|
Die Thematik wird gegenwärtig
auf folgender Website fortgeführt:
|
Die Aufstellung wurde 1997 begonnen
und diente als Hintergrundinformation für eine geplante TV-Dokumentation
im Rahmen des Projekts 'European
Popular Science Information'.
EPS online
Reichtum in Europa
Rudi Wiengarn
(Stand 1998)
|
taz v. 7.12.99 Der reichste Mann Europas ist eine Frau
Berlin (AFP) - Der reichste Mann Europas ist Theo Albrecht, einer der beiden Chefs des Lebensmittelkonzerns Aldi. Der deutsche Geschäftsmann verfügt nach Angaben der britischen Zeitschrift EuroBusiness über knapp 22 Milliarden Mark. Überrundet wird er lediglich von der reichsten Frau Europas: Die Französin Liliane Bettencourt hat noch sechs Milliarden Mark mehr - ihr Kosmetikkonzern L'Oreal brachte der 74-Jährigen ein Vermögen von 28 Milliarden Mark. Auf Rang drei folgt Dietmar Hopp, einer der vier Gründer von Europas erfolgreichster Software-Firma SAP. Er besitzt etwas weniger als 22 Milliarden Mark. Insgesamt gibt es 165 Euro-Milliardäre, darunter auch zwei Teenager: die 13jährige Allegra - zu deutsch "die Fröhliche" - Versace, Nichte des vor zwei Jahren ermordeten Mailänder Modemachers Gianni Versace, und die 14-jährige Athina Onassis, Enkelin des griechischen Reeders Aristoteles Onassis. Die meisten Euro-Milliardäre leben in Deutschland; laut EuroBusiness sind 47 von ihnen dort zu Hause, in Frankreich 25, in Großbritannien 22, in der Schweiz 18 und in Italien 15. Etwa ein Zehntel der Superreichen sind Frauen. Der erfolgreichste Weg zum Milliardär oder zur Milliardärin führe über das eigene Unternehmen, so die Zeitschrift. |
|
0. Zum Begriff Reichtum: "Reichtum" ist schwer zu fassen. Einmal lassen sich keine klaren Untergrenzen festlegen; dann sind die Grenzen zwischen dem privaten Reichtum - und hierin wieder zwischen dem persönlichen Besitz und dem Familienbesitz - und der Verfügungsgewalt über bzw. dem Einfluß auf das in Unternehmen/Banken/Holdings etc. akkumulierte Vermögen nicht immer deutlich zu ziehen - hier wird die Beziehung von privatem Besitz und gesellschaftlicher Macht berührt; zudem muß man unterscheiden - und dies ist oft nicht möglich - zwischen den möglichen Marktwerten langfristig festgelegter Werte und den tatsächlich flüssig zu machenden Werten. (So besitzt beispielsweise die Familie Thyssen-Bornemisza eine der "wertvollsten" Kunstsammlungen der Welt, aber der weitaus weniger Privatvermögen besitzende Spielautomatenaufsteller Gauselmann ist als einiger der wenigen Reichen in der Lage, in wenigen Tagen dreistellige Millionenbeträge flüssig zur Verfügung zu stellen.) "Reichtum" scheint dazu zu neigen, ab einer nicht genau bestimmbaren Größe zunehmend abstrakt zu werden, weil die Besitzer zwar von den Gewinnen in einem mehr oder minder beschränktem Umfang luxurieren können, aber nicht einfach über die Basis ihres Reichtums verfügen können. So wirkt aus der Distanz ein Paul Sacher mit einem geschätzten Privatvermögen von 11 bis 12 Milliarden Schweizer Franken (schon die Spanne in der Schätzung zeigt ja, wie abstrakt sehr großer Reichtum ist) kaum wesentlich reicher als ein Stephan Schmidheiny mit einem geschätzten Privarvermögen von 3 bis 4 Milliarden Schweizer Franken: es läßt sich aus der Ferne nicht sagen, was der eine mehr oder weniger tun könnte als der andere. 