| Medienkompetenz für WissenschaftlerInnen |
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Übersicht
und Typologisierung der Kurse auf Course
Web am MIT
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Auf dem CourseWeb bietet das MIT einen Überblick über Kurse, die bereits von den jeweiligen Lehrenden über das Netz zugänglich gemacht worden sind. Es handelt sich dabei um keine systematische Kursstruktur, wie sie einmal mit der OpenCourseWare angestrebt ist, sondern um über 100 sehr heterogene Kurse, aus allen Fakultäten des MIT sowie einigen Zusatzangeboten: Architecture and Planning - Engineering - Humanities and Social Science - Sloan School of Management - Science - Other Course Offerings - Miscellaneous Academic Resources.
Der Kurs zu Urban Design Skills von Eran Ben-Joseph präsentiert sich weniger visuell, dafür bietet er eine gute Navigation zu den einzelnen Informationen des Kurses und dokumentiert einzelne studentische Projekte, die verschiedene Planungsprojeke sehr anschaulich mit Bildern und Karten dokumentieren - in diesem Zusammenhang ist auch das Seminar from Erasmus to email aus dem Historydepartment interessant, welches, abgesehen vom herkömmlichen Design, einige interessante Studentenprojekte bereithält, die Versuche zum Geschichtenerzählen auf dem Netz sind. Sehr textlastig dagegen ist das Program on Media Arts and Sciences , das allerdings zu weiteren Bereichen des MIT verweist, u.a. zum MIT MediaLab.
In der Mathematik sind die Kursseiten sehr spärlich und bieten ästhetisch keinerlei Vergnügen. Die Seite des Instituts hält alle wichtigen Informaitonen zu Studium, Forschung und Personen bereit, gibt aber darüberhinaus wenig mehr. Die Kurse - zufällig aus dem großen Angebot herausgegriffen - ähneln sich sehr. Ganz egal ob Advanced Calculus for Engineers , Introduction to the Theory of Computation oder ein Seminar in Algebra and Number Theory.
Visuell ausgezeichnete und inhaltlich interessant aufbereitete Seiten gibt es zu einer Reihe von Kursen innerhalb des Health Scienes and Technology -Programms, u.a. mit Messungen, die online durchgeführt werden können. Bei Space Biomedical Engineering and Life Support und dem Biomedical Signal and Image Processing wird einem in dieser Hinsicht eine vielfältige Palette angeboten. Sehr anschaulich für die Studierenden zum Nachlesen und selbst Erarbeiten ist auch die Seite des Acoustics of Speech and Hearing-Kurses, die bereits auf der ersten Seite eine gute Auswahl schöner Graphiken zu dem vorgesehenen Stoff anbietet, neben den sonst üblichen Kursmaterialien. Interessante Kurse, die auch mit etwas anderen Kursseiten auftreten, sind unter den experimentellen, fakultätsübergreifenden Grundkursen zu finden, wie etwas dem World Web Math und der Experimental Study Group, einer Einrichtung für Erstsemester, die hier auf andere Weise einen Einstieg in ihr Studium bekommen. Die Seite gibt inhaltlich diese Orientierung wieder, mit einem lockeren Design und den Verweisen auf weitere Projekte sowie einem studentenorientierten Inhalt. Weitere Kurse, die innovativ in diesem Sinne und recht vielfältig in ihrem Inhalt und dessen Präsentation sind, sind das Robotics and Mechatronics Project,, der Kurs zu Dark Room and Digital Imaging und das Computing for Biomedical Students. Dass der Inhalt eines
Kurses nicht immer mit seiner Form einher geht, zeigt Communicating
in Cyberspace, in dem eine sehr einfache und fast spröde Inhaltsgestaltung
die Studenten über einen Kurs informiert, der beabsichtigt, sich
mit folgendem zu beschäftigen: Analysis and authoring of cybertexts.
Games, MUDs, World Wide Web home pages, multimedia essays, and other kinds
of digital communication are studied in terms of traditional theories
of rhetoric to articulate elements of the new cyber-rhetoric for digital/multi/hyper-media.
Techniques of creating cybertexts for the communication of ideas and information.
Study of the history and theory of contemporary computer communication.
On the basis of this analysis, students design their own cybertexts for
display and discussion. No prior knowledge of programming necessary.
Sieht man sich aber die studentischen Projekte an, die auf der Seite aufgeführt werden (immerhin existiert der Kurs bereits seit 11 Jahren), dann zeigt sich allerdings, dass die Übereinstimmung nicht immer notwendig ist und die Darstellungs- und Vermittlungsformen auf dem Netz sehr vielseitig sein können. Andere Kurse innerhalb des Program on Writing and Humanistic Studies wie z.B. Theory and Practice of Non-Linear and Interactive Narrative stützen ihre Darstellung und vor allem die Kursarbeit sehr intensiv auf Netztechnologien und deren Verwendung und versuchen netzadäquate Kommunikationsformen zu nutzen, zu vermitteln und zu entwickeln. |
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