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H. J. Krysmanski

Cyber-Genossenschaften
oder: die Assoziation freier Produzenten
(Referat auf der Konferenz 'Privatisierung des Bildungsbereichs. Eigentum und Wertschöpfung in der Wissensgesellschaft', 15.-17. Juni 2000, Universität Hamburg)

Bildung bezieht sich auf Forschung und Lehre, geht dem geistigen Produktionsprozess voraus und nach. Bildung bezieht sich auf gesellschaftliche 'Totalität', deren Denkbarkeit sie ermöglicht. Bildung befähigt zum Bestehen im 'Ganzen' im Sinne des Überlebens, des Widerstands und der Entfaltung. Insofern gehört es zum Bildungsauftrag, sich nicht vorstellen zu können, dass 'der Kapitalismus' oder gar eine 'neuzeitliche Eigentumsgesellschaft' (Heinsohn/Steiger) das 'Ganze' sei. Dennoch sind die totalitären Profitoperationen der 'Globalisierung' der Einstiegspunkt für jeden Bildungsprozess: der Beginn eines 'cognitive mapping' (Jameson), an dessen Ende ein neuer Begriff von gesellschaftlicher Totalität stehen könnte.

Es gibt Hoffnung. Der Kapitalismus war nie die ganze Ökonomie, war nie in der Lage, die ganze Produktivität der Menschen unter sein Kommando zu bringen. Aber bei Gott, er versucht es. Und im neuesten Schub der Produktionsmittelentwicklung - der kybernetisch-'algorithmischen' Revolution - sieht er seine Chance, die Sache zu Ende zu bringen.

Im folgenden möchte ich die kybernetische Revolution mit einer alten ökonomischen Kooperationsform in Verbindung bringen, mit der Genossenschaft oder Co-operative.

Kybernetik ist eine angewandte Theorie zur Kontrolle komplexer Systeme, sowohl menschlicher als auch elektronisch-mechanischer Systeme. Kybernetik impliziert konstante 'Beobachtung' und 'Rückkoppelung'. Algorithmen sind systematische Verfahren, die in komplexen System in einer bestimmten Zahl von Schritten zu Problemlösungen führen. Die kybernetisch-algorithmische Revolution basiert auf der ungeheuren Beschleunigung solcher Operationen durch die digitale Computertechnik.

Der Begriff Genossenschaft meint Erinnerungen an Vergesellschaftungsformen der Frühgeschichte, an Alternativformen wie klösterliche Gemeinschaften oder Hippie-Kommunen, aber selbstverständlich auch: Bezug zu kapitalistischem bzw. sozialistischem Kollektiveigentum und letztlich: die Aufhebung der Trennung zwischen Arbeitskraftbesitz und Produktionsmittelbesitz. Und Genossenschaft impliziert auch die Möglichkeit solidarischer Vergesellschaftungsprozesse auf höchster technischer Stufenleiter.

Die kybernetische Produktionsmittelentwicklung ist im Schosse des Kapitalismus entstanden. Im Realsozialismus wurde viel darüber geredet, aber wenig dafür getan. Heute wollen die neo-liberalen Ideologen aus dem Silicon Valley und ihre hiesigen Nachbeter mithilfe der Kybernetik die Moderne, wie sie sie verstehen, 'vollenden'. Doch die Modernisierungsideologie hängt an den Fortschrittsvisionen des 19. Jahrhunderts und hat wenig mit dem Wesen der Kybernetik zu tun. Deshalb gleichen die Neo-Liberalen letztlich ihren Antagonisten der letzten Jahrzehnte: den Stalinisten. Darauf hat schon Immanuel Wallerstein hingewiesen. Jetzt liefert Richard Barbrook ein schönes Vergleichstableau:

Stalinist communism

vanguard party
The Five-Year Plan
boy-meets tractor
Third International
Moscow
Prawda
party line
Soviet democracy
Lysenkoism
society as factory
New Soviet Man
Stakhanovite norm busting
purges
Russian nationalism

California ideology

digerati
The New Paradigm
nerd-meets-Net
Third Wave
Silicon Valley
Wired
unique thought
electronic town halls
memetics
society-as-hive
post-humans
overworked contract labor
downsizing
California chauvinism

Hier werden Stalinismus und kapitalistische Moderne zu ihrer eigenen Karikatur. Doch dies ist nur die bunte Oberfläche. Wir müssen für unser Thema hinter die Kulissen schauen. "Die Konsumtion der Arbeitskraft, gleich der Konsumtion jeder anderen Ware, vollzieht sich ausserhalb des Marktes oder der Zirkulationssphäre. Diese geräuschvolle, auf der Oberfläche hausende und aller Augen zugängliche Sphäre verlassen wird daher, zusammen mit Geldbesitzer und Arbeitskraftbesitzer, um beiden nachzufolgen in die verborgene Stätte der Produktion, an deren Schwelle zu lesen steht: No admittance except on business." (Das Kapital, Bd.1, MEW S.189) Von Arbeitskraft und Produktionsmitteln, von Produktivkräften und - in Maßen - von Produktionsverhältnissen, Produktionsweisen und Überbauten wird also die Rede sein.

