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Reichtum
und
Macht

WORKSHOP an der Universität Münster, 3. und 4. Dezember 2004

 

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Ann Richards,
former Dem. Governor of Texas,
on the GOLDEN RULE:

"THEM WITH THE GOLD
MAKE THE RULES!"


In Verbindung mit der
Rosa-Luxemburg-Stiftung

Texte (werden laufend ergänzt)
J. V. Beaverstock: Getting Away With It? Changing Geographies of the Global Super-Rich
Dieter Eißel:
Reichtum und Steuerpolitik (Power Point: Ein Überblick)
Rüdiger Falksohn: Reichen-Ghettos (Spiegel Online)
Michael Hartmann:
Macht muss gelernt sein
Peter Imbusch:
Alexander Kissler:
Soziologen und die Ungleichheit (SZ)
Dieter Klein:
Wo bleibt der produzierte Reichtum? / (mit M.Wuttke) Gerechtigkeit- Maß für alternative Reformen / (mit R.Rilling) Power and Property
Michael Klundt: Armut und Reichtum in Deutschland (Z)
H.J. Krysmanski:
Privatisierung der Macht / Ein Blick ins Innere des Council on Foreign Relations / Power Structure Research / Herrschende Klassen / Wer führt die neuen Kriege?
Jane Mayer: Soros, the Money Man (The New Yorker)
Alexander Neubacher:
Wer hat, dem wird gegeben (Spiegel Online)
Rainer Rilling:
American Empire / Auf der Suche nach der verlorenen Bourgeoisie / Das vergessene Bürgertum
Rolf Schmucker: Anmerkungen zur politischen Macht der Unternehmer
Wolfgang Uchatius:
Wo stehen die Reichen? (ZEIT)
Matthias Streitz: Bushs Steuerrevolution (Spiegel Online)
Harald Werner: Zur staatlichen Reichtumspflege in Deutschland (Rot-Grün-Buch der PDS)

Neuerscheinungen
Michael Hartmann: Elitesoziologie. Eine Einführung
H.J.Krysmanski: Hirten&Wölfe. Wie Geld- und Machteliten sich die Welt aneignen oder: Einladung zum Power Structure Research
Thomas Ramge:
Die Flicks. Eine deutsche Familiengeschichte um Geld, Macht und Politik
Rolf Schmucker:
Unternehmer und Politik. Homogenität und Fragmentierung unternehmerischer Diskurse

(bitte ergänzen ...)

Websites etc.
'WEM GEHÖRT DIE WELT?'
DIE ZEIT: Literaturtipps
Université Tangente: Research Center /
The World Government (pdf) / Erläuterung zu WG (fr.)
Seminar WS 04/05: Gibt es eine globale herrschende Klasse?
Seminar SS 04: Machteliten und Biopolitik
Seminar WS 03/04: AMERICAN EMPIRE?
Info-Site: NEUE WELTORDNUNG
Powerpoint: Im Schatten des Imperiums / Reflexionen über 'Empire'
Observing the Right Web
BILLIONAIRES4BILLIONAIRES
Mark Fiore: The Few (flash)

Ressourcen
Empire oder American Empire? (die Hardt/Negri-Debatte)
They Rule (Flash 5)
Namebase
An Internet Guide to Power Structure Research

The Media Ownership Chart
Globalization according to Yale (ppt)


Freitag, 3.12.04 (Institut für Soziologie)
15:00 - 18:00
Einführung
Prof. Dr. Dieter Klein (Berlin)
Bestandsaufnahme: Zur Soziologie des Reichtums
Prof. Dr. H.J.Krysmanski (Münster) / N.N.

Freitag, 3.12., 19:00-21:00
Ort: Fürstenberghaus, F2


Podiumsdiskussion
Wie mächtig sind die Reichen, wie reich sind die Mächtigen?
mit Prof. D.Eißel, Prof. M.Hartmann, Dipl.Soz. B.Hoff, Prof. P.Imbusch, Prof. D.Klein, Prof. Karin Priester und Thomas Ramge, Autor des preisgekrönten Buchs
'Die Flicks'. Moderation: Prof. H.J.Krysmanski

