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Schwarzmeer-Wirtschaftskooperation (Black Sea Economics Co-operation council, BSEC)
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1992 in Istanbul auf Initiative des damaligen türkischen Staatspräsidenten Özal gegründet. Mitglieder sind Bulgarien, Georgien, Rumänien, Russland, Türkei, Ukraine sowie Albanien, Armenien, Aserbaidschan, Griechenland, Serbien und Montenegro und Moldawien. Sitz der BSEC und ihres permanenten Sekretariats ist Istanbul.
Die Schwarzmeer-Wirtschaftskooperation will Frieden, Stabilität und Wohlstand in der Region durch wirtschaftliche Zusammenarbeit befördern. Zölle und nichttarifäre Hindernisse zwischen den Staaten sollen reduziert, die Grenzformalitäten harmonisiert werden. Die Staaten verpflichteten sich, Investitionen sowie gemeinsame Bank- und Finanzvereinigungen mit dem Ziel einer regionalen Wertpapier-Börse zu fördern. Die Mitglieder wollen außerdem bei Umweltschutz, Transport, Energie und Telekommunikation sowie Wissenschaft, Technologie, Landwirtschaft zusammenarbeiten. Auch in Fragen der inneren Sicherheit, bei der Bekämpfung von Terrorismus und organisierter Kriminalität, will die BSEC kooperieren.
Zunächst hatte die BSEC lediglich den Ausbau des Handels und der Marktwirtschaft zum Ziel. Immer mehr wurde aber auch die Zusammenarbeit bei Energie, Transport sowie bei der Bekämpfung des organisierten Verbrechens und des internationalen Terrorismus herausgebildet. Ergänzt wurde der Rat in den vergangenen Jahren durch eine Parlamentarische Versammlung, einen Unternehmensrat, eine Schwarzmeerbank und ein Forschungsinstitut.
Kritiker werfen der BSEC vor, dass die Interessen der Mitgliedsstaaten zu heterogen sind. So fehlten konkrete Ziele, langfristige Projekte und vor allem Eigenmittel. So seien große Ziele und verabschiedeter Resolutionen nicht ausreichend umgesetzt worden und fehle es in den Mitgliedsstaaten an Koordination und Kontrolle. Der bürokratische Aufwand sei dafür umso größer.
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