Konfessionelle Vielfalt im Russischen Reich

Gastvortrag von Historiker Prof. Paul Werth am Exzellenzcluster

Plakat Gastvortrag Prof. Dr. Paul Werth

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Prof. Dr. Paul Werth, Professor für die Geschichte Osteuropas an der University of Nevada in Las Vegas, hält am Montag, dem 4. Juli, einen Gastvortrag am Exzellenzcluster „Religion und Politik“. Der englischsprachige Vortrag mit dem Titel „Ecclesiastical Unions or ‘Foreign Confession(s)‘? Defining the Boundaries of Orthodoxy in Imperial Russia“ beginnt um 18.15 Uhr im Fürstenberghaus (Raum F153) am Domplatz 20-22.

Der Referent ist ein renommierter Experte für die imperiale Religionspolitik im 19. Jahrhundert in Osteuropa. Ein Schwerpunkt seiner Forschungen liegt auf dem konfessionellen Pluralismus, der Toleranz und religiösen Freiheiten im Russischen Reich. Prof. Werth zählt zu den Herausgebern der Zeitschrift „Kritika: Explorations in Russian and Eurasian History“ eines bekannten US-amerikanischen Forums für Osteuropäische Studien. Sein aktuelles Forschungsprojekt befasst sich mit Normenbegründung im Russischen Reich des 19. Jahrhunderts, in einer Zeit als die nationalen Bewegungen die Fundamente der interkonfessionellen Koexistenz im imperialen Verband aus dem Gleichgewicht zu bringen drohten.

Prof. Werth ist auf Einladung von Dr. Liliya Berezhnaya in Münster, die im Cluster-Projekt B15 Die ukrainische Bastion – Vormauer Europas und antemurale christianitatis. Nationalisierung eines Mythos“ forscht. (bhe)
 


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