Vor ein paar Jahren, 1996, inszenierte das Berliner Ensemble eine Veranstaltungsreihe mit dem schönen Titel 'Kapitalschulung'. In der ersten Folge refererierte der Soziologe und Luhmann-Schüler Dirk Baecker Thesen aus seinem Buch 'Postheroisches Management'. Inzwischen ist Baecker Inhaber des 'Reinhard-Mohn-Lehrstuhls für Unternehmensführung, Wirtschaftsethik und gesellschaftlichen Wandel, insbesondere Unternehmenskultur' an der privaten Universität Witten/Herdecke. Damals wollte sich das Berliner Ensemble der 'paradoxen Frage' stellen: Wie kann man mit marktwirtschaftlichen Mitteln die ruinösen Folgen der Anwendung marktwirtschaftlicher Mittel bekämpfen? Ja, wie?

Jeremy Rifkin hat ein neues Buch geschrieben. Es trägt den angemessen komplizierten Titel 'Das Zeitalter des Zugriffs: Die neue Kultur des Hyperkapitalismus, die das Leben zu einer rundum zahlungspflichtigen Erfahrung macht' (The Age of Access: The New Culture of Hypercapitalism Where All of Life Is a Paid-For Experience. Übrigens: in einem Anfall von Dummheit übersetzt der Campus-Verlag diesen Titel mit 'Access: Das Verschwinden des Eigentums'). Der Kapitalismus der transnationalen Konzerne verwandelt, so Rifkin, die gesamte menschliche Lebenszeit in eine Ware, er will nicht nur unsere Arbeitszeit, er will auch unsere Freizeit, und unseren Tiefschlaf dazu. Er will uns unsere Tage und Nächte abkaufen, im Paket, möglichst billig, und will sie uns zurückverkaufen, portionenweise, möglichst teuer. Das ist die glänzende Idee der totalen, globalen Mehrwertproduktion. Und dieser Kapitalismus der transnationalen Konzerne ist, um dieses Missverständnis gleich auszuräumen, nicht anonym, nicht subjektlos - wie uns die Luhmannianer weismachen wollen. Nein: es entsteht eine transnationale Kapitalistenklasse, eine herrschende globale Elite, im Verhältnis zur Weltbevölkerung kleiner, im Vergleich zu früheren Herrschaftsverhältnissen mächtiger als jede herrschende Klasse zuvor. Diese neue herrschende Klasse hängt an der kybernetisch-algorithmischen Produktionsmittelentwicklung wie der Vampir an der Kehle Gaias. Was tun?

Zunächst muss man den Mechanismus kennen. "AOL-Time Warner, Disney, Viacom and Sony Corp.", sagt Jeremy Rifkin, "sind nicht nur Medienkonzerne, sie sind die globalen Kontrolleure des Zugangs zu einem riesigen Spektrum kultureller Erfahrungen, einschliesslich des globalen Tourismus, von Themenparks, Unterhaltungszentren, Gesundheitsgeschäft, Mode und Cuisine, Sport und Spielen, Musik, Film, Fernsehen, Buchverlagen und Zeitschriften. Die Reise des Kapitalismus endet mit der Umwandlung der menschlichen Natur in eine Warenwelt. Transnationale Medienkonzerne samt weltumspannenden Kommunikationsnetzen schürfen die kulturellen Ressourcen in jedem Winkel der Welt und verpacken sie zu Kulturwaren und Unterhaltungsgütern. Die oberen 20 Prozent der Weltbevölkerung geben heute fast so viel ihres Einkommens für derartige 'kulturelle Erfahrungen' aus wie für gewerbliche Güter und Basisdienstleistungen. Dadurch, dass sie die Kanäle kontrollieren, auf denen die Menschen miteinander kommunizieren, und dadurch, dass sie die Inhalte formen, die gefilmt, gesendet oder ins Internet plaziert werden, können Konzerne wie AOL-Time Warner die Erfahrungen von Menschen überall auf der Welt gestalten. Diese Art der überwältigenden Kontrolle menschlicher Kommunikation ist beispiellos in der Geschichte."(IHT...)

Unsere Gesellschaft und mit ihr das höhere Bildungssystem durchläuft einen epochalen Wandel. Das sagen alle und beispielsweise auch ein von Bertelsmann bezahlter 'Expertenkreis Hochschulentwicklung durch neue Medien'. Die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien erzeugen 'die globale Wissensgesellschaft'. "Das Wissen", schreibt der Expertenkreis,"wird integraler Teil des industriellen Prozesses. Und solch ein Teil wird das Wissen durch die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien."

