H. J. Krysmanski
Gesellschaftsstruktur der Bundesrepublik.
Soziologische Skizzen zum Zusammenhang von Produktionsweisen,
Produktivkräften und Produktionsverhältnissen

Köln 1982

Zum Kategorien-Schema als Planungsdaten-Plattform

 

Inhalt

1. Funktioniert der Kapitalismus?
1.1 Die »sachliche Abhängigkeit« der Produzenten von den Produktionsmitteln
1.1.1. Die sachliche Seite der Monopole
1.1.1.1. Stoffkreisläufe Rohstoffversorgung - Materialentwicklung
1.1.1.2. Das übergreifende technische System Energie
1.1.1.3. Produktionstechniken und Stoff-Zustände
1.1.1.4. Technologische Entwicklungslinien: Werkzeuge und Stoffumwandlungsverfahren ­ Kraft- und Arbeitsmaschinen - Fließband und Büro - Computer und Roboter
1.1.2. Branchenstrukturen
1.1.3. Produktionsorganisation
1.1.4. Das Handlungspotential der Hauptproduktivkraft
1.1.4.1. Körperliche Arbeitsproduktivität
1.1.4.2. Stofflich-energetische Arbeitsproduktivität
1.1.4.3. Zeitlich-organisatorische Arbeitsproduktivität
1.1.4.4. Geistige Arbeitsproduktivität
1.2. Die »Technokratie« der Monopole: Monopole - Gewerkschaften - Militär-Industrie-Komplex
1.3. Die 'Demokratie' der Monopolbourgeoisie: Mobilmachung der Produktionsverhältnisse - Demokratisierungschancen
1.4. Die »soziale Abhängigkeit« der Produktionsmittel von den Produzenten
1.4.1. Eigentumsverhältnisse
1.4.2. Verwertungsverhältnisse
1.4.3. Verteilungsverhältnisse
1.4.4. Arbeitsverhältnisse

Anhang: Über den soziologischen Gebrauch der Kategorien des Historischen Materialismus (s.u.)

Zur Einleitung: Funktioniert der Kapitalismus? Zur Frage gesellschaftlicher Planung


Aus dem Vorwort

Zur Eingrenzung des Themas: mir wäre der Untertitel als Obertitel lieber gewesen, zumal mit ihm sehr genau angegeben ist, welche Dimensionen eine Gesellschaftsstrukturanalyse im Unterschied zu einer Gesamtgesellschaftsanalyse hat, wenn man mit den Kategorien des Historischen Materialismus arbeitet. Gesellschaftstruktur bezieht sich im wesentlichen auf die Basis, nicht auf die Überbauten, nicht auf das System der Gesellschaftsformationen, nicht auf die »Prozeßstruktur der Geschichte im Hinblick auf den internationalen Zusammenhang gegenwärtiger Gesellschaftssysteme« (F. Tomberg) - auch wenn das alles hineinspielt.

Deshalb kann Gesellschaftsstrukturanalyse auch nicht Klassenstrukturanalyse sein (oder gar ersetzen), denn das System der Klassenbeziehungen und Klassenauseinandersetzungen reicht sowohl historisch als auch strukturell weit über ein Gebilde wie die Bundesrepublik hinaus. Eine Klassenstrukturanalyse müßte beispielsweise von revolutionären und gegenrevolutionären Subjekten auch jenseits ihrer Grenzen handeln, von Problemen des Aufbaus des Sozialismus ebenso wie von Formen monopolistischer Herrschaft in den USA.

Andererseits sind genaue Gesellschaftsstrukturanalysen die Voraussetzung für ein solches Unterfangen. Im folgenden Text wird diese Aufgabe systematisch und exemplarisch angegangen: das heißt, es wird nach dem gesellschaftlichen Systemzusammenhang der Basisstrukturen der Bundesrepublik gefragt und es werden in exemplarischer (nicht unbedingt in beispielhafter) Weise Darstellungs- und Analyseversuche unternommen. So ergibt sich ein differenziertes Gesamtbild, das sicherlich in manchen Aspekten überrascht, an dem aber niemand, der an marxistischer Soziologie interessiert ist, so ohne weiteres wird vorbeigehen können.

