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Vorläufiges
'Mission-Statement'
Die
Europäische Kommission kommerzialisiert den europäischen
Bildungsraum nach US-amerikanischem Vorbild, bevor er sein
spezifisches und vielfältiges Potential entfalten kann.
Davor warnt die European University Association (EUA) in ihrer
jüngsten Stellungnahme zu den GATS-Verhandlungen (General
Agreement on Trade in Services). Sie nähert sich damit
dem Standpunkt der Globalisierungskritiker so weit, wie man
es von der Vereinigung der europäischen Universitäten
und Rektorenkonferenzen nur eben erwarten kann. Die wichtigste
Frage ist dabei: Wird es in Europa auch in Zukunft Bildung
und Forschung als öffentliches Gut geben oder nicht?
Denn OECD, Welthandelsorganisation WTO und Europäische
Kommission propagieren das amerikanische Geschäftsmodell
längst auch für Europa. Zugrunde liegt ein Weltbild,
das sich in der Ideologie des freien Marktes und des Humankapitals
erschöpft. Dagegen die EUA in ihrer gemeinsamen Erklärung
mit amerikanischen und kanadischen Hochschulverbänden
schon im September 2001: "Höhere Bildung dient dem
öffentlichen Interesse und ist keine ´Ware´".
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Im
Rahmen des Seminar-Verbunds konzentriert sich diese Veranstaltung
auf die globale Rolle
dreier hochgradig kommerzialisierter
US-amerikanischer Universitäten:
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