In Wirklichkeit aber ist die Sache genau umgekehrt: nicht die Informations- und Kommunikationstechnologien haben 'das Wissen' zu einem 'integralen Teil des industriellen Prozesses' gemacht, sondern 'Wissensproduzenten' haben Informations- und Kommunikationstechnologien entwickelt, die heute Teil des industrie-kapitalistischen Prozesses sind. Die Verknüpfung der IuK-Technologien mit der Industrie ist ihrerseits nichts als ein Moment des allgemeinen menschlichen Wissensprozesses, der seinerseits weit über die Interessen der Industrie- und Finanzkonzerne hinausreicht. Aber wo die Macht ist, muss bekanntlich nicht argumentiert werden.

An dieser Stelle helfen der Blick in die 'verborgene Stätte der Produktion' weiter und die Begriffe Arbeitskraft, Produktionsmittel, Produktivkräfte, Produktionsverhältnisse. Es wäre aber zuvor auch nützlich, über Technikkultur zu reflektieren. Dazu fehlt die Zeit. Nur so viel vielleicht: AOL und Microsoft und auch Time Warner und Disney haben eine Vor- und Nebengeschichte in der alternativen Basis-Kultur ihres Landes, aus der entscheidende technikkulturelle Impulse kamen, etwa hinsichtlich des PCs oder der zivilen Nutzung der Netze. In der Bundesrepublik dagegen findet die Förderung der IuK-Technologien etatistisch-monopolistisch - von oben - statt, als enge Elitenführung, ästhetisch depraviert, geprägt von einer Heidenangst vor allen Formen von grassroots-Bewegungen. Auch die USA sind natürlich kein Rosengarten. Dort ist es leider gelungen, den Alternativbewegungen als einziges Ventil das Internet anzudienen und Softwareentwicklung als den Königsweg der Selbstverwirklichung zu etablieren. Dennoch: dieses technikkulturelle Umfeld erlaubt Fragen nach den tätigen, handelnden, produzierenden Subjekten in der kybernetisch-algorithmischen Kulturrevolution, die weit über die California ideology hinausgehen.

In den verborgenen Stätten der Produktion aber entwickelt sich ein neues Paradigma um 'Produktivkraftentwicklung und Subjektivität', um den Weg vom 'eindimensionalen Menschen zur unbeschränkt entfalteten Individualität'. So jedenfalls sieht es der 'kritische Informatiker' Stefan Meretz.

'Produktivkraft': vor zwanzig, dreissig Jahren noch in aller Munde, jetzt ein Tabu - und in der Tat vorbelastet durch die Produktivkraftmystik des Stalinismus. Doch der Begriff fasst das Wesentliche des Zusammenhangs von Natur, Gesellschaft und Technik besser als jeder andere - und führt im übrigen geradenwegs in das Verständnis der kybernetisch-algorithmischen Revolution. Er wird allerdings erst verständlich, wenn man Produktivkraftentwicklung als die Dialektik von Produktionsmittel- und Arbeitskraftentwicklung begreift, als die Entwicklung von Energiemaschinen, Prozessmaschinen, Algorithmusmaschinen einerseits und von menschlicher Kreativität andererseits. Produktivkraftentwicklung erscheint dann als ein Algorithmus der Algorithmen:

Die Handlungsfähigkeit der Menschen, ihre Fähigkeit, ihre äussere und innere Umwelt und vor allem 'sich selbst' zu gestalten, ist gebunden an die Entwicklung der Produktionsmittel, die ihrerseits Ergebnis der sich entwickelnden Handlungsfähigkeit der Produzenten gegenüber der Natur und gegenüber der Natur des Menschen sind usw. Die Entwicklung der individuellen und gesellschaftlichen Produktivkräfte stösst an Grenzen, die durch die Produktionsverhältnisse, Produktionsweisen und Überbauten gesetzt werden. Die menschliche Arbeitskraft, so einst Herbert Marcuse, droht immer wieder 'eindimensional' zu werden. Historisch betrachtet hing die 'Eindimensionalität' der Handlungsmöglichkeiten zunächst am beschränkten Entwicklungsstand der Produktionsmittel, dann an der Trennung der Produzenten von den Produktionsmitteln (in der Sklavenhaltergesellschaft, im Feudalismus), dann, in der kapitalistischen Moderne, an der systematischen Verwertung dieser Trennung - und heute an der Fesselung der neuen Produktivkräfte (in denen jene Trennung an sich aufgehoben wird) durch die kulturelle Logik des Spätkapitalismus. Die andere Seite des Spätkapitalismus oder der Postmoderne ist es, dass die 'unbeschränkt entfaltete Individualität' und die 'unbeschränkt entfaltbaren Produktivkräfte', dass 'Multidimensionalität' zum zentralen Thema werden.

