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Organisation des Fachbereichs Physik

Der Fachbereich Physik gliedert sich derzeit in neun Institute und ein Seminar:

Institut für Angewandte Physik
Institut für Didaktik der Physik
Institut für Festkörpertheorie
Institut für Geophysik
Institut für Kernphysik
Institut für Materialphysik
Physikalisches Institut
Institut für Theoretische Physik
Institut für Technik und ihre Didaktik
Seminar für Didaktik des Sachunterrichts

Die beiden didaktisch orientierten Institute und das Seminar für Didaktik des Sachunterrichts sind schwerpunktmäßig im Bereich der Lehrerausbildung tätig. Die übrigen sieben Fachinstitute nehmen die umfangreichen und vielfältigen Aufgaben des Fachbereichs in Forschung und Lehre in der Theoretischen Physik, der Experimentellen Physik und der Geophysik sowie die Fachausbildung von Lehramtsstudierenden in der Sekundarstufe I und II wahr. Darüber hinaus halten sie regelmäßig Lehrveranstaltungen, praktische und theoretische Übungen sowie Prüfungen für eine große Zahl von Nebenfachstudierenden anderer Fachbereiche ab. In der Lehre besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Instituten. Die Lehraufgaben des Fachbereichs, die auf Fachbereichsebene koordiniert werden, ergeben sich aus den Prüfungsordnungen für die verschiedenen angebotenen Studiengänge.

Der Fachbereich Physik in Münster gehört zu den größten in Deutschland

Der Fachbereich Physik der Universität Münster zählt, gemessen an seiner Studierendenzahl (etwa 1600 Studierende mit dem Hauptfach oder dem ersten Nebenfach Physik, davon etwa 120 Doktoranden), seit Jahren zu den drei größten Physik-Fachbereichen in Deutschland. Dennoch weist er eine im Vergleich zum Bundes- und Landesdurchschnitt erfreulich kurze Studiendauer und eine hohe Absolventenquote auf. Der Median der Studiendauer bis zum Diplom konnte im Jahr 2001 auf elf Semester gesenkt werden, ein ganzes Semester unter dem Bundesdurchschnitt in Physik. Dies konnte durch einen effizienten Studienbetrieb im Rahmen neuer Studien- und Prüfungsordnungen für alle Studiengänge und durch eine intensive Betreuung in kleinen Gruppen erzielt werden. Die Zahl aller Studienanfänger/innen im Fachbereich hat im WS 2001/2002 gegenüber dem Vorjahr um 25 %, die der Studienanfänger/innen im Diplomstudiengang sogar um 40 % zugenommen. In einer Umfrage des Hochschul-Informations-Systems (HIS), Hannover, die im SS 2001 zum Thema "Studieren an der Universität Münster" durchgeführt wurde, ist der Fachbereich Physik von seinen Studierenden überaus positiv bewertet worden. Insbesondere ist die Zufriedenheit der Studierenden mit dem Ausbildungsangebot und der Qualität der Ausbildung außerordentlich groß. Seit Jahren führt die Fachschaft Physik in jedem Semester eine vom Fachbereich unterstützte detaillierte Veranstaltungsumfrage durch. Die Ergebnisse ermöglichen es den Dozenten, eventuell vorhandene Schwachpunkte ihrer Lehrveranstaltungen besser erkennen und beheben zu können.

Struktur des Fachbereichs

Im Fachbereich Physik waren im Wintersemester 2001/2002 etwa 30 Professoren und Dozenten und etwa 170 wissenschaftliche Mitarbeiter sowie Doktoranden in Forschung und Lehre tätig. Davon wurden etwa 80 Doktoranden aus eingeworbenen Drittmitteln finanziert. Die meisten dieser Doktoranden sind wissenschaftliche Mitarbeiter auf Teilzeitstellen und als Tutoren an Lehrveranstaltungen für jüngere Studierende beteiligt. Forschung und Lehre sowie ihre Verwaltung werden von etwa 90 nichtwissenschaftlichen Mitarbeiter/innen unterstützt, die überwiegend in den gut ausgestatteten elektronischen und mechanischen Werkstätten, den Sekretariaten oder technischen Einrichtungen arbeiten.