1. Zum Vorgehen: Reichtum läßt sich m.E. in unserer Gesellschaftsordnung am schlüssigsten erheben über den personengebundenen Besitz. Natürlich verfügt der Staat und darin eingebettete Institutionen über große Reichtümer, vielleicht übersteigen diese Reichtümer sogar den privaten Besitz, und es wäre sicher nicht uninteressant, die Entwicklung des Verhältnisses von privatem Reichtum zu den unter der Herrschaft der Beamtenfürsten stehenden Reichtümern zu betrachten. Aber ich denke, unsere Themenstellung wird sich auf die großen privaten Vermögen konzentrieren, und die lassen sich vor allem über die Besitzer und weniger über Unternehmen identifizieren. Sicher ist auch der Einstieg über die Unternehmen sehr interessant - ein guter Zugang in Deutschland ist Internet-Adressen der Top 500 Unternehmen - wegen der Möglichkeiten, Firmenvermögen zu betrachten, aber uns geht es ja in erster Linie um privaten Reichtum. Folgende Probleme sind hierbei in Rechnung zu stellen: a) Es lassen sich bei vielen Unternehmen bzw. "Besitztümern" durch Streuungen, Verschachtelungen, Holdings etc. die wirklichen Besitzer nicht ohne profundes Insiderwissen identifizieren. (Zum Beispiel: Wem gehört die Allianz oder die Deutsche Bank, obwohl immerhin deren Aufsichtsratsmitglieder und Beraterkreis gewisse Konstellationen annehmen lassen) b) Häufiger kann der Privatbesitz und das Firmenvermögen nicht trennscharf voneinander differenziert werden. (Beispiele in Deutschland: Der Mischkonzern Oetker oder die Handelskette der Gebrüder Albrecht) c) Viele "Reiche" machen sich möglichst unsichtbar. (Beispiele: Gebrüder Albrecht oder die Familie Brenninkmeijer). Insbesondere gibt es keine Home Pages der Reichen. Ihre Namen tauchen nur sporadisch in Zeitschriftenartikeln, hier und da bei Veranstaltungen oder in Mitgliederlisten auf. Als einigermaßen passable Informationsquellen
haben sich erwiesen (bzw. können sich erweisen) die Zeitschriften: Hier und da nützlich auch Zeitungsarchive
wie: 2. Typisierungsversuch Jede Typisierung jener Superreichen, von denen hier die Rede ist, muß mangelbehaftet sein, weil es sich doch um rechte Solitäre in der wirtschaftlichen Landschaft handelt; vielleicht ist eine Typisierung sogar nicht möglich. Dennoch ist ein Versuch zweckdienlich, will man bestimmte Grundströmungen bei den ganz großen Kapitalien über anekdotenhafte Personenbeschreibungen hinaus skizzieren. Ich sehe drei Achsen, aus denen ein Koordinatensystem zur typisierenden Einordnung gebildet werden könnte: a) Entlang der Wirtschaftsbereiche und wirtschaftlichen Tätigkeiten, bei denen die Schwerpunkt des jeweiligen Vermögens angesiedelt sind. Man mag dabei von einer Morphologie des jeweiligen Vermögens sprechen. Dies beeinflußt maßgeblich seine Mobilität. Das Spektrum der großen Vermögen reicht hierbei vom Großgrundbesitz und Immobilienvermögen bis zu breit gefächertem Beteiligungsvermögen mit schneller Wandelbarkeit - z.B. von Esterhazy-Ottrubay bis Dornier. b) Entlang der Genealogie des jeweiligen Vermögens zwischen den Extremen mehrgenerativen Familienbesitzes, das in Erbschaftsclans weitergegeben wird und dem Selfmademan der ersten Generation. Dies beeinflußt vermutlich stark die personelle Bindung und die persönlichen Entscheidungshoheit. c) Entlang der gesellschaftlichen Leitvorstellungen der Akteure, soweit diese (außerhalb der von ihren PR-Abteilungen verbreiteten Images) entlang von Veröffentlichungen und nachvollziehbaren Handlungen auf den Feldern der Kultur, der Wissenschaft und Medizin, der Umwelt, des Sozialen u.ä. feststellbar sind. Aus den zur z.Z Verfügung stehenden Informationen läßt sich der Eindruck von zwei generellen Tendenzen gewinnen: a) Die großen Vermögen scheinen zur korrelieren mit der Bildung von Familienclans. In diesen Clans werden Vermögenswerte an Nachkommen weitergereicht und Erben werden auf ihre Aufgaben vorbereitet. Zur Vermeidung der hierin innewohnenden Tendenz der Vermögenszersplitterung wird normalerweise eine operative Führung konstruiert. Die "moderne" Anteilsform der Aktie hat meinem Eindruck nach innerhalb der Clans vor allem die Aufgabe, Vermögenswerte in überschaubarer Weise weiterzureichen; diese Aufgabe tritt neben die klassischen Zwecke der Aktie, also der Kapitalbeschaffung, der Einflußnahme auf Konkurrenten und benachbarte Unternehmungen sowie der Kapitalstreuung. b) Wir finden häufig eine Besitzstruktur vor, die von einem Ankerpunkt des Vermögens ausgehend in andere Bereiche hineinstreut. Diese Streuungen reichen von einer funktionalen Arrondierung über Beteiligungsgesellschaften bis hin zu Investitionen in den Kunstmarkt. Daher ist eine Zuordnung zu einer bestimmeten Branche oder einem Wirtschaftszweig häufig nur ein gewisser Fingerzeig auf die Art des Vermögens und natürlich nicht hinreichend zur Charakterisierung; des öfteren, besonders bei sog. Beteiligungsgesellschaften, ist eine Zuordnung auch gar nicht möglich. Zugleich macht eine breitere Streuung des jeweiligen Vermögens eine flexiblere und professionellere Finanzverwaltung erforderlich verbunden mit der Herausbildung entsprechender Charaktere - entweder der Besitzer selber oder beauftragter Manager. |
|
Die Welt, 1.12.97 Milliardäre lieben Alpenluft:
Reiche in der Schweiz steigern Vermögen kräftig - Kantone senken
Steuern Nicht weniger als 250 Personen oder Familien verfügen 1997 über mindestens 100 Millionen Franken (124 Mio. DM). Jedes Jahr stehen neue Namen auf dieser Reichsten-Hitparade. Es gibt auch Absteiger, aber nur wenige. Für die meisten geht es bei dieser "Springflut der Millionen" mühelos bergauf. Fast alle haben im höchsten Maße vom Börsenboom profitiert. Bei massiv steigenden Kursen sind sie dieses Jahr im Schnitt 70 Prozent reicher geworden. So hat sich der Schatz der 100 Reichsten um 62 Milliarden Franken (77 Mrd. DM) vermehrt. Weit vorn bleibt die Familie Sacher-Oeri-Hoffmann, die den Pharmagiganten Roche kontrolliert. Ihr Vermögen liegt bei 20 bis 26 Milliarden Franken. Acht Milliarden haben sie wieder zugelegt, ein Betrag, der ausreichen würde, um das Loch im Schweizer Bundeshaushalt zu stopfen. Halb so reich, auf Platz zwei, ist Walter Haefner mit zwölf bis 13 Milliarden dank Software-Beteiligungen und Autohandel. Mit Abstand folgen die Familie Landolt (Sandoz-Erben, Immobilien-Beteiligungen), die C & A-Dynastie Brenninkmeijer (Textilien) und Curt Engelhorn (Bermudas-Trusts, Beteiligungen) - alle mit sechs bis sieben Milliarden. Auf den nächsten Rängen: Otto Beisheim (Metro), die südafrikanische Familie Rupert (Tabak, Luxusuhren, Medien), die Italiener Bertarelli (Pharma), der Holländer Paul Fentener van Vlissingen (Handel) und Rolf Gerling (Versicherungen) - je fünf bis sechs Milliarden. Danach folgen mit vier bis fünf Milliarden Fürst Hans Adam von Liechtenstein (Finanzholding LGT, Kunstsammlung, Ländereien), Suliman Saleh Olayan (Lizenzen, Beteiligungen), Miachel und Reiner Schmidt-Ruthenbeck (Metro) und Gad Rausing (Tetra-Pak). "Im vergangenen Jahr sind die reichsten Schweizer in ungeahntem Maß noch reicher geworden", stellt das Zürcher Magazin fest, "bei den Lohnverdienern und Kleinsparern hingegen sieht es trübe aus: Die Löhne sind im Schnitt seit gut vier Jahren real eingefroren, das freiwillige Sparen lohnt sich für Kleinanleger kaum." Die Verteilung des Reichtums werde immer schiefer. Ein Fünftel der Schweizer verfüge über gar kein Vermögen, nicht einmal ein "Sparbüchlein", während sich zwei Prozent der Bürger die Hälfte des Volksvermögens teilten. Meist geht es eher um ererbten als erarbeiteten Reichtum. Der Fiskus ist außerstande, diese Schicht vermehrt zur Kasse zu bitten. Im Gegenteil: Unter den Kantonen ist ein Wettlauf um die Reichen im Gang. Man befürchtet, daß sie in einen steuergünstigeren Kanton abziehen könnten, schreibt der Zürcher "Tages-Anzeiger". Ein Kanton nach dem anderen schaffe die Erbschaftsteuer ab. Zürich, mit hohen Sätzen, werde unpopulär. Auch das Steuerparadies Zug will alle Erben ungeschoren lassen, um mit dem benachbarten Schwyz gleichzuziehen, wo es gar keine Erbschaftsteuer gibt. Vorschläge für eine bundesweite einheitliche Erbschaftsteuer, um unerwünschten Steuerwettbewerb zu verhindern, stoßen bei den Kantonen auf wenig Gegenliebe.
|
|
3. Übersicht Die Namen wurden in der Hauptsache den Listen von Forbes und Bilanz entnommen. In Klammern hinter den Namen steht die vermutliche Höhe des Privatbesizes in Dollar oder Schweizer Franken sowie abgekürzt die Nationalität oder der Hauptwohnsitz 3.1 Handel Brenninkmeijer (7-8 Mrd. SF, NL/CH) Familienvermögen über mehrere Generationen Beisheim (Otto) (6-7 MRD. SF, CH) Mehrheitsaktionär der Metro AG (Kaufhof,
Horten, Kaufhalle), Asko, Vobis,
Media-Markt Kipp (Karl-Heinz) (3-4 Mrd. SF, CH) Gründer der Massa Verbrauchermärkte. Großaktionär
der Schweizerischen Bankgesellschaft SBG
(s. a.: Kurzinformation
aus der Genios-Datenbank) Kamprad (3-4 Mrd.SF, CH) Gründer/Besitzer von IKEA und IKANO
Haefner (Walter) (5-6 Mrd. SF, CH) Besitzer von Careal-Holding (Autohandel VW, Audi, Seat,
Skoda, Porsche) Botnar (Octav) (3-4 Mrd. SF, CH) Autohandel: zunächst Nissan, heute Peugeot, Renault,
Fiat Fentener van Vlissingen (4-5 Mrd. SF, CH) Besitzer der Steenkolen-Handelsvereeniging - SHV-Holding:
SHV Energy (Calor, Primagaz)
und SHV Makro (Cash&Carry Läden, Supermärkte, z.B. Übernahme
der Otto-Reichelt AG in Berlin. In den Niederlanden Beginn von Home
Shopping über das Netz). Aktiv auch im Reiseverkehr: WorldTravel
Partners Rupert (Johann) (4-5 Mrd. SF, CH) Artikel aus dem Business
Times Archiv sowie die Kurzbiographie
Olayan (Suliman Saleh) (3-4 Mrd. SF, CH) Franchising für Coka Cola, Colgate, Burger King
in Saudi-Arabien Lauder (Leonard) (3-4 Mrd. SF, US/CH) Artikel
aus Forbes Haub (Erivan Karl) (4-5 Mrd. SF, CH) Familie Haub ist Besitzer der Tengelmann Gruppe (siehe
hierzu die Pressemitteilung
von M+M EUROdata) mit angeschlossenen Lebensmittelunternehmen wie
Tengelmann, Kaiser's, Plus, LeDi und Grosso/Magnet, den Textilgeschäften
TAKKO und KIK sowie der OBI
Bau- und Heimwerkermärkte. In Nordamerika 50%-Besitz des auf
diesm Mark viertgrößten Lebensmittelfilialunternehmens THE
GREAT ATLANTIC & PACIFIC TEA COMPANY Inc Schickedanz (3,8 Mrd. $, D) Besitzer der Schickedanz Gruppe (siehe Artikel
von Die Welt Online) mit dem größten europäischen
Versandhandelshaus Quelle, der Quelle
Bank, der Quelle Bausparkasse,
der Noris Verbraucherbank,
der Quelle Versicherungen
(Österreich), den Ketten Leffers, Sinn und Apollo-Optik sowie 20%
Anteil an der TUI und 25%
Anteil an der Escom AG Otto (5,2 Mrd. $, D) Familie Otto ist Besitzer des Otto
Versand Hamburg GmbH & Co. (siehe auch einige
Geschäftszahlen) Defforey (Denis) (3,3 Mrd. $, F) Vermögen der ersten Generation Bouriez (Philippe) (2,1 Mrd. $, F) Familienvermögen über mehrere Generationen Halley (Paul-Louis) (1,6 Mrd. $, F) Chairman der französischen Einzelhandelsgruppe Promodes, dadurch Beteiligung (80%) an der italienischen Handelsgruppe Garosci, Entwicklung gemeinsamer Handelsstrategien mit der spanischen Gruppe Luis Pina und den deutsche Handelsgruppen Spar Handels AG und Aldi. Mulliez (Girard) (5,7 Mrd.$, F) Supermarktgruppe Auchan. In Mexiko Beteiligung an der Supermarktkette Controladora Comercial Mexicana Albrecht (Theo und Karl) (9 Mrd. $, D) Besitzer Supermarktkette Aldi Schmidt-Ruthenbeck (Michael und Rainer) (3,1 Mrd. $, D) Handelsbeteiligungen und Immobilien: Mitbesitzer der Metro AG Schwarz (Dieter) (2,3 Mrd. $, D) Lebensmittel-Discounter Gruppe Lidl&Schwarz Leibbrand (1,2 Mrd. $, D) Ursprünglich Mitbesitzer der REWE Gruppe, nach Erbstreitigkeiten verschiedene Beteiligungen. Zum Firmenprofil der REWE Gruppe siehe eine Kurzdarstellung durch das österreichische Marktforschungsunternehmen ACNielsen. Persson (Stefan) (2,5 Mrd. $, S/CH) Hauptaktionär (38,4% aller Aktien und 70,1% der stimmberechtigten Aktien) der schwedischen Handelskette (Bekleidung) Hennes&Mauritz Sainsbury (David) (4,1 Mrd. $, GB) Familienbesitz der vierten Generation Moores (1,8 Mrd. $, GB) Billigläden und Wettbüros Louis-Dreyfus (1 Mrd. $, F) Familienunternehmen über mehrere Generationen Herz (Günter) (2,7 Mrd. $, D) Hauptaktionär der Tschibo AG, die wiederum zu 63 % an dem Tabakkonzern Reemtsma beteiligt ist, der zu 65% an dem polnischen Tabakkonzern WWT Poznan beteiligt ist. Mann (Hugo) (1,8 Mrd. $, D) Besitzer der Supermarkkette Wertkauf und der Möbelkette Wertkauf und Mann Mobilia. Immobilien-Mitbesitzer des One New York Plaza Dumas (Jean-Louis) (2,9 Mrd. $, F) Familienbesitz der fünften Generation Haniel (8,1 Mrd.$, D) Familienbesitz über mehrere Generationen
3.2 Banken und Versicherungen Gerling (Rolf) (3,3 Mrd $, D/CH) Familienunternehmen der dritten Generation Oppenheim (Alfred) (2 Mrd $, D) Vermutlich Familienvermögen über mehrere Generationen David-Weill (Michel) (1,4 Mrd. $, F) Mitbesitzer der Investment Bank Lazard Freres in New York, London und Paris. Michel David-Weill sitzt im Aufsichtrat der NYSE (New York Stock Exchange). David-Weill scheint Anteile an ITT zu halten Rothschild (Edmont de) (1 Mrd. $, F/GB) Familienbesitz über mehrere Generationen
3.3 Grundbesitz von Fink (Wilhelm und August) (3,1 Mrd. $, D) Familienvermögen über mehrere Generationen. von Thurn und Taxis (1,5 Mrd. $, D) Familienbesitz über mehrere Generationen
3.4 Produzierendes Gewerbe Henkel (4,6 Mrd. $, D) Familienbesitz über mehrere Generationen Oeri/Hoffmann/Sacher (11-12 Mrd. SF, CH) Mehrheitsaktionäre von Hoffmann-La
Roche. Servier (Jacques) (2 Mrd. $, F) Familienbesitz der ersten Generation Boehringer (4,1 Mrd. $, D) Familienbesitz über mehrere Generationen Engelhorn (Curt) (11 Mrd. $, D) Ursprünglich Besitzer der Corange Ltd. auf den
Bermudas, die an der Boehringer
Mannheim (Diagnostik und Pharmazie) und zu 84% an der US-Firma DePuy
(orthopädische Produkte) beteiligt ist (Firmenbeschreibung
von DePuy durch Yahoo). (Nach Forbes hat 1997 ein Verkauf an LaRoche
stattgefunden. Engelhorn werden heute als "coupon clipper" charakterisiert).
Zum Verkauf siehe auch einen Bericht
aus Roche News. Merck (5 Mrd. $, D) 74% Besitz der Merck (??) Holding, die im Bereich Pharmazie und chemische Produkte tätig ist Dassault (Serge