Erinnern wir uns an Marx. "Der Kapitalismus entsinnlichte alle personal-vermittelten Zusammenhänge" (Meretz) - machte Big Brother realer als little brother. Das war ein epochaler Fortschritt. Denn dadurch wurden zunächst einmal die Gewaltverhältnisse zwischen Produktionsmittelbesitzern und Arbeitskraftbesitzern - diese 'persönlichen Abhängigkeitsverhältnisse' (gipfelnd in Sklaverei und Hörigenwesen) - versachlicht und entkrampft. Der nüchtern-rechnerische Vergleich zwischen Gebrauchs- und Tauschwert begann. "Die Herstellung der gesellschaftlichen Beziehungen als Beziehungen von Sachen" erhielt "seine subjektlose Dynamik durch die Selbstverwertung von Wert in der Konkurrenz." (Meretz) Das ist das Wirtschaften in der Eigentumsgesellschaft, für das Gunnar Heinsohn und Otto Steiger so schöne, einfache Formeln gefunden haben: Kapitalismus als Eigentumsoperation auf Kreditbasis zwischen Gläubigern und Schuldnern...

Nun aber ist eine neue Situation eingetreten. Die kybernetisch-algorithmischen Produktionsmittel haben die Systeme der gesellschaftlichen Produktion, Distribution und Konsumtion revolutioniert - und darüber hinaus eine Kulturrevolution, ja eine Verflüssigung aller bisherigen Überbauten, bewirkt. Nennen wir diese neue Qualität der Kultur, wie sie auch Jeremy Rifkin so eindrucksvoll beschreibt, für einen Augenblick Simulationskultur. Die Simulationskultur hebt in einem ganz bestimmten Sinne nicht nur die Trennung von Produktionsmitteln und Produzenten auf, sondern reisst auch die Grenzen zwischen Realität und Spiegelwelten ein. Im Film 'The Matrix' arbeitet der Softwareentwickler Neo tagsüber als Technosklave der Cyberindustrie, nachtsüber nutzt er die gleiche Technologie als Technospartakus für die Cyberrevolution. Die kybernetisch-algorithmischen Produktionsmittel funktionieren ambivalent, systemstabilisierend und systemüberwindend - und die Produzenten haben auch ausserhalb des Arbeitsplatzes Zugriff auf sie.

Die herrschende Simulationskultur allerdings versucht, auch diesen Produktivkraftschub in kapitalkonforme Bahnen zu lenken. Sie präsentiert sich als kulturelle und gesellschaftliche Totalität schlechthin, sie saugt alle kulturellen Traditionen in sich auf, sie verkündet den Triumph des Konstruktivismus, sie erhebt Legitimitätsansprüche. Doch zugleich sind diese Ansprüche der globalen Simulationskultur durch die Produktivkraftentwicklung nicht mehr abgesichert. Die kulturellen Produktivkräfte schiessen längst übers Ziel hinaus, sie zerstören die Simulationen, die sie herstellen. Das Ende ist offen...

Im Zentrum dieses Prozesses steht der Computer als 'Universalmaschine', als 'Algorithmus der Algorithmen' (nach Achim Bühl):


In der Produktion, Distribution und Konsumtion wird - nach den Fliessbändern des Fordismus - die Stufe des 'Toyotismus' erreicht: Flexibilisierung, production on demand, kontextuelle Steuerung transnationaler Konzernverbunde, Ankoppelung an die Bedürfnisse und Bewegungen der Finanzmärkte. "Auf den übergreifenden Modus wertbestimmter Vergesellschaftung bezogen bildet der Toyotismus die letzte innerkapitalistische Entfaltungsvariante entfremdeter Produktivkraftentwicklung. Er hat gleichzeitig die Bedingungen geschaffen, dass sich an den 'Rändern' wertvermittelter Produktion neue Vergesellschaftungsformen herausbilden können." (Meretz) Die Mega-Fusionen laufen an eine Wand, sagt die Trendforscherin Li Edelkoort: als "Folge dieser Machtkonzentrationen wird eine zweite, eine Art Pop-Wirtschaft entstehen, die Ideen werden künftig von den kleinen Firmen geboren." Auch das Konsumverhalten könnte sich ändern: "Ab einem bestimmten Grad der Verwöhnung und Übersättigung ist es für die Avantgarde nicht mehr interessant, Geschmack zu haben" - und zu kaufen. (Frankfurter Rundschau, 3.6.00, S.1)

Noch aber kann das Kapital diese Veränderungen in der Arbeitsorganisation und in der Konsumkultur auffangen: "Die alte, unmittelbare Befehlsgewalt über die Arbeitenden, die dem Kapitalisten qua Verfügung über die Produktionsmittel zukam, wird ersetzt durch den unmittelbaren Marktdruck, der direkt auf die Produktionsgruppen und Individuen weitergeleitet wird. Sollen doch die Individuen selbst die Verwertung von Wert exekutieren und ihre Kreativität dafür mobilisieren - bei Gefahr des Untergangs und mit der Chance der Entfaltung." (Meretz)

