Marsforschung auf Spitzbergen

Foto vom Kongsfjord
© © KOP 132 SPLAM

Planetologen um Prof. Harald Hiesinger sind vom 12. bis 28. Juli auf Expedition im Nordpolarmeer

Auf den ersten Blick hat die Landschaft auf Spitzbergen mit dem Mars nichts gemeinsam. Für Geologen ist die Forschung auf der norwegischen Inselgruppe jedoch eine gute Gelegenheit, mehr über den Roten Planeten zu lernen. "Auf dem Mars ist es ähnlich wie auf Spitzbergen trocken und kalt, die Oberfläche ist eine Eiswüste", erklärt Harald Hiesinger, Professor für geologische Planetologie am Institut für Planetologie der WWU.
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Jupiter ist ältester Planet des Sonnensystems

Jupiter
© NASA

Erstmals Altersbestimmung durch Meteoriten-Analyse von münsterschen Planetologen

Jupiter ist nicht nur der größte Planet des Sonnensystems, sondern auch der älteste, wie Planetologen der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) jetzt berichten...

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Dissertation von Gerrit Budde

© Thorsten Kleine

Heute hat Gerrit Budde erfolgreich seine Doktorarbeit verteidigt. Herzlichen Glückwunsch!

Thema der Doktorarbeit war die Bildung von Chondren und die genetischen Beziehungen zwischen Meteoriten. Im Prüfungskomitee waren Prof. Sara Russell (Natural History Museum London), Prof. Klaus Mezger (Uni Bern), Prof. Erik Scherer (WWU) und der Betreuer der Arbeit, Prof. Thorsten Kleine (WWU).

Dissertation von Maximilian Matthes

© Max Matthes

Heute hat Maximilian Matthes erfolgreich seine Doktorarbeit verteidigt. Herzlichen Glückwunsch!

Thema der Doktorarbeit war die Chronologie von differentizierten Protoplaneten. Im Prüfungskomitee waren Prof. Harry Becker (FU Berlin), Prof. Ingo Leya (Uni Bern), Prof. Erik Scherer (WWU) und der Betreuer der Arbeit, Prof. Thorsten Kleine (WWU).

Dissertation von Hannes Bernhardt

Hannes Bernhardt
© Hannes Bernhardt

Heute hat Hannes Bernhardt erfolgreich seine Doktorarbeit verteidigt. Herzlichen Glückwunsch!

Thema der Doktorarbeit war die Geologie der Hellas- und Argyrebecken sowie Folgerungen hinsichtlich der geologischen und klimatischen Entwicklung des Mars. Im Prüfungskomitee waren Prof. Harry Hiesinger (WWU), Prof. Addi Bischoff (WWU) und Prof. Ralf Jaumann (DLR). Betreuer der Arbeit waren, Prof. Harry Hiesinger und Dr. Dennis Reiss (beide WWU).

WWU-Planetologen erhalten Förderung für Merkur-Mission

Mertis Fördernug
© WWU - Peter Grewer

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt stellt 2,6 Millionen Euro für Infrarot-Spektrometer zur Verfügung

Die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) ist erneut an einer spektakulären Weltraumission beteiligt. Um die Rätsel des Merkur zu lösen, planen die Europäische Weltraumorganisation ESA und die Japanische Raumfahrtagentur JAXA den Planeten in der Weltraummission "BepiColombo" mit zwei Sonden zu erkunden. An Bord der Europäischen Sonde ist das thermale Infrarot-Spektrometer "MERTIS". Es wird unter der Federführung von Prof. Dr. Harald Hiesinger und seinem Team am Institut für Planetologie der WWU betreut.

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Wasser gelangte früher auf die Erde - Neue Veröffentlichung in "Nature"

TRR170 logo

Das Wasser auf der Erde ist Voraussetzung für das Leben wie wir es kennen. Aber wo kommt es her und seit wann ist es hier?  Planetologen der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) konnte mit Hilfe von präsizen Isotopenmessungen zeigen, dass das Wasser bereits früh während der Erdentstehung auf die Erde gelangte. Die Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins "Nature" veröffentlicht.

Die Arbeit entstand im Rahmen des Transregio TRR 170 "Late accretion onto terrestrial planets" und wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützt.

