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Hochauflösende Charakterisierung von Oberflächeneigenschaften
mittels Rasterelektronen (SEM)- und Rasterkraftmikroskopie (SFM)
Die moderne Rasterelektronenmikroskopie (SEM) und
Rasterkraftmikroskopie (SFM)
ermöglichen eine lateral hochaufgelöste Untersuchung von Oberflächen kompakter Proben
und eröffnen damit zahlreiche neue Anwendungen in den Nanowissenschaften. In enger Kooperation
mit verschiedenen Instituten der WWU sowie anderer nationaler und internationaler Institutionen wurden
unterschiedliche Projekte bearbeitet. So wurden beispielsweise im Nanometerbereich arbeitende Werkzeuge
wie scharfe spitzenförmige Sonden und Ultramikrotommesser, Sensoren, Implantate, verschiedene
Zeolithe, die kommerzielle Superlegierung Nimonic PE16, Langmuir-Blodgett- und "self assembly"-Filme
auf Festkörperoberflächen, Hydrogele, Mikrogele sowie mit Immunogold (Durchmesser
5 - 20 nm) markierte biologische Proben charakterisiert. Der kombinierte Einsatz der zwei
hochauflösenden Methoden SEM und SFM liefert bei vielen dieser Anwendungen
komplementäre Daten und hat sich als äußerst wertvoll erwiesen. Weiter ließ sich bei
diesen Untersuchungen u.a. zeigen, daß neben strukturellen Informationen mit dem SEM auch
Informationen über die Dicke, lokale chemische Unterschiede sowie eine lokal unterschiedliche
molekulare Packungsdichte in sehr dünnen organischen Filmen auf Festkörperoberflächen
erhalten werden können. Viele der Untersuchungen wurden durch den Einsatz weiterer Methoden, wie
z.B. Transmissionselektronenmikroskopie, ToF-SIMS,
Brewsterwinkelmikroskopie
und Ellipsometrie, ergänzt.
Drittmittelgeber:
Beteiligte Wissenschaftler:
Veröffentlichungen:
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