Wilfried Glißmann, ein IBM-Betriebsrat, beschreibt, was jetzt der Fall ist: "Die neue Dynamik im Unternehmen ist sehr schwer zu verstehen. Es geht einerseits um 'sich selbst organisierende Prozesse', die aber andererseits durch die neue Kunst einer indirekten Steuerung vom Top-Management gelenkt werden können, obwohl sich diese Prozesse doch von selbst organisieren. Der eigentliche Kern des Neuen ist darin zu sehen, dass ich als Beschäftigter nicht nur wie bisher für den Gebrauchswert-Aspekt, sondern auch für den Verwertungs-Aspekt meiner Arbeit zuständig bin. Der sich-selbst-organisierende Prozess ist nichts anderes als das Prozessieren dieser beiden Momente von Arbeit in meinem praktischen Tun. Das bedeutet aber, dass ich als Person in meiner täglichen Arbeit mit beiden Aspekten von Notwendigkeit oder Gesetzmässigkeit unmittelbar konfrontiert bin. Einerseits mit den Gesetzmässigkeiten im technischen Sinne (hinsichtlich der Schaffung von Gebrauchswerten) und andererseits mit den Gesetzmässigkeiten der Verwertung. Ich bin als Person immer wieder vor Entscheidungen gestellt. Die beiden Aspekte zerreissen mich geradezu, und ich erlebe dies als eine persönliche Verstrickung." (Glißmann 1999, S.152)

Drinbleiben oder Aussteigen, bis 40 sein Schäfchen ins Trockene bringen oder einen Teilzeit-Job auf Dauer, teilselbständig, selbständig oder auf 'reflektierte' bzw. 'zivilcouragierte' Weise abhängig usw. - das sind jetzt die Optionen derjenigen, die in die neuen Arbeitsmärkte einsteigen. Jedenfalls scheint die Multidimensionalität der Produktivkraftentwicklung immer mehr 'Arbeitnehmern' zumindest im Umfeld der Cyberindustrie die Lebensperspektive eines partiellen Ausstiegs nahezulegen. Sie sehen in der Kybernetisierung und Algorithmisierung von Produktion, Distribution und Konsumtion Chancen eines 'multidimensionalen' Arbeitslebens, weil Arbeits-Zeit in Frei-Zeit und Frei-Zeit in Arbeits-Zeit übergegangen sind.

Das scheint zunächst ein Gemeinplatz zu sein. 'Natürlich' ist unsere Freizeit längst durchkommerzialisiert, 'natürlich' wird vom leistungsbereiten Arbeitnehmer verlangt, auch in seiner Freizeit 'den Betrieb' nicht zu vergessen. Doch jetzt ist der Kampf um die Begrenzung der individuellen Arbeitszeit endgültig in die unabweisbare Notwendigkeit der Neuverteilung gesellschaftlich notwendiger Arbeitszeit übergegangen. Nach André Gorz wäre es möglich, die notwendige Arbeit in viel weniger Zeit zu leisten, wenn sie von der gesamten Bevölkerung getragen würde. Schon vor Jahren trat er dafür ein, und beispielsweise Oskar Lafontaine nahm das auf, dass jeder Bürger die gesamte Anzahl zu leistender Arbeitsstunden in seinem Leben selbstständig einteilen sollte und dass ein soziales Einkommen den Lebensstandard garantieren müsse, um die Menschen von ihren Existenzängsten zu befreien. (vgl. Ariane Richartz, FR) Alle Welt hat darüber gelacht. Doch eines ist klar: andere Zeithorizonte als der Rhythmus des Kapitals sind wirksam und werden gelebt und bilden die Basis künftiger Möglichkeiten.

Aber das Kapital will die Sache zu Ende bringen. Inzwischen saugt der kapitalistische Verwertungsprozess nicht nur die verschiedenen Varianten der Beschleunigung auf, sondern auch die Langsamkeit, die Muße, die Zeit der Liebenden usw. Der Widerstand der Globalisierer gegen alle Versuche der Befreiung der Arbeitszeit mündet in einem umfassenden, viele Herrschaftstraditionen der letzten Jahrtausende effektiv bündelnden Konzept, das ich als globale Dienstleistungsgesellschaft bezeichnen möchte. Die Zukunft der Arbeit, schreibt das Hamburger Obdachlosen-Magazin Hinz&Kunzt, heisst 'Stets zu Diensten' - und mit diesem 'stets' wird alle Zeit zu mehrwertproduzierender Arbeits-Zeit!