Im Anhang sind Versuche einer formal innovativen Theoriebildung angedeutet, durch die meines Erachtens die Kapazität für die Verarbeitung großer Daten- und Faktenmengen, wie sie eine Gesellschaftsstrukturanalyse nun einmal verlangt, erhöht werden kann.

 

SPEICHERPLÄTZE IM KATEGORIALEN ZUSAMMENHANG DES SYSTEMS DER PRODUKTIONSWEISEN
Verhältnisse
WS/WS WS:WS-ÜB/ÜB
ÜB/ÜB
GF:GF-ÜB:ÜB-PV/PV
ÜB:ÜB-PV/PV
PV/PV
1.4.4. Arbeitsverhältnisse
PW:PW-PV:PV-AK/AK
1.1.4.4. Geistige Arbeitsprodukti-
vität
PW:PW-PK:PK-AK:AK-AM/AM

PK:PK-PM:PM-AM:AM-RM/RM
PM:PM-AM:AM-RM/RM
AM:AM-RM/RM
RM/RM
WS/GF WS:WS-ÜB/PW
ÜB/PW
GF:GF-ÜB:ÜB-PK/PV
ÜB:ÜB-ÜV/PK
PV/PK
1.4.3. Verteilungsverhältnisse
PW:PW-PV:PV-AK/PM
1.1.4.3. Zeitlich-organisatorische Arbeitsproduktivität
PW:PW-PK:PK-AK:AK-AM/AG

PK:PK-PM:PM-AM:AM-RM/NG
PM:PM-AM:AM-RM/NG
AM:AM-RM/NG
RM/NG
GF/WS WS:WS-PW/ÜB
PW/ÜB
GF:GF-ÜB:ÜB-PK/PV
ÜB:ÜB-PK/PV
PK/PV
1.4.2. Verwertungsverhältnisse
PW:PW-PV:PV-PM/AK
1.1.4.2. Stofflich-energetische Arbeitsproduktivität
PW:PW-PK:PK-AK:AK-AG/AM

PK:PK-PM:PM-AM:AM-NG/RM
PM:PM-AM:AM-NG/RM
AM:AM-NG/RM
NG/RM
GF/GF WS:WS-PW/PW
PW/PW
GF:GF-ÜB:ÜB-PK/PK
ÜB:ÜB-PK/PK
PK/PK
1.4.1. Eigentumsverhältnisse
PW:PW-PV:PV-PM/PM
1.1.4.1. Körperliche Arbeitsproduktivität
PW:PW-PK:PK-AK:AK-AG/AG

PK:PK-PM:PM-AM:AM-NG/NG
PM:PM-AM:AM-NG/NG
AM:AM-NG/NG
NG/NG
Handlungssysteme
WS:WS GF:GF-ÜB:ÜB
ÜB:ÜB
1.4. Die »soziale Abhängigkeit« der Produktionsmittel von den Produzenten
PW:PW-PV:PV                           T
1.1.4. Das Handlungspotential der Hauptproduktivkraft
PW:PW-PK:PK-AK:AK              T
1.1.1.4. Technologische Entwicklungslinien
PW:PW-PK:PK-PM:PM-AM:AM
    T
PK:PK-PM:PM-AG:AG-RM:RM
PM:PM-AG:AG-RM:RM
AG:AG-RM:RM
RM:RM
Systeme des Zusammenhangs
WS:GF GF:GF-ÜB:PW
ÜB:PW
1.3. Die 'Demokratie' der Monopolbourgeoisie
PW:PW-PV:PK
1.1.3. Produktionsorganisation
PW:PW-PK:PK-AK:PM

