Links und Texte

Marx-Engels-Werke (gute Suchfunktion)

Internet Archiv: 'marxists.org'

Einschlägige Texte von H.J.Krysmanski:
Karl Marx: Das Kapital
Entwicklung und Stand der klassentheoretischen Diskussion
Produktionsverhältnisse
Produktionsweisen
(mit K.H.Tjaden) Die historisch-materialistische Theorie der gesellschaftlichen Entwicklung
Karl Marx goes to Hollywood
... die Assoziation freier Produzenten
Varianten des amerikanischen Planetarismus
Seminar: Der Zeitrhythmus des Kapitalismus

Christoph Antweiler über Immanuel Wallerstein

Georg Fülberth: K.H Tjaden und der Historische Materialismus

Stefan Meretz: Produktivkraftentwicklung und Subjektivität

CNN Millennium History
CNN-Infoglobe

Joschka Fischer: Globalisierung als Ausdruck veränderter Produktivkräfte


'Karl Marx kehrt ins Seminar zurück'

Karl Marx (SocioRealm)

Indymedia: independent media center

Hermann Scheer zur Energiekrise
Wasserstofftechnologie

Grundlagen des historischen Materialismus
Krysmanski WS 2000/01

Schauen wir hinter die Kulissen der Globalisierung (oder auch des 'amerikanischen Planetarismus'):
"Die Konsumtion der Arbeitskraft, gleich der Konsumtion jeder anderen Ware, vollzieht sich ausserhalb des Marktes oder der Zirkulationssphäre. Diese geräuschvolle, auf der Oberfläche hausende und aller Augen zugängliche Sphäre verlassen wird daher, zusammen mit Geldbesitzer und Arbeitskraftbesitzer, um beiden nachzufolgen in die verborgene Stätte der Produktion, an deren Schwelle zu lesen steht: No admittance except on business." (Das Kapital, Bd.1, MEW 23, S.189) Von Arbeitskraft und Produktionsmitteln, von Produktivkräften und von Produktionsverhältnissen*, Produktionsweisen und Überbauten also ist zu reden (SCHEMA).

'Produktivkraft': vor zwanzig, dreissig Jahren noch in aller Munde, jetzt ein Tabu - und in der Tat vorbelastet durch die Produktivkraftmystik des Stalinismus. Doch der Begriff fasst das Wesentliche des Zusammenhangs von Natur, Gesellschaft und Technik besser als jeder andere - und führt im übrigen geradenwegs in das Verständnis der gegenwärtigen informationstechnologischen Revolution.

Produktivkraftentwicklung ist als die Dialektik von Produktionsmittel- und Arbeitskraftentwicklung zu begreifen - in der Moderne also als die Entwicklung von Energiemaschinen, Prozessmaschinen, Algorithmusmaschinen einerseits und von menschlicher Kreativität andererseits. Die Entwicklung der individuellen und gesellschaftlichen Produktivkräfte stösst immer wieder an Grenzen, die durch die Produktionsverhältnisse, Produktionsweisen und Überbauten gesetzt werden. Die menschliche Arbeitskraft, so einst Herbert Marcuse, droht folglich immer wieder 'eindimensional' eingeengt zu werden.

Historisch betrachtet hing diese wiederkehrende 'Eindimensionalität' der Handlungsmöglichkeiten zunächst am beschränkten Entwicklungsstand der Produktionsmittel, dann an der Trennung der Produzenten von den Produktionsmitteln (in der Sklavenhaltergesellschaft, im Feudalismus),
dann, in der kapitalistischen Moderne, an der systematischen Verwertung dieser Trennung - und heute an der Fesselung der neuen informationstechnischen Produktivkräfte (in denen jene Trennung an sich aufgehoben wird) durch die kulturelle Logik des Spätkapitalismus, durch die Massen- oder Simulationskultur (vgl. z.B. Jeremy Rifkin).

Zugleich erscheinen unter diesen Bedingungen auch alternative, 'multidimensionale' Handlungs- und Entfaltungsmöglichkeiten (vgl. z.B. Stefan Meretz).

 

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Internationale
Konferenz
Gibt es eine Politik der
Wahrheit - nach Lenin?

 u.a. mit Fredric Jameson
ESSEN, 2.-4-.Februar 2001
Doug Henwood über die Konferenz

Vom Fordismus zum 'Toyotismus'
Überblick / Stefan Meretz: Produktivkraftentwicklung und Subjektivität

Das Jahr 2008 und damit den 190. Geburts- und 125. Todestag von Karl Marx antizipierend:
The ongoing KARL MARX MOVIES project

Shareholder Society:
"Im Kern solcher* Verhältnisse begegnen uns [heute] die schon erwähnten geldreich-zeitarmen Eliten, wie sie Massenheere von Kleinaktionären um sich scharen. Diesem Kleinvieh, das sehr viel Mist macht - einer besonderen Gestalt der Mittelschichten - geschieht etwas ganz Entsetzliches. Seine reell erworbenen Dukaten (und seien es nur Pensionsansprüche) werden in surreale Scheinanteile umgewandelt. In historisch kurzen Perioden mag dieser Umtausch zu wunderbaren Geldvermehrungen auf vielen kleinen Depots führen; doch wenn im Glauben, etwas Nützliches zu tun, die kleinen Aktionäre sich immer mehr Zeit zum Spekulieren nehmen, werden sie über kurz oder lang gerade deswegen ihr gutes Geld verlieren. Die großen Aktionäre dagegen - institutionelle Anleger und auch ihre kriminellen Pendants - haben ein globales Schneeballsystem aufgebaut, das sich dank der Netze sehr wohl steuern läßt, dem letztlich die Spekulationsgewinne aus den Massentransaktionen der Mittelschichten zufließen und das, außerhalb der finanzkapitalistischen Spirale, bestimmten Segmenten der Powers That Be die Möglichkeit zu gewaltigen realen Umverteilungsoperationen verschafft, insbesondere hinsichtlich der Aneignung ressourcenreicher Territorien, groß und klein." (HJK, 1998)

Themen für AGs

Produktivkräfte in 'Primitivgesellschaften', Antike, Feudalismus, 'Moderne' (Überblick), 'Postmoderne' --- Produktionsverhältnisse / Eigentumsverhältnisse in 'Primitivgesellschaften', Antike, Feudalismus, 'Moderne', 'Postmoderne' --- Weltgeschichtliche Perioden und Epochen --- Theorie der langen Wellen (Kondratieff) --- Wertschöpfung im Kapitalismus --- Produktivkräfte in der Informationsgesellschaft

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