98 Prozent der Menschheit sollen in den feinsten Abstufungen und Hierarchien, mit den delikatesten Unterschieden, zu 'Dienstleistern' getrimmt werden für jene kleine, unvorstellbar mächtige globale Elite, von der schon die Rede war. Das Modell für diese schöne neue Welt sind Mega-Cities wie Bombay, Rio de Janeiro, New York, Shanghai. Die dortigen Ringe des Elends, der Armut, der Bescheidenheit, des Kummers, der Exklusion und Inklusion dienen zu nichts anderem als zur Entwicklung und Erhaltung eines unglaublichen Spektrums von Dienstleistungen für die lucky few.

Und dann die Politik. Wenn es beispielsweise einen gemeinsamen Nenner für das Verhalten der neuen politischen Klasse der 'westlichen Welt' gibt, von Clinton bis Blair bis Schröder bis Fischer bis Putin, so ist es ja deren 'Diensteifrigkeit' - ohne dass sich klar erkennen liesse, wem gegenüber. Nur eben eines ist sicher: sie verhalten sich wie Hofschranzen. Sie zeigen keinerlei Loyalität nach 'unten', aber irgendwie scheint ihnen ein 'Oben' erschienen zu sein, dem sie Tag und Nacht zuarbeiten. Sie kennen und brauchen - bei den Gratifikationen - keine Frei-Zeit mehr: Frei-Zeit, die auf theoretischer Ebene mit Kritik und auf politischer Ebene mit Widerstand zu übersetzen wäre. So lebt die politische Klasse vor, wie aus der Dienstleistungsgesellschaft eine Dienstbotengesellschaft wird.

Auch das Bildungswesen wird nach dem Motto 'Stets zu Diensten' umgebaut. Was heisst 'Privatisierung des Bildungsbereichs' denn letztlich? Nichts anderes, als dass in die Ausbildung von Experten (und Generalisten) auch noch ein neues Moment der Servilität injiziert werden soll. Wie anders ist die Freude der Präsidentin der Hamburger Hochschule für Wirtschaft und Politik zu verstehen, dass Microsoft sie sponsort? Hier geht es stracks vom Staatsdienertum zum Dienertum.

Die wissenschaftspolitischen Konzepte für diesen Umbau allerdings kommen in der systemtheoretischen Sprache des höheren Managements daher. In einem Rundfunk-Manuskript 'Wozu brauchen wir eine universitäre Erziehung?' (Südwestfunk, 8.11.99, vgl. auch 'Die Universität als Algorithmus: Formen des Umgangs mit der Paradoxie der Erziehung', in: Berliner Debatte INITIAL 10,3 S.63-75) schreibt der schon erwähnte Dirk Baecker von der Universität für den höheren Privatberaternachwuchs Witten/Herdecke: "Unsere Krise der Universität ist dem Umstand geschuldet, dass die Matrix, die unsere Universität produziert, gesellschaftlich nicht mehr brauchbar ist." Baecker hat genug von der traditionellen Expertenausbildung, vom Objektivitätsanspruch der Wissenschaft, er will die 'Universität als Algorithmus'. "Die Gesellschaft sucht nach einer neuen Universität, deren Qualität...in der Fähigkeit [liegt], die Performanz der eigenen Weltkonstruktionen bei der Beobachtung der Probleme und, schlimmer noch, ihrer Lösungen in Rechnung zu stellen." Die globale power elite ist in der Tat, und Baecker schlägt das vor, an postmodernen Akademien interessiert, in denen "die universitäre Differenz der Schulen und Disziplinen" zurückgenommen und "wieder Elemente des Gesprächs, ja sogar Elemente der peripatetischen Interaktion eingeführt" werden. Die "Performanz der Rede" sei in Rechnung zu stellen, "die Konstruktivität unserer Ausdrucksweisen, also der Umstand, dass wir uns unsere Welt machen und im Streit durchsetzen". Zu welchem Zweck das alles? Zwei führende Funktionäre der Evian Group, eines Forums zur Förderung der global liberal economy, geben die Antwort: "This is a time that urgently calls for global corporate statesmanship." (International Herald Tribune, 14.6.00, S. 7)

Auch Dirk Baecker, obgleich von Bertelsmann bezahlt, kommt hier allerdings ganz dicht an die Möglichkeiten heran, von denen mein Referat handelt. Wie gesagt, in seiner 'postmodernen Akademie' soll eine Nachwuchs-Elite der 'persönlichen Berater' ausgebildet werden. "Natürlich würde es niemanden überzeugen, für die Organisation dieser Akademie noch auf Hierarchie und Disziplinen zu vertrauen. Statt dessen gibt sich die postmoderne Akademie die Form der Differenz einzelner Projekte, die dadurch definiert sind, dass in ihnen bestimmte sachliche Orientierungen und persönliche Engagements für eine zeitlich begrenzte Frist zur Einheit gebracht werden." Da ist sie wieder - bei allem, was gut und schön ist - die 'zeitlich begrenzte Frist', die von aussen, durch 'Projektträger', begrenzte Zeitsouveränität - und da ist er wieder, der durch Geldgeber von aussen definierte Praxisbezug.

