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Links und Texte Thomas Heinrichs: Zeitbegriffe - Zeitbegriff. Analyse ihrer Bedeutungsfelder Dieter
Kramer: Zwischen Beschleunigungswahn und Zeitverzögerung Peter Glotz: Digitaler Kapitalismus einschlägige
Texte von H.J.Krysmanski: Dieter Hoffmeister: Soziologie der Zeit (Seminar SS 2000) Fredric Jameson: The Seeds of Time Thomas Heinrichs: Zeit der Uneigentlichkeit. Heidegger als Philosoph des Fordismus Julian Barbour: Zeit gibt es nicht Oskar Negt: Die Krise der Arbeitsgesellschaft... Paul Münch: Lebensformen der frühen Neuzeit... Zeitensprünge (Heribert Illig)
Informationen zum
Thema INTERNETZEIT
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Der
Zeitrhythmus
Drinbleiben oder Aussteigen, bis 40 sein Schäfchen ins Trockene bringen oder einen Teilzeit-Job auf Dauer, teilselbständig, selbständig oder auf 'reflektierte' bzw. 'zivilcouragierte' Weise abhängig usw. - das sind jetzt die Optionen derjenigen, die in die neuen Arbeitsmärkte einsteigen. Die Produktivkraftentwicklung zumindest im Umfeld der Cyberindustrie scheint immer mehr 'Arbeitnehmern' die Lebensperspektive eines partiellen Ausstiegs nahezulegen. Sie sehen in der Kybernetisierung und Algorithmisierung von Produktion, Distribution und Konsumtion Chancen eines 'multidimensionalen' Arbeitslebens, weil Arbeits-Zeit in Frei-Zeit und Frei-Zeit in Arbeits-Zeit übergegangen sind. Das scheint zunächst ein Gemeinplatz zu sein. 'Natürlich' ist unsere Freizeit längst durchkommerzialisiert, 'natürlich' wird vom leistungsbereiten Arbeitnehmer verlangt, auch in seiner Freizeit 'den Betrieb' nicht zu vergessen. Doch jetzt ist der Kampf um die Begrenzung der individuellen Arbeitszeit endgültig in die unabweisbare Notwendigkeit der Neuverteilung gesellschaftlich notwendiger Arbeitszeit übergegangen. Nach André Gorz wäre es möglich, die notwendige Arbeit in viel weniger Zeit zu leisten, wenn sie von der gesamten Bevölkerung getragen würde. Schon vor Jahren trat er dafür ein, und beispielsweise Oskar Lafontaine nahm das auf, dass jeder Bürger die gesamte Anzahl zu leistender Arbeitsstunden in seinem Leben selbstständig einteilen sollte und dass ein soziales Einkommen den Lebensstandard garantieren müsse, um die Menschen von ihren Existenzängsten zu befreien. Alle Welt hat darüber gelacht. Doch eines ist klar: andere Zeithorizonte als der Rhythmus des Kapitals sind wirksam und werden gelebt und bilden die Basis künftiger Möglichkeiten... |
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Als Hintergrundtext:
Arbeitsgruppen Das
Regime der Uhren
Die Sache mit dem
Ladenschluss
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