Eine Anleitung zum Thema QISPOS können Sie hier finden.

QISPOS-Anmeldephase im Wintersemester 2017/18
Anmeldungen sind in QISPOS vom 23.10.2017 bis 19.12.2017 möglich.
Abmeldungen sind in QISPOS darüber hinaus bis zum 09.01.2018 möglich.


Die Anmeldungen in QISPOS umfassen auch die Anmeldung zu Lehrveranstaltungen.
Bitte beachten Sie aber, dass es in verschiedenen Fächern Teilnehmerbeschränkungen für einzelne Veranstaltungen und damit gesonderte Zulassungsverfahren (über LSF oder Aushanglisten) gibt.

Achten Sie bitte auf Informationen in den Kommentierten Vorlesungsverzeichnissen der Fächer und entsprechende Aushänge!
Nach der Teilnahme an LSF-Auswahlverfahren ist eine gesonderte Anmeldung über QISPOS notwendig.

Haben Sie noch angemeldete Leistungen aus vergangenen Semestern in QISPOS aufgeführt, diese aber nicht bestanden bzw. nicht belegt, so müssen die Veranstaltungen noch während der aktuellen Anmeldephase von den Lehrenden verbucht werden. Erst dann ist eine elektronische Neuanmeldung für die jeweilige Prüfungsnummer möglich. Eine elektronische Anmeldung ist Voraussetzung für die Teilnahme an allen Studien- und Prüfungsleistungen.

Im Einführungsmodul der Bildungswissenschaften (EBS oder EBB) kann einer der Versuche zum Bestehen der Prüfungsleistung zur Notenverbesserung genutzt werden.
Wie erfolgt die Anmeldung zum Notenverbesserungsversuch?
Die Anmeldung erfolgt über einen formlosen Antrag, inklusiver eingenhändiger Unterschrift, im Prüfungsamt I.
Wann erfolgt die Anmeldung zum Notenverbesserungsversuch?
Die Anmeldung kann frühestens nach Verbuchung des regulären Prüfungsversuches erfolgen. Bitte beachten Sie, dass die Anmeldung sowohl zur regulären QISPOS-Anmeldephase als auch zur Anmeldephase von Wiederholungsprüfungen vorgenommen werden kann. Sollte die Leistung im regulären Prüfungsversuch nicht bestanden sein, muss der Wiederholungsversuch in der jeweiligen Anmeldephase elektronisch angemeldet werden.

Abmeldungen:
Nur während des elektronischen Anmeldezeitraums können sich Studierende ohne Angabe von Gründen von prüfungsrelevanten Leistungen in QISPOS an- und abmelden. Abmeldungen sind in QISPOS bis zum 09.01.2018 möglich.

Die Prüfungsordnungen der WWU sehen vor, dass Studierende von einer Prüfungsleistung, zu der sie sich angemeldet haben, aus „triftigem Grund“ wieder zurücktreten können, wenn sich nach Ablauf der An- und Abmeldefrist herausstellt, dass die Studierende/der Studierende an der entsprechenden Prüfung nicht teilnehmen kann. Folge eines solchen Rücktritts aus „triftigem Grund“ ist, dass die Studierende/der Studierende so behandelt wird, als habe sie/er sich für die betreffende Prüfungsleistung gar nicht angemeldet. Liegt hingegen kein „triftiger Grund“ für den Rücktritt vor, so gilt die betreffende Prüfungsleistung als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet.

Um eine Gleichbehandlung aller Studierenden zu gewährleisten, werden im Folgenden die für einen Rücktritt in Betracht kommenden „triftigen Gründe“ genannt und deren Handhabung erläutert.

Als „triftige Gründe“ für einen Rücktritt von einer Prüfungsleistung kommen insbesondere in Betracht:


  • Krankheitsbedingte Prüfungsunfähigkeit (auch gesundheitliche Beeinträchtigungen in der Schwangerschaft)
  • Pflege oder Versorgung der Ehegattin/des Ehegatten, der eingetragenen Lebenspartnerin oder des eingetragenen Lebenspartners oder eines in gerade Linie Verwandten (Kinder, Eltern) oder ersten Grades Verschwägerten, wenn diese pflege- oder versorgungsbedürftig sind
  • Inanspruchnahme von Schutzzeiten nach den §§ 3, 4, 6 und 8 des Mutterschutzgesetzes und von Fristen des Bundeserziehungsgeldgesetzes über die Elternzeit
  • Todesfälle von nahen Angehörigen
  • Studiengangwechsel / Fachwechsel
  • Studienortwechsel
  • Überschneidung von Prüfungsterminen
  • Gründe, die sich unter dem Oberbegriff „Höhere Gewalt“ zusammenfassen lassen (z.B. nicht vorhergesagtes Glatteis, längerer Stau nach Unfall etc.).



Kein „triftiger Grund“ für den Rücktritt von einer Prüfungsleistung ist z.B. die nicht ausreichende Vorbereitung auf die Prüfung oder der nach Ablauf der An- und Abmeldefrist entstandene Wunsch der/des Studierenden, die betreffende Prüfung doch lieber erst im kommenden Semester zu absolvieren.
Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass ein Rücktritt aus „triftigem Grund“ nur dann anerkannt werden kann, wenn er „unverzüglich“ (das bedeutet „ohne schuldhaftes Zögern“, also so schnell wie möglich) im zuständigen Prüfungsamt

a) angezeigt und
b) glaubhaft gemacht wird.

Die Glaubhaftmachung erfolgt im Fall der krankheitsbedingten Prüfungsunfähigkeit durch die Einreichung eines ärztlichen Attests, sowie dem Abmeldeformular (siehe Unterrubrik 'Formulare').

Die Anzeige der Prüfungsunfähigkeit erfolgt grundsätzlich nur dann ohne schuldhaftes Zögern, wenn das Attest spätestens am Tag nach der Säumnis entweder persönlich bzw. durch eine beauftragte Vertretung abgegeben oder postalisch versendet wird (Datum des Poststempels). Eine spätere Abgabe bzw. ein späteres Versenden des Attestes muss telefonisch angezeigt worden sein. Ein späteres Einreichen von Attesten ohne telefonische Vorankündigung ist andernfalls nur noch mit dem Nachweis möglich, dass die Verzögerung nicht schuldhaft erfolgte (längerer Krankenhausaufenthalt mit Bewusstlosigkeit etc.).
Bitte achten Sie in Ihrem eigenen Interesse auf einen leserlichen Poststempel!

Das Attest muss spätestens am Tag der Prüfung, mit begründetem Nachweis maximal einen Tag nach der versäumten Prüfung, ausgestellt worden sein. Atteste, die nachträglich eine Prüfungsunfähigkeit für die Vergangenheit ausweisen, können grundsätzlich nicht anerkannt werden.

Bitte beachten Sie, dass der Rücktritt verbindlich ist und nachträglich nicht korrigiert oder zurückgezogen werden kann.