1.1.1.3. Produktionstechniken und Stoff-Zustände
PW:PW-PK:PK-PM:PM-AM:AG
   T
PK:PK-PM:PM-AG:AG-RM:NG
PM:PM-AG:AG-RM:NG
AG:AG-NG:RM
RM:NG
GF:WS GF:GF-PW:ÜB
PW:ÜB
1.2. Die »Technokratie« der Monopole
PW:PW-PK:PV
1.1.2. Branchenstrukturen
PW:PW-PK:PK-PM:AK
1.1.1.2. Das übergreifende technische System Energie
PW:PW-PK:PK-PM:PM-AG:AM    T
PK:PK-PM:PM-AG:AG-NG:RM
PM:PM-AG:AG-NG:RM
AG:AG-NG:RM
NG:RM
Struktursysteme
GF:GF 1. Funktioniert der Kapitalismus?
PW:PW                T
1.1 Die »sachliche Abhängigkeit« der Produzenten von den Produktionsmitteln
PW:PW-PK:PK                            T
1.1.1. Die sachliche Seite der Monopole
PW:PW-PK:PK-PM:PM                T
1.1.1.1. Stoffkreisläufe Rohstoffversorgung - Materialentwicklung
PW:PW-PK:PK-PM:PM-AG:AG    T
PK:PK-PM:PM-AG:AG-NG:NG
PM:PM-AG:AG-NG:NG
AG:AG-NG:NG
NG:NG
T = Textpassagen aus 'Gesellschaftsstruktur der Bundesrepublik' (1982)

Aus: H. J. Krysmanski, Gesellschaftsstruktur der Bundesrepublik. Soziologische Skizzen zum Zusammenhang von Produktionsweisen, Produktivkräften und Produktionsverhältnissen, Pahl-Rugenstein Verlag, Köln 1982, S. 229-236

Über den soziologischen Gebrauch der Kategorien des Historischen Materialismus
(leicht bearbeitet)

Die Kategorien des Historischen Materialismus werden hier vom Inhalt her »orthodox«, in der Form aber innovativ verwendet. Das Innovative daran ist ihre Zurichtung für die Sortierung großer Datenmengen für die soziologische Datenverarbeitung. Nicht, daß in diesem Buch (Gesellschaftsstruktur der Bundesrepublik) schon die einer Gesellschaftsstrukturanalyse angemessenen Datenmengen verarbeitet worden wären: das ist nicht an einem einzelnen Schreibtisch zu leisten. Aber der Anspruch steht, in exemplarischer Form, einen Anfang gemacht zu haben.

Im folgenden sollen die im Zusammenhang der Kategorien des Historischen Materialismus steckenden Potentiale zur Abbildung komplexer weltgesellschaftlicher Zusammenhänge anhand einiger Schemata verdeutlicht werden. Im Mittelpunkt der Überlegungen steht dabei die fast in einem dialektischen Kontinuum ansiedelbare hierarchische Struktur der Kategorien. Innerhalb dieser Begriffsstruktur kann ernsthaft lediglich noch über den theoretischen und methodologischen Status von »Klassenbeziehungen« gestritten werden (vgl. Schaubild 23).

»Definitionen« dieser Begriffe sind eine schwierige Sache, denn sie werden im allgemeinen durch den Gebrauch definitiv. Nur zur Erinnerung seien also für einige von ihnen »orthodoxe« Begriffserklärungen eingefügt:

NATURGEGENSTÄNDE: Rohstoffe, in der Natur vorhandene Arbeitsgegenstände, die bis auf ihre Loslösung vom Erdganzen keine Bearbeitung erfahren haben. Die Gewinnung von Rohstoffen ist Aufgabe der ersten Verarbeitungsstufe im volkswirtschaftlichen Reproduktionsprozeß.
ROHMATERIALIEN: weiterverarbeitete Rohstoffe, auf niedriger Verarbeitungsstufe Rohmaterialien, auf höherer Stufe MATERIALIEN: Halbfertigfabrikate, Stufenprodukte, Arbeitsgegenstände, die selbst bereits Produkt menschlicher Arbeit sind.
ARBEITSGEGENSTÄNDE: Ding oder Komplex von Dingen, au die der Mensch im Arbeitsprozeß mit Arbeitsmitteln einwirkt, um materielle Güter zu erzeugen. Nach Bearbeitung erlischt der Begriff. Mit dem wissenschaftlich-technischen Fortschritt wächst die Bedeutung von Arbeitsgegenständen, weil ihre Eigenschaften verändert und verbessert werden.
ARBEITSMITTEL: alle Mittel der Einwirkung auf und Bewegung von Arbeitsgegenständen. Das Niveau der Arbeitsmittel ist das wichtigste Zeugnis der gesellschaftlichen Entwicklung (Kultur, Zivilisation). Von den Produktionsinstrumenten können die Gefäßsysteme der Produktion, die Gebäude etc. unterschieden werden. Allgemeines Arbeitsmittel ist die Erde.
PRODUKTIONSMITTEL: Arbeitsgegenstände und Arbeitsmittel, die der Mensch im Produktionsprozeß verwendet, um Güter und Leistungen zu erzeugen. Der gesellschaftliche Charakter ist in verschiedenen Gesellschaftsformationen unterschiedlich.
ARBEITSKRÄFTE: Fähigkeiten des Menschen, Arbeit zu leisten. Individuelle Arbeitskräfte: Gesamtheit aller Fähigkeiten, Kenntnisse, Eigenschaften, Fertigkeiten und Erfahrungen, die für die Erzeugung von Gebrauchswerten in Bewegung gesetzt werden. Gesellschaftlidie Arbeitskräfte: Gesamtheit aller individuellen Arbeitskräfte, die zur Verrichtung gesellschaftlich notwendiger Arbeit eingesetzt werden. PRODUKTIVKRÄFTE: Gesamtheit aller subjektiven und objektiven Faktoren sowie ihres Zusammenwirkens in der Produktion. In ihrer Einheit und konkret-historischen Form bestimmen sie den Produktivitätsgrad der Arbeit. Die Produktivkräfte sind das revolutionäre Moment der Entwicklung.
PRODUKTIONSVERHÄLTNISSE:
Verhältnisse zwischen Menschen, um den Prozeß der Produktion, des Austauschs und der Verteilung von Gütern zu leisten - also die Gesamtheit der Beziehungen, die die Menschen in bezug auf den Produktionsprozeß miteinander eingehen.

Um in der Abbildung dieses komplexen Gemeinten weiterzukommen, ist es notwendig, den Systemcharakter der mit diesen Begriffen erfaßten Wirklichkeiten hervorzuheben und also auch jene Hierarchie der Kategorien als einen Systemzusammenhang, als einen Zusammenhang von Systemen zu begreifen. Wir führen zur Vereinfachung eine entsprechende Notation für diese Systembegriffe ein: für das System der Naturgegenstände steht NG:NG, für das System der Rohmaterialien RM: RM usw. Das System der Produktivkräfte wird also beispielsweise nicht mit der Formel »PK«, sondern mit der Formel »PK:PK« notiert, um zu verdeutlichen, daß nicht irgendeine Aggregation von subjektiven und objektiven Faktoren, sondern die Beziehungen zwischen ihnen das Interessante sind (Schaubild 24).

Spätestens jetzt dürfte auffallen, daß dieser begriffliche Systemzusammenhang, so notiert, formal höchst unterschiedliche Systemtypen enthält, nämlich einmal Systeme wie NG:NG, AG:AG, PM:PM usw., die gleichsam synthetischen Charakter aufweisen -PK:PK definiert den Zusammenhang von PM :PM und AK:AK -, und zum anderen Systeme wie RM:RM, AM:AM, AK:AK usw., die gewissermaßen »von außen« hinzukommen, um erst im nächsthöheren System »integriert« zu werden - erst PK:PK definiert den Zusammenhang von AK:AK mit PM:PM. Dieser unterschiedliche Status der verschiedenen Systembegriffe führt zu dem Vorschlag, mit dem Typus NG:NG usw. gesellschaftliche Strukturzusammenhänge, mit dem Typus RM:RM usw. gesellschaftliche Handlungszusammenhänge zu erfassen. Handlungen, Handlungs- und Verhaltensweisen, die ihren Ursprung in konkreten Subjekten, in konkreten Situationen haben, kommen eben in einem gewissen Sinne für jede systematische (oder gar systemtheoretische) Analyse »von außen«!