Genau an diesem Punkt möchte ich abschliessend den Begriff der Genossenschaft wieder ins Spiel bringen - und gleich dazu sagen, dass man sich darunter sehr wohl auch 'Projekt-Teams' vorstellen könnte - andere allerdings als Baecker, andere als die Glißmannschen IBM-Projektgruppen. Denn der Begriff Genossenschaft impliziert vor allem und zuallererst Zeitsouveränität - Verankerung in der 'Frei-Zeit' - und eine offene Praxis.

Eine solche Bestimmung erleichtert, wie gesagt, die Erinnerung an Vergesellschaftungsformen der Frühgeschichte, an Alternativformen wie klösterliche Gemeinschaften (mit ihren rigiden Exerzitien der Zeitsouveränität) oder an Hippie-Kommunen. Die Bestimmung der Zeitsouveränität und des offenen Praxisbezugs erschwert zugleich die Erinnerung an Formen des kollektiven Wirtschaftens, wie sie sich im Realsozialismus und im kapitalismuskritischen Milieu als Genossenschaftswesen (Kibbuzzim, LPGs, Italien) herausgebildet hatten. Die genossenschaftliche Projektarbeit, die ich mir vorstelle, findet tatsächlich ausserhalb der Produktionssphäre und an den durchlässigen Rändern der Simulationskultur statt.

Es geht also, das ist nicht zu verschweigen, um die Bedingung der Möglichkeit einer Assoziation freier Produzenten, einer "Assoziation, worin die freie Entfaltung eines jeden die Bedingung für die freie Entfaltung aller ist." (Marx/Engels, Komm. Manifest, MEW 4, S.482) Und es geht um die Feststellung dessen, was schon ist. Der Begriff der Arbeit ist, ob die Simulationskultur das erlaubt oder nicht, wieder zum zentralen Gegenstand gesellschaftlicher Auseinandersetzung geworden. Windige Dienstleistungen von Politikern und Management-Professoren werden mit astronomischen Summen honoriert, die Güterproduktion aber wird zu den ärmsten der Armen dieser Welt verlagert und entsprechend entlohnt. Da stellt sich doch die Frage, was heute eigentlich produktive Arbeit und was unproduktive Arbeit ist.

Es besteht kein Zweifel, dass mit der Entwicklung der industriellen und vor allem der postindustriellen Produktivkräfte die Voraussetzungen für ein Zurückdrängen des 'Reiches der Notwendigkeit' geschaffen werden. Produktivkraftentwicklung zur Schaffung von Frei-Zeit für freie kreative Tätigkeit, für "menschliche Kraftentwicklung, die sich als Selbstzweck gilt" (Marx, Das Kapital, Bd. III, MEW 25, S.828) bleibt folglich das Gegenprogramm zur Logik der Produktion des relativen Mehrwerts für eine kleine Gruppe von Milliardären.

Zur Logik der Produktion des relativen Mehrwerts hier noch eine Zwischenbemerkung, die sich auf die Neufassung der Profitlogik durch Heinsohn/Steiger bezieht: Selbstverständlich lässt sich der Wirtschaftsprozess als eine durch Eigentumsrecht gesicherte Profitoperation beschreiben, in welcher Eigentumstitel durch Beleihung 'dynamisiert' werden. Geld-Zins-Beziehungen zwischen Schuldnern und Gläubigern machen in der Tat gesellschaftliche, kulturelle und psychologische Triebkräfte frei, welche ihrerseits die Transaktionen zwischen Geldbesitzern und Arbeitskraftbesitzern in der Produktionssphäre beflügeln. (MEW 23, S.189) Diese Operationen setzen allerdings zahlungswillige bzw. zahlungsfähige Schuldner (mit 'Sicherheiten') und mächtige, über die Rechtsordnung verfügende Gläubiger voraus. Beide Voraussetzungen sind in den Profitoperationen des globalen (Finanz-)Kapitalismus nicht mehr gegeben. Auf den Aktienmärkten beleihen mächtige Schuldner (Konzerne) und kleine Ideenbesitzer (IT-Firmen) 'Eigentum', das gar nicht existiert, sondern aus Versprechungen, 'futures' und dergleichen besteht. Letztlich können kleine Gläubiger (Aktionäre) dafür keinerlei Rechtssicherheit einfordern (Spekulationsrisiko). Den grossen Gläubigern aber (institutionelle Anleger, 'Risikokapital' etc.) geht es gar nicht mehr um den 'Zins' (Detailprofit), sondern um die Aneignung der gesellschaftlichen, kulturellen usw. Bedingungen des Wirtschaftens selbst, also um die Bestimmung dessen, was 'Totalität' ist. (vgl. Rifkin) In allen diesen Fällen also schlägt die Eigentumsoperation, die in der Neuzeit so schön begann, entgegen den Illusionen von Heinsohn/Steiger in eine Enteignungsoperation um, eine Enteignungsoperation, für welche 'Globalisierung' die Bedingung ist.

