Mathematikunterricht und die Umsetzung in Lehrplänen, Schulbüchern und Unterrichtswirklichkeit

Geschichte und Didaktik der Mathematik

Mit Dr. Andreas Büchter, Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Die Ende der 1990er Jahre intensivierte Weiterentwicklung des Mathematikunterrichts kann mit Schlagworten wie „Prozessorientierung“ und „Verstehensorientierung“ charakterisiert werden.
Schülerinnen und Schüler sollen sich als Akteure von Mathematik erleben und – ausgehend von sinnstiftenden Kontexten – tragfähige individuelle Vorstellungen von fachlichen Gegenständen entwickeln. Ihr mathematisches Wissen und Können sollen sie kumulativ, nachhaltig und anschlussfähig erwerben und dabei die Bereitschaft entwickeln, sich an offene Problemsituationen heranzuwagen. In der Praxis zeigt sich, dass viele Ziele hoch gesteckt und in der Breite noch nicht erreicht sind.

Im Vortrag wird exemplarisch an ausgewählten fachlichen Gegenständen untersucht, inwieweit sich Schwierigkeiten bei der Umsetzung der Ziele ergeben und welche Vorschläge für die Weiterentwicklung von Lehr-Lernprozessen in Schule (und Hochschule) daraus entwickelt werden können.


Das Heinrich-Behnke-Seminar lädt alle Lehrer, Dozenten und Studierenden der Mathematik zur Teilnahme am Kolloquium über Geschichte und Didaktik der Mathematik ein, das dienstags um 17 Uhr c.t. im Hörsaal M5 (Einsteinstraße 64) stattfindet.

Zum Flyer des Kolloquiums

Weitere Infos zur Veranstaltung


Rubrik: Vorträge, Vorlesungen
Zeitraum: Di 26.06.2012, 17 Uhr
Ort:  
Hörsaal M5
Einsteinstraße 64
48149 Münster
Eintritt: frei
Veranstalter/ Kontakt: Fachbereich Mathematik und Informatik
Einsteinstraße 62
48149 Münster
mathdek@math.uni-muenster.de
0251/83 33016 oder -33015


 

 


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