Damit wird im Zusammenhang der Kategorien des Historischen Materialismus der gesellschaftstheoretischen Forderung genüge getan, über Strukturen nicht die Handlungen und über Handlungen nicht die Strukturen zu vergessen. Kurz gesagt, soll der eine Systemtypus sich auf die widersprüchliche strukturelle Einheit von (Sub)Systemen, der andere Systemtypus auf widersprüchliche Handlungs- und Verhaltensweisen in bezug auf (Sub)Verhältnisse (zwischen Subsystemen) beziehen. Zu diesem Zweck ist eine gewisse Verkomplizierung der Notation des Begriffszusammenhangs erforderlich. Ein Beispiel dafür findet sich im Schaubild 25.

Das heißt, es lassen sich jetzt »Struktursysteme«, »Handlungssysteme« und »Systeme des Zusammenhangs« (also sozusagen Systeme der Vorbereitung der Einheit) unterscheiden. Außerdem verlangt der spezifische Zugriff der »Handlungssysteme« auf die Systeme der Subebene eine weitere Notationsform, welche »behandelbare« Verhältnisse zwischen diesen Systemen ausdrückt: hier erscheinen also beispielsweise PM:PM als PM/PM, PM:AK als PM/AK usw. Diese Notationen sind natürlich ebenfalls arbiträr, vereinfachen aber die Darstellung des kategoriellen Gesamtzusammenhangs und ermöglichen bereits ein Bild von der Komplexität des abzubildenden realen gesellschaftlichen Zusammenhangs (vgl. Schaubild 26).

Dieses Schema braucht (zwecks Vermittlung eines Eindrucks von der Leistungsfähigkeit der Kategorien des Historischen Materialismus) für die soziologische Datensortierung schließlich hier nur noch um eine Dimension erweitert zu werden: den Kontext, in welchem die jeweilige System-Stelle des Systemzusammenhangs steht. Es ist beispielsweise ein großer Unterschied, ob man das System der Produktionsmittel (PM:PM) als solches, oder im Kontext des Systems der Produktivkräfte, oder darüber hinaus im Kontext des Systems der Produktionsweisen diskutiert; im ersten Fall stehen technologische, im zweiten Fall etwa produktionsorganisatorische, im dritten Fall schon monopoltheoretische Fragen im Vordergrund. Um diese unterschiedlichen Kontexte notieren zu können, lassen sich einfache Ketten bilden. So bedeutet beispielsweise PW:PW-PK:PK-PM:PM: Das System der Produktionsmittel im Kontext des Systems der Produktivkräfte im Kontext des Systems der Produktionsweisen. »Abkürzungen« wie PW:PW-PM:PM (das System der Produktionsmittel im Kontext des Systems der Produktionsweisen) sind zwar möglich, verschleiern aber die Systematik des Begriffszusammenhangs und die Komplexität des Gesellschaftszusammenhangs. Notationen wie PW:PW-PV:PV-PM/PM, in denen also kein »System«, sondern ein »Verhältnis« im Kontext steht, können gelesen werden: das System der Produktionsverhältnisse (widersprüchliche Handlungs- und Verhaltensweisen) in bezug auf Verhältnisse zwischen Produktionsmitteln im Kontext des Systems der Produktionsweisen usw.

Auf diese Weise entsteht ein relativ komplexes Schema relevanter »Systemplätze« oder »Speicherplätze«, das sich in keiner Hinsicht von den Inhalten der Kategorien des Historischen Materialismus entfernt, sondern im Gegenteil ihren Reichtum für die moderne Forschung erschließt, und zugleich der Kategorie des Zusammenhangs folgt, ohne ihr Gewalt anzutun.