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Basis-Texte

Basis-Text: Kreativität im Internet

Das kreative Cyberspace-'Establishment' (vgl. http://www.hoechst-forum.uni-muenchen.de/digital/links2.html )

Ars Electronica
Die Ars Electronica ist ein Treffpunkt der 'Digerati' der Welt. Das berühmte Festival an der Schnittstelle zwischen Kunst, Technologie und Gesellschaft findet seit 1979 in Graz statt. In den letzten Jahren hat sich der Schwerpunkt der AE von individuellen technischen Innovationen und neuesten Computer-Technologien hin zu einer andauernden, intensiven Konfrontation mit den sozio-kulturellen Folgen der Informationsgesellschaft verlagert. Es geht inzwischen um die Realitäten einer globalisierten, informierten Welt.

Bruce Sterling's homepage
Bruce Sterling schreibt Novellen, wissenschaftliche Sachbücher und Reiseberichte. Er ist Mitglied des Global Business Network. Er hat den Begriff Cyberspace zusammen mit William Gibson geprägt und gehört zu den visionären Cyberpunks, deren Geschichten seit den 80ern das Bewusstsein derjenigen Leute formen, die heute das Netz gestalten. Seine Sachbeiträge erscheinen u.a. in Wired; 1992 erschien sein Buch The Hacker Crackdown. Seit kurzem ist er in der ökologischen Bewegung Viridian Movement engagiert (vgl. den Artikel von David Hudson in Rewired). Ein anderes Sterling-Projekt ist das Dead Media Project.

Computer-Mediated Communication Magazine
Unter diesem Link finden sich viele digitale Seitenstrassen, Berichte über Leute, Technologie und Technologiepolitik, Kultur und Anwendungen...

CTHEORY

CTHEORY erscheint in Montreal, Kanada, als eines der ersten online-Journale (wöchentlich per E-mail) zur Theorie, Technologie und Kultur des Cyberspace. Es wird von Arthur Kroker herausgegeben und beschäftigt sich sehr kritisch mit der 'Szene', versteht sich als Teil des intellektuellen Underground und steht mit vielen Initiativen und Bewegungen in Kontakt, die ansonsten in der Welt der neuen Medien kaum mehr ein Forum finden.

Cybersoc
Auch Cybersoc ist eine Underground-Ressource für Sozialwissenschaftler, die sich für Internet, Cyberspace, computervermittelte Kommunikation und online-Gemeinschaften interessieren. Die Website wird von Robin Hamman vom Hypermedia Research Centre, University of Westminster, London, betreut. Hier erscheint auch gelegentlich das Cybersociology Magazine. Cybersoc zeigt, dass auch geringe Mittel ausreichen, um in der Internet Community gehört zu werden.

De Digitale Stad (The Digital City)
Die Digitale Stadt (Amsterdam) ist weltweit die grösste und komplexeste virtuelle Gemeinde. Sie wurde 1994 gegründet, stiess sofort auf grosses Interesse und ist einer der Motoren der Internet-Entwicklung in den Niederlanden. Das Projekt steht für unbeschränkten Zugang, freie Meinungsäusserung, Kontrolle von Macht, Schutz der Privatsphäre und Stärkung des demokratischen Prozesses. Darin ähnelt DS der Idee der Free-Nets in den USA (vgl. die English section der DS).

Disinformation
Disinformation ist eine Website für Verschwörungstheorien und Informationen aus der 'Gegenkultur'. Sie wurde vor kurzem von der führenden Web-Agentur Razorfish gekauft.

The Edge
The Edge ist ein online-Magazin mit Essays und Debatten zu sozialen, politischen und kulturellen Themen. 'The Edge Foundation' wurde schon 1988 gegründet und ist eine Keimzelle des gegenwärtigen technologischen Denkens (John Brockman, Stewart Brand, Kevin Kelly, George Dyson usw.). Dem Magazin ist ein Internet-Forum (nur auf Einladung) angeschlossen, mit hunderten von führenden Wissenschafltern und Denkern, wie es heisst. Exzerpte aus den Diskussionen und Artikel finden sich auch in FEED, wo gewöhnlich Sterbliche sich in die Debatte einklinken können.

FEED
FEED ist eines des besten Internet-Magazine und Quelle für Informationen aus der vernetzten Welt. Ein massgeblicher Kopf dort ist Steven Johnson (Autor der Bücher 'Internet Culture' und 'Emergence'). FEEDs Diskussionskultur ist hochentwickelt, ausserdem experimentiert FEED mit innovativen, netzgemässen Publikationsformen.

First Monday
First Monday ist eine wissenschaftliche online-Zeitschrift über das Internet. Traditionelle Qualitätsstandards ('peer review') verbinden sich mit WWW-publishing. Es gibt Rezensionen, Mailing-Listen und ein umfangreiches Archiv. Zu den Herausgebern zählen Esther Dyson und Vinton Cerf, einer der Gründer des Internet.

