

Buchcover

Foto: transcript

„Das Imaginäre der Nation“ lautet der Titel einer neuen Publikation, die Germanistin Prof. Dr. Martina Wagner-Egelhaaf vom Exzellenzcluster mit herausgegeben hat. Vielfach ist die Rede davon, dass im Zeitalter der Globalisierung das Konzept der Nation ausgedient habe. Die politischen Realitäten aber sprechen eine andere Sprache. Immer noch werden im Namen der Nation Kriege geführt, weiterhin drohen transnationale Verbünde an nationalen Eigeninteressen zu scheitern. Die Frage nach Nation und Nationalismus ist bisher eher von politik- und geschichtswissenschaftlicher Seite diskutiert worden. Wenn es allerdings um die imaginäre Dimension nationaler Selbstkonstruktionen und ihre kulturellen Dynamiken geht, können jedoch, wie dieser Band eindrücklich zeigt, Literatur-, Film- und Kulturwissenschaft entscheidende kritische Beiträge leisten.


Hinweis: Katharina Grabbe, Sigrid G. Köhler, Martina Wagner Egelhaaf (Hg.): Das Imaginäre der Nation. Zur Persistenz einer politischen Kategorie in Literatur und Film, Bielefeld: transcript, 2012. ISBN: 978-3837619812, 354 Seiten, 34,80 Euro.


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