Samstag, 4.12.04 (Institut für Soziologie)
9:00 - 12:30
Reichtum als Macht
Prof. Dr. Michael Hartmann (Darmstadt) / PD Dr. Peter Imbusch (Marburg) / Dr. Rolf Schmucker (Frankfurt/M.) / Dipl.Soz. Benjamin Hoff (Berlin)
12:30 - 13:15 Mittagspause
13:15 - 16:00
Soziologie und Ökonomie des Reichtums
Prof. Dr. Dieter Eißel (Gießen) / Prof. Dr. Dieter Klein / Dr. Harald Werner (Berlin)
16:00 - 16:15 Pause
16:15 - 17:00
Abschlussrunde

Tagungsort:
Institut für Soziologie, Scharnhorststr. 121, 48151 Münster
Tel. +49-(0)251-8323190

Teilnahme nur nach Anmeldung bei
Prof. Dr. Dieter Klein, Rosa Luxemburg Stiftung, Tel.: 040/44310135, Mail:
klein@rosalux.de oder
Prof. Dr. Hans-Jürgen Krysmanski, Universität Münster, Tel.: 0251/511742, Mail:
krysman@uni-muenster.de

Zur Thematik:
Das Workshop soll eine Möglichkeit bieten, unterschiedliche Zugänge zur Auseinandersetzung mit Reichtum miteinander zu kommunizieren: Stand der Reichtumsforschung; Power Structure Research/Analyse der privaten Macht der Reichen und Superreichen; Eigentum und Reichtum; Machtmechanismen der Reichen; Verbleib des wachsenden Reichtums angesichts leerer Kassen; Alternativen unter Bedingungen extremer Machtkonzentration ...
mehr


Institut für Soziologie der WWU
Prof.Dr.H.J.Krysmanski

Hinweise
>>
Lageplan Uni+Münster
Institut für Soziologie - 17
(Scharnhorststr. 121)
Fürstenberghaus - 12
(Domplatz 20-22)
Hotel Martinihof , Hörster Str. 25/26, Tel. 0251-418620 (zwischen Voßgasse und Gartenstr.)
Jugendherberge , Bismarckallee 31 (am Aasee), Tel. 0251-53028-0

>> Flyer für die Podiumsdiskussion (pdf)

>> Plakat für den Workshop

Die globale Perspektive
Die Versuchung ist groß, eine entstehende transnationale Kapitalistenklasse, die von keiner anderen Klasse herausgefordert wird, "als den einzigen Herrscher über die Weltökonomie zu betrachten." (Robinson u. Harris 2000) Doch die Entwicklung zielt eher auf eine flüchtigere Form von Klassenbildungen.
Leslie Sklair (1997) unterscheidet in diesem Zusammenhang z.B. CEOs transnationaler Konzerne, am Globalisierungsprozess beteiligte Bürokraten, "globalisierende" Politiker und Experten sowie Eliten im Konsumbereich (Handel und Medien). Einen wichtigen Schritt in Richtung des Begriffs einer sozialen globalen herrschenden Klasse geht eine Forschergruppe um J.V. Beaverstock (2001). Sie setzt nicht bei der Kapitalistenklasse im engeren Sinne, sondern bei den "Geldmächtigen" an. Es geht um die globale Rolle jener kleinen Gruppe von wenigen tausend "ultra-high-net-worth individuals", die zusammen über mehr Geldmittel verfügen als die unteren vier Fünftel der Weltbevölkerung. Beaverstock u. a. argumentieren, dass die "globale Klassenscheide" nicht zwischen "verwertungs- und wissensmächtigen" Dienstklassen auf der einen Seite und den diese wiederum bedienenden, unwissenden Arbeitsklassen auf der anderen Seite bestehe, sondern im Gegensatz zwischen einer superreichen Geldelite und dem Rest der Welt. Die Superreichen verkörpern in partikularer, 'privatisierter' Form den Globalzusammenhang, indem sie mit Hilfe von "Mikro-Netzwerken" oder "Beziehungsmodulen" den "global space of flows" (Castells) beherrschen. Außerdem muss die "Verfügungsgewalt über den globalen Raum" als neue Dimension der Klassenstrukturierung mitberücksichtigt wird (Jain 2000). So spielen neben der "Zonierung" des Raums unter 'privaten' Gesichtspunkten vor allem "global cities" (Saskia Sassen) eine wichtige Rolle bei der Formierung fungibler globaler Herrschaft (und fungiblen Superreichtums). In bestimmter Weise konsumiert in diesem Kontext die Gruppe der Superreichen den Planeten als Ganzen, auch wenn diese Phänomene bislang nur trivialisierend oder mystifizierend unter Begriffen wie "Jet Set" oder "Bourgeois Bohemians" (Brooks 2001) beschrieben wurden.


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