Dezentrale Blockchains und Recht am Beispiel von Bitcoins

Mit Dr. Paulina Jo Pesch

Wie funktioniert Bitcoin grundlegend und worin bestehen die Eigenarten virtueller Währungen? Warum werden virtuelle Währungen auch als kryptographische Währungen bezeichnet? Welche zentralen rechtlichen Fragen – etwa im Bereich des Vertragsrechts – wirft die Technologie auf und wie lassen diese sich beantworten? Lassen sich die Rechtsfragen anhand des bestehenden Rechts sachgerecht beantworten? Was ist Blockchain-basiertes Smart-Contracting und welche rechtlichen Forschungsperspektiven bietet es? Nach einer überblicksartigen Vermittlung der grundlegenden technischen Funktionsweise von Bitcoin werden die Teilnehmer auf ausgewählte, durch die Eigenart virtueller Währungen aufgeworfene Rechtsprobleme sensibilisiert. Sie erhalten damit einen Überblick über ausgewählte Fragestellungen aus dem Zivilrecht und auch dem Straf- sowie dem öffentlichen Recht. Die Teilnehmer gewinnen durch die Veranstaltung ein grundlegendes Verständnis von virtuellen Währungen, das sie in den Stand versetzt, die Bedeutung virtueller Währungen selbständig zu beurteilen, sich mit der Materie über die Veranstaltung hinaus zu befassen und Wissen zu vertiefen sowie die Qualität öffentlicher Informationen über virtuelle Währungen einzuschätzen. Das gilt auch für Studenten nicht-technischer Fächer, die über kryptographisches Vorwissen (digitale Signaturen, Hashes) nicht verfügen.

Rubrik
Vorträge, Vorlesungen
Zeitraum
Mo 29.05.2017, 17:15 Uhr - 19:45 Uhr
Reihe
Ort
Hörsaal S9 Schloss, Schlossplatz 2, 48149 Münster
Eintritt
Die Veranstaltung ist kostenlos und steht für alle Teilnehmerkreise offen.
Anmeldung
Anmeldung bei Dr. Katharina Krüger, Arbeitsstelle Forschungstransfer, Tel. 0251-83-32941, E-Mail: krueger.AFO@uni-muenster.de
Veranstalter/
Kontakt
Arbeitsstelle Forschungstransfer, AFO
Robert-Koch-Straße 40
48149 Münster
uvafo@uni-muenster.de
0251/83 32 279