Chemisch Selektive Mikroskopie 1

Chemisch-selektive Mikroskopie

Die Mikroskopie mit sichtbarem Licht ist in der heutigen Gesellschaft unentbehrlich geworden. Insbesondere in Industrie, Medizin und den Lebenswissenschaften stellen Mikroskope wichtige Hilfsmittel z.B. zur Qualitätskontrolle oder Gewebebeurteilung dar. Besonders bei medizinisch-biologischen Fragestellungen kommt die Kontrastgebung der normalen Lichtmikroskopie oft durch den geringen Unterschied im Brechungsindex zwischen Zellbestandteilen und dem umgebendem Wasser an Grenzen. Entsprechend werden alternative Kontrastverfahren benötigt, um detailliertere Informationen über das zu untersuchende Objekt zu erhalten. Solche Kontrastverfahren erschließen sich durch Methoden der Fluoreszenz- oder der nichtlinearen Mikroskopie.

Die Arbeitsgruppe Optische Technologien forscht für die nichtlineare Mikroskopie an neuen Laserstrahlquellen und Methoden vorzugsweise unter Nutzung der Ramanstreuung, mit der ein chemisch-selektiver Kontrast ohne Anfärben der Proben möglich ist. Es werden sowohl spontane als auch kohärente Methoden der Ramanstreuung weiterentwickelt, um Verbesserungen der spektralen oder der räumlichen Auflösung von nichtlinearen chemisch-selektiven Mikroskopen zu erreichen.

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