Open-Access-Entwicklung

Auslöser für die internationale Bewegung, zu der sich Open Access inzwischen entwickelt hat, sind vor allem Entwicklungen im Zeitschriftenwesen in den letzten Jahren: Aufgrund stark steigender Kosten sind viele Bibliotheken gezwungen, Abonnements zu kündigen und somit die Möglichkeiten ihrer Literaturversorgung stark einschränken zu müssen. Zudem wächst die Überzeugung, dass Ergebnisse von Forschungen, die mit Steuergeldern finanziert wurden, der Öffentlichkeit frei zur Verfügung gestellt werden sollten.

Open Access ist eine zukunftsweisende Alternative zu traditionellen Modellen und steht für eine neue Publikations- und Rezeptionskultur.

Die WWU fühlt sich deshalb dem Open-Access-Gedanken verpflichtet, ebenso wie zahlreiche wissenschaftliche Förderorganisationen, Hochschulen, Fachgesellschaften sowie nichtkommerzielle und kommerzielle Verlage.

Unser Flyer Open Access: Idee, Möglichkeiten, Nutzung gibt weitere Informationen zum Thema.

Openaccesswoche-2016
© ULB

Open-Access-Woche 2016

Die Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB) beteiligt sich seit 2009 in jedem Jahr mit einem Infostand (Poster) an der International Open Access Week im Foyer der ULB am Krummen Timpen.

Während der Open-Access-Woche 2016 sind die folgenden Informationsbeiträge erschienen:
Eröffnung Open-Access Woche
Wie findet man Open-Access Veröffentlichungen
Gemeinsam stärker: Knowledge Unlatched
Von Open Access zu Open Science: das Münsteraner Projekt o2r
Open Access & das Urheberrecht
Die Sicht der Politik und der Forschungsförderer
Warum Open-Access: Meinungen aus Münster

Dr. Sven Fund, Fullstopp Berlin, hielt zudem anlässlich der Open-Access-Woche an der WWU Münster einen Vortrag mit dem Titel "Open Access zwischen Heilsversprechen und universitärer Realität".