Foundation for Digital Culture
Diese Stiftung fördert die digitale Kultur und Kunst online. Auf der Website finden sich Links zu vielen Kunstprojekten wie etwa The Thing, äda 'web, Rhizome oder blast. Ein guter Einstieg in die Welt der interaktiven digitalen Kunst.

Infowar
Eine Informationsquelle erster Güte mit umfangreichem Index und Archiv. Es geht vor allem um Informationssicherheit, Hacking, Informationskriege und -attacken und die entsprechenden Diskussionen.

Nettime
Nettime ist eine Mailing-Liste und ein Forum, das sich dem internationalen Diskurs widmet, weder euphorisch noch pessimistisch den digitalen Entwicklungen gegenüber. Die Herausgeber sind Geert Lovink und Pit Schultz (bekannt durch ihre Aktivitäten für De Digitale Stad Amsterdam).

New Thinking
New Thinking erscheint als wöchentlicher newsletter (kostenlos per E-mail) zu Fragen des digitalen Zeitalters: klare Analysen und Einschätzungen, ein umfangreiches Archiv.

Resource Center for Cyberculture Studies
Eine der besten Websites über Cyberkultur. Sie wird betrieben vom Resource Center for Cyberculture Studies der University of Maryland. Es geht um Forschung, Lehre, technische Unterstützung und das Produzieren aller möglichen Cyberculture-Beiträge auf der Basis von Kooperationen zwischen Studierenden, Wissenschaftlern, Künstlern usw.. Modelle, Projekte und Arbeiten werden ständig online ausgestellt. Hinzu kommen Informationen über Konferenzen, Publikationen usw.

Rewired
Als Kontrastprogramm zu Wired vermittelt dieser (per E-mail erhältliche) Newsletter von David Hudson kritische Einsichten in die Vor- und Nachteile der digitalen Welt.

Salon magazine
Eine preisgekrönte online-'Tageszeitung' mit einer '21st Century'-Abteilung über Technologieentwicklung (tägliche Updates). In jeder Ausgabe finden sich Essays über neueste technologische und Internet-Entwicklungen und Netzkultur.

Slashdot
Ein Muss für alle, die sich für die Open-Source-Software-Bewegung interessieren, ein Nachrichtendienst und Forum mit einer neuartigen, nicht-hierarchischen Form der Moderation (vgl. dazu das neue Buch von Steven Johnson, 'Emergence', Frühjahr 2001). 1997 gegründet, hat Slashdot inzwischen 60 000 regelmässige Besucher. Themen reichen von Diskussionen über Linux bis zu Star Trek Rezensionen...

Stelarc
Diese Website eines australischen Konzeptkünstlers exploriert die Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine, Körper und Technik unter Einbeziehung von Internet, Musik und Videoelementen. Es finden sich Dokumentationen der perfomances, bewegte Grafiken und Erklärungen zu den benutzten Techniken und Mitteln.

Technorealism
Hier wird nach einem neuen Konsensus in der Technologie-Debatte gesucht. Eine Deklaration zum 'Technorealismus' verlangt den kritischen Umgang mit den neuen Werkzeugen und Interfaces. Viele einschlägige Informationen und Links.

Telepolis
Telepolis ist das bedeutendste, professionell gemachte deutsche online-Magazine für alle Aspekte der digitalen Revolution. Im Zentrum stehen politische, soziale, kulturelle und auch ökonomische Themen. Ausserdem bietet Telepolis sehr gute Zusammenfassungen der wichtigsten Debatten in Amerika zu diesen Fragen. T erscheint in Deutsch und Englisch. Das umfangreiche, gut organisierte Archiv ist kostenlos.

The WELL
The WELL ist Ort der Pioniere der virtuellen Gemeinschaften und bringt einschlägig Interessierte seit 1985 zusammen. Zur Gruppe gehören Schriftsteller, Leute aus der Gegenkultur und Computer Experten. Hier treffen sich, heisst es, unabhängige und scharfsinnige Denker aus der ganzen Welt. Diese Online-Community hat inzwischen mehr als 10 000 Mitglieder.

Wired und Hotwired
Die beiden Sites sind der wichtigste Ort für Techno-Optimisten. Hier finden sich Berichte über die technologischen, ökonomischen, politischen und kulturellen Aspekte der vernetzten Welt. In jüngster Zeit steht die new economy im Mittelpunkt.

Zentrum für Kunst und Medientechnologie
Das deutsche Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe ist ein innovativer, interdisziplinärer Versuch, die Auswirkungen des digitalen Zeitalters auf die Kunst zu untersuchen. Leiter ist der Cyber-Avantgardist Peter Weibel.