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Ziele

Der Projektidee liegt zu Grunde, dass Mädchen und junge Frauen sich heutzutage immer noch mehrheitlich für Berufe und Studienfächer abseits der sogenannten MINT-Fächer (Mathematik - Informatik - Naturwissenschaften - Technik) entscheiden und das trotz bester Karriere- und Berufschancen. Die Inhalte dieser Fächer werden von den Mädchen und jungen Frauen mit männlichen Attributen verbunden und so kommt es fächerabhängig zu geringen Frauenanteilen bereits in der Schule, gefolgt von geschlechtsstereotypischem Studien- und Berufswahlverhalten.
Gleichzeitig kommt es unter den jungen Frauen, welche sich bereits für ein Studium im MINT-Bereich entschieden haben, teilweise zu einem frühen Studienabbruch während der Phase des Studiums, in der die Studentinnen noch wenig Einblicke in die Forschung erhalten sondern ausschließlich Vorlesungen und Praktika besuchen.
Vor dem Hintergrund des dramatischen Fachkräftemangel im MINT-Bereich soll den Teilnehmerinnen daher einerseits in der entscheidenden Phase der Berufsorientierung beim Übergang von der Schule zum Studium und andererseits vor der Wahl von Themenschwerpunkten im Bachelorstudium die Möglichkeit gegeben werden, die interdisziplinäre Forschung des Sonderforschungsbereichs / Transregio TRR 61 kennenzulernen. Ursachen, wie zum Beispiel fehlenden Informationen über Studieninhalte, Unsicherheiten im Rollenbild sowie die bereits erwähnte männlich konnotierte Wahrnehmung bestimmter Fächer, für eine Entscheidung gegen das Studium bzw. für einen frühen Studienabbruch wird so entgegengewirkt. Die Teilnehmerinnen erfahren durch forschungsorientiertes Arbeiten ihre naturwissenschaftlichen Kompetenzen und werden durch kritische Entscheidungsphasen begleitet.

Inhalte

Das Projekt besteht aus drei Aktionssäulen:

  1. Eintägige Workshops an Wochenenden (einer pro Schulhalbjahr) in Münster, die die Vielfalt  und Interdisziplinarität des Projektschwerpunkts Nanotechnologie anschaulich machen.
  2. Besichtigungen von Forschungslaboren und Firmen im Zeitraum von Juni 2014 bis Juni 2015. Es werden mehrere Termine vorgeschlagen, aus denen sich die Schülerinnen und Studentinnen zwei Veranstaltungen aussuchen können.
  3. Teilnahme an einer internen Webcommunity zum Austauschen mit Schülerinnen und Studentinnen gleichen Interesses.

Zusätzlich finden ein Eröffnungsevent und ein Abschlussworkshop in Form einer Expertinnentagung statt.


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