Denken wir also zum Schluss (und für weiterführende Diskussionen) nach über die Möglichkeit von frei-zeitlichen Arbeitsformen, die Subversion und Widerstand auf dem angemessenen technologischen Niveau (also im Verhältnis von kybernetisch-algorithmischen Produktionsmitteln und kybernetisch-algorithmisch versierter Arbeitskraft) zwanglos verkörpern können...

Dabei ergibt sich das Genossenschaftliche fast von selbst. Denn kybernetisch-algorithmische Produktionsmittel verlangen - ob sie in der Arbeits-Zeit oder in der Frei-Zeit auftreten - auf jeden Fall die entwickelte, hochindividualisierte Arbeitskraft in kooperativer, gemeinschaftlicher, genossenschaftlicher Gestalt - nur eben: das eine Mal in der Microsoft-Variante, das andere Mal in der Linux-Variante...

Und bei der Linux-Variante übt das eine Bein des Arbeitskraftbesitzers schon einmal den Ausstieg, den Ausstieg aus der kapitalistischen Produktionssphäre und aus der postmodernen Simulationskultur. Dafür gibt es, jetzt schon, verschiedene Möglichkeiten:

- die Stufe des individuellen Ausstiegs in die spontane Freizeit-Kollektivität (Jobben plus freie Kreativität)
- die Stufe der alternativen systemischen Kooperation (Linux, open theory, open fun...)
- die Stufe der Ankoppelung an nicht-monopolistische Wirtschaftsformen ('Pop-Wirtschaft', italienische Genossenschaften...)
- die Stufe der Assoziation freier Produzenten zwecks Produktion freier Assoziationen (Wallerstein etc.)
- die Stufe der Assoziation freier kybernetischer Produzenten zwecks Produktion freier algorithmischer Assoziationen (Rtmark etc.)
- usw.

Zugleich entsteht hier eine praktische Kontroverse. Ist der Ausstieg aus dem Verwertungsprozess Voraussetzung für die 'Befreiung' oder ist der Verwertungsprozess auf seiner jetzigen Stufe nicht selbst schon das Milieu für Assoziationsformen freier Produzenten? Man bedenke:

- Produktionsmittel und Arbeitskräfte werden 'identisch'
- Arbeitszeit und Freizeit werden 'identisch'
- die gesellschaftlich notwendige Arbeitszeit ist bereits radikal abgesenkt
- die herrschaftlich eingeforderte Dienstleistungszeit steigt drastisch an und provoziert Renitenz ('will der Herr Graf ein Tänzchen wagen?')
- die verdinglichten Sozialbeziehungen werden durch die Simulationskultur hypertrophiert und provozieren Resistenz in der Simulationskultur selbst ('The Matrix')

In dem Augenblick, in dem die Arbeits-Zeit die Frei-Zeit fressen will, kann auch die Frei-Zeit ihr Maul aufsperren - und immer wieder einmal und immer öfter wird sich der Fressakt dann umkehren - als materielle Kritik, als materieller Widerstand und damit als nicht eingegrenzte Entwicklung und Entfaltung...

Mein Eindruck ist, dass die beiden Alternativen so dicht aneinander gerückt sind, dass nur der Praxistest weiterführt, wobei Praxistests mit dieser Zielsetzung in jedem Fall äusserste Klarheit, eindeutige Verhaltensweisen und 'persönliche Konsequenzen' verlangen, ähnlich der Art, wie sie in der vielfältigen und bunten Mönchskultur des Frühmittelalters (als die Moderne begann) jedem einzelnen, der 'aus'-, oder 'um'- oder 'ein'-steigen wollte, abverlangt wurden.

Testen wir selbst die Beispiele, die uns täglich über den Weg laufen...'Linux' ist zu nennen (und noch einmal), das Thema 'Open Source' steht an...ich empfehle die Lektüre von Cyberpunk-Literatur, von William Gibsons 'Neuromancer' bis Neil Stephensons 'Snow Crash' und 'Diamond Age'...wir können reden über...Rtmark...Global Business Network (GBN)...das Blair Witch Project vor seiner Kommerzialisierung...Bitfilm...LAN-Parties...die Subkultur unserer Kids...'The Cluetrain Manifesto'

Und vielleicht ist auch die wiederholte Lektüre eines Buchs von Fredric Jameson angesagt, The Seeds of Time, in welchem viele der Antinomien unserer Zeit ausgestellt sind, deren Entwicklungspotential uns die Simulationskultur verstellen will, obgleich sie es schon entfaltet...

 

Einige Links:

Von den neuen Cyber-Linken: http://www.gnu.org/

Von den neuen Cyber-Liberalen: http://www.cluetrain.com