Labor1

Der Fachbereich Physik widmet sich auch intensiv der Aus- und Weiterbildung von technischen Lehrlingen. In den Werkstätten der Institute des Fachbereichs werden jährlich ca. 25 Ausbildungsplätze für Lehrlinge in Feinmechanik, Elektronik sowie für Physiklaborant/inn/en bereitgestellt. Die Lehrlinge werden von qualifizierten Meistern ausgebildet und auf die Prüfung vorbereitet. In den Arbeitsgruppen der Institute sind darüber hinaus qualifizierte technische und wissenschaftliche Mitarbeiter/innen für die Ausbildung von physikalisch-technischen Assistent/inn/en zuständig. In verschiedenen Sekretariaten des Fachbereichs verbringen auszubildende Bürokräfte einen Teil ihrer Lehrzeit.
Die Wahrnehmung der umfangreichen Lehr- und Forschungsaufgaben des Fachbereichs setzt die Verfügbarkeit einer leistungsfähigen Infrastruktur (technisches Personal, Verwaltungspersonal, Großgeräte, Werkstätten, Computerausstattung, Multimedia-Ausstattung, etc.) voraus. Insbesondere die anwendungsorientierte Informatik ist ein unverzichtbarer Bestandteil aller Bereiche von Forschung und Lehre geworden. Daher spielt sie eine zentrale Rolle für Lehre und Forschung in der Theoretischen sowie der Experimentellen Physik. Die Rechnerausstattung des Fachbereichs für die studentische Ausbildung ist sehr gut. Seit Einführung des Computer-Investitions-Programmes (CIP) hat der Fachbereich die Zahl und Qualität der studentischen Rechnerarbeitsplätze stetig ausgebaut. Derzeit stehen mehrere Rechner-Pools mit entsprechender Peripherie (Drucker, Plotter, Scanner, Digitizer) für die Grundausbildung zur Verfügung. Für fortgeschrittene Studenten gibt es Pools mit leistungsfähigeren Workstations. Anspruchsvolle Software soll den Studenten die Möglichkeit geben, sich schon früh in die allgemeine Nutzung von Computern einzuarbeiten sowie Programmentwicklung, Textverarbeitung und graphische Datenverarbeitung kennen zu lernen. Schließlich wurden die Informationsverarbeitungs-Ressourcen des Fachbereichs in die Informations-Verarbeitungs-Versorgungseinheit IVV-4 Naturwissenschaften eingebracht. Diese bündelt die Aktivitäten der Fachbereiche Physik, Chemie und Pharmazie sowie Biologie und zielt darauf ab, bei geringer werdenden Mitteln durch Synergieeffekte dennoch eine gute Ausstattung mit Informationsverarbeitungs-Systemen zu garantieren.
Zusätzlich zu den Haushaltsmitteln der Universität wirbt der Fachbereich zur Erfüllung seiner Lehr- und Forschungsaufgaben umfangreiche Personal- und Sachmittel im Rahmen von Drittmittelprojekten ein. Die Anfertigung von Diplom- und Doktorarbeiten auf einem Niveau, das den Absolventen eine schnelle Anstellung nach Abschluss des Studiums garantiert, kann gegenwärtig nur durch einen erheblichen Einsatz von Drittmitteln aufrecht erhalten werden.
Für die akademische Selbstverwaltung gibt es im Fachbereich eine Reihe von temporären und ständigen Kommissionen. Das wichtigste Beschlussorgan des Fachbereichs ist der Fachbereichsrat. Er setzt sich zur Zeit aus acht Professoren, drei wissenschaftlichen Mitarbeitern, drei Studenten und einem nichtwissenschaftlichen Mitarbeiter zusammen. Die Sitzungen des Fachbereichsrates werden vom Dekan des Fachbereichs geleitet, der auch die Beschlüsse des Rates ausführt. Für besondere Aufgaben gibt es im Fachbereich einen ständigen "Ausschuss für Lehre und studentische Angelegenheiten" sowie einen ständigen "Ausschuss für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs". Daneben gibt es zu jedem Studiengang einen Prüfungsausschuss.


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