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Erde enthält mehr Staub von "roten Riesen" als primitive Meteorite - Veröffentlichung in "Nature"

Christoph Burkhardt
© WWW/Planetologie

Alle Objekte in unserem Sonnensystem bestehen aus Material früherer Sternengenerationen. Wissenschaftler aus Münster, Chicago und Livermore (USA) haben nun mittels hochpräziser Isotopen-Messungen herausgefunden, dass die Erde mehr Material von sogenannten roten Riesen-Sternen enthält als die primitiven Meteorite (Chondrite) aus dem Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Diese Meteorite sind seit ihrer Entstehung zu Beginn des Sonnensystems vor mehr als viereinhalb Milliarden Jahren bis heute unverändert geblieben und gelten als die Urbausteine der Erde. Die Analyse ihres Gesteins ermöglicht daher Rückschlüsse auf die Zusammensetzung des Erdinneren und die geologische Entwicklung der Erde. Die in der Fachzeitschrift "Nature" publizierte Studie beweist, dass chondritische Meteorite nicht – wie bisher angenommen – repräsentativ für die isotopische Zusammensetzung der Erde sind.

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Victor-Moritz-Goldschmidt-Preis für Dr. Christoph Burkhardt

Christoph Burkhardt
© WWW/Planetologie

Christoph Burkhardt erhält den Victor-Moritz-Goldschmidt-Preis 2016 der Deutschen Mineralogischen Gesellschaft. Der Preis zeichnet besonders wichtige Arbeiten von jungen Wissenschaftler aus. Herzlichen Glückwunsch!

Aus der Laudatio: "... Die Arbeiten von Herrn Dr. Burkhardt spannen einen thematisch weiten Bogen, der von der Elemententstehung in Sternen über die Datierung von Prozessen im frühen Sonnensystem bis hin zur Bildung und Differenzierung der terrestrischen Planeten reicht..."

Asteroid Ceres: Oberfläche durch viele Krater gezeichnet / Serie von Veröffentlichungen im Fachmagazin "Science"

Ceres
© NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA

Die Raumsonde Dawn erreichte im Jahr 2015 den Asteroiden Ceres, den größten Himmelskörper im sogenannten Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Die von Dawn gesammelten Daten ermöglichen es Wissenschaftlern, die geologische Beschaffenheit von Ceres zu analysieren und seine Entstehungsgeschichte nachzuvollziehen. In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Science" berichten nun mehrere internationale Forscherteams über ihre Ergebnisse. Sie beschreiben den Asteroiden erstmals umfassend. Eine der Studien fand unter Federführung von Prof. Dr. Harald Hiesinger vom Institut für Planetologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) statt. Die beteiligten Wissenschaftler untersuchten die Kraterstrukturen auf der Oberfläche des Asteroiden.
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Nier Prize der Meteoritical Society für Dr. Greg Brennecka

Greg Brennecka erhält den 2016 Nier Prize der Meteoritical Society.

"The Nier Prize recognizes outstanding research in meteoritics and closely allied fields by young scientists. Greg is receiving this award for for his fundamental work on the determination of high-precision U isotope compositions of meteoritic materials and their implications for early solar system conditions and chronology."

Herzlichen Glückwunsch!!

WWU-Planetologen liefern erste Forschungsergebnisse über Meteorit

Meteoritenfund

Anfang März machte ein Meteorit Schlagzeilen, der über Oberösterreich und Bayern niederging - der verglühende Himmelskörper sorgte für ein auffälliges Lichtschauspiel. Als erste Wissenschaftler haben nun Planetologen der WWU eines der Bruchstücke untersucht und den Meteoriten klassifiziert.

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Foto-Wettbewerb: "Der Mond im Münsterland"

Foto vom Mond

Die "Expedition Münsterland" ruft alle auf, ihre schönsten Mond-Bilder bis zum 15. Juli bei einem Foto-Wettbewerb einzureichen. Wichtig: Das Foto des Mondes muss im Münsterland aufgenommen worden sein.

Die Entstehung von Chondren

Chondren

Vom Staub zu den ersten Planeten - neue Studie zeigt, dass die Bildung von Chondren ein wichtiger Schritt in der Entstehung von Planetesimalen war

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Zur Original-Publikation in den Proceedings of the National Academy of Science of the United States of America

Das Institut für Planetologie beteiligt sich am 13.8.2016 am "Thementag Mond" im Heckentheater Kattenvenne.
Die Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm, das für Kinder und Erwachsene vielfältige Möglichkeiten bietet sich über den Mond zu informieren.

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Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Harald Hiesinger oder Iris Weber.

TRR170 logo

November 2015 - SFB/Transregio 170

Deutsche Forschungsgemeinschaft bewilligt neuen Sonderforschungsbereich / Gut vier Millionen Euro für münstersche Planetologen, Mineralogen und Geophysiker.

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Mai 2015 - Promotion und Habilitation

Ottaviano Rüsch hat bei Prof. Hiesinger erfolgreich seine Dissertation verteidigt und Dennis Reiss hat erfolgreich seine Habilitation am Institut für Planetologie abgeschlossen. Wir gratulieren ganz herzlich!