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Bush Sr. - Wie alles
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Nach dem Examen verschaffte Vater Prescott seinem Sohn George H. W. Bush die erste Arbeit als Verkäufer von Bohrausrüstungen bei der International Derrick and Equipment Company (Ideco) in Odessa, Texas, einer Filiale des führenden Bohrkopf- und Ölbohrgeräteherstellers Dresser Industries. 1950 zog er mit seiner Familie in die eher mittelständisch geprägte Stadt Midland, zwanzig Meilen nordwestlich von Odessa, wo er als Verkäufer für die Ideco-Filiale arbeitete und hauptsächlich die in der Stadt ansässigen Ölgesellschaften als Kunden betreute. Ende 1950 beschloss Bush, "Dresser Industries" zu verlassen und mit John Overbey, seinem Nachbarn, ein Geschäft aufzumachen. Sie gründeten die Bush-Overbey Oil Development Company Inc., die hauptsächlich durch Bushs Onkel mütterlicherseits, Herbert Walker, finanziert wurde. 1953 schlossen sich die beiden Partner mit J. Hugh Liedtke und William C. Liedke - zwei Rechtsanwälten der Ölindustrie und Söhnen des Chefberaters von Gulf Oil - zusammen, die erkannt hatten, dass mit dem groß angelegten Bohren nach Öl mehr Geld zu machen war als mit dem Verfassen von Anträgen und dem Herumsitzen in Gerichtssälen. Sie nannten die neue Gesellschaft Zapata Petroleum Company. Bush und die Liedtkes richteten ihre geschäftliche Aufmerksamkeit bei Zapata Petroleum auf ein Ölgrundstück im texanischen Coke County, das so genannte Jameson Field. Dieses Stück Land war selbst nach texanischen Maßstäben nicht mehr als ein “Flecken sandige Prärie” mit Salbeibüschen, auf dem sechs weit voneinander entfernte Quellen seit ein paar Jahren das schwarze Gold förderten. Hugh Liedtke (der von einem Autor als das junge Öl-Genie von West Texas bezeichnet wurde) war überzeugt, dass die sechs Bohrungen in ein einziges unterirdisches Ölreservoir mündeten und dass sich somit möglicherweise Hunderte neuer Bohrungen auf demselben Feld als genauso ergiebig erweisen würden. Während andere Investoren zögerten, handelte Zapata Petroleum und nahm 130 Bohrungen vor, ohne ein einziges Mal leer auszugehen. Bei einer durchschnittlichen Tagesproduktion von 1250 Barrel stieg der Preis einer Aktie der Gesellschaft von sieben Cent auf 23 Dollar und der gestiegene Wert ihrer Aktien in der Gesellschaft machte alle Partner zu Millionären. Obwohl Bush damit nach den Standards des texanischen Ölgeschäfts noch lange kein "Superreicher" war, hatte er so schon Ende der fünfziger Jahre für die finanzielle Sicherheit seiner Familie gesorgt. Quelle: James Hatfield: Das Bush-Imperium
Weitere Infos: http://www.consortiumnews.com/2000/081400a1.html
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J. Hugh Liedtke |
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