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Der Begriff Memetik ist entwickelt und geprägt worden vonm Zoologen und Evolutionsbiologen Richard Dawkins (Oxford). Sein Buch “Das egoistische Gen” bildete die Grundlage für die Theorie der Memetik.
Der Begriff ist zusammengesetzt aus “Memory” und “Genetik”.
Analog zum Bereich der Genetik entwickelte Dawkins die Begriffe Mem (Mz.: Meme), Memetik und Memesis.
Meme sind erstmal nichts anderes als Informationen, die jedoch die verschiedensten Formen annehmen können, z.B.: Gedanken, Ideen, Glauben, Ideologien, Moden, Trens, Stile, Religionen, Lieder, etc.
Kurz gesagt gibt es fast nichts, was sich nicht irgenwie als Mem bezeichnen ließe.
Meme streben nach Verbreitung und Verfielfältigung. Die Vorraussetzung dafür ist: sie müssen kommunikabel, also mitteilbar sein, oder anders gesagt: übertragbar von einem menschlichen Gehirn zum anderen. |