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Leon Brittan (Baron Brittan of Spennithorne) (Politiker, Großbritannien) |
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Lord Leon Brittan (*1939), Vizepräsident der EU-Kommission (1989-1999) und einer der Begründer der WTO
Konservativer Politiker, 1974 Wahl ins Unterhaus, 1979 Minister of State (ohne Kabinettsrang) im Innenministerium. 1983 Wechsel an die Spitze des Home Office. Brittan verschärft v.a. die Bestimmungen zur inneren Sicherheit setzte die Debatte um die Wiedereinführung der Todesstrafe auf die Agenda. Spitzname "Maggies Pudel"
Rücktritt nach der Heseltine-Affäre 1986 und wurde zum einflussreichen Hinterbänkler und Berater des internationalen Finanzmaklerunternehmens Goldman Sachs.
Zur allgemeinen Überraschung 1989 neues britisches Mitglied in der EU-Kommission und deren Vizepräsident für das Portefeuille Wettbewerbsfragen und Finanzdienste und die Schaffung des Binnenmarkts, seit 1993 für die Außenwirtschaftspolitik zuständiger Kommissar und Chefunterhändler für die Welthandelsgespräche im Rahmen der "Uruguay-Runde". Brittan galt als aussichtsreicher Kandidat für die Nachfolger von Kommissionspräsidenten Jacques Delors 1994, blieb aber in Brüssel als Kommissar für die Beziehungen zu den Industriestaaten und Fernost als Santer zum Kommissionspräsidenten gewählt wurde.
Nach Abschluss des neuen GATT-Abkommens konzentrierte sich B. vornehmlich auf den Ausbau der World Trade Organisation (WTO), die er insbesondere zum Aufbau einer Ordnungspolitik in Fragen des Umweltschutzes und der Sozialstandards sowie zur Verbesserung der internationalen Finanzdienstleistungen zu nutzen suchte
Am 16. März 1999 trat B. als EU-Kommissar zusammen mit der gesamten EU-Kommission zurück.
Links:
http://de.wikipedia.org/wiki/Leon_Brittan
http://en.wikipedia.org/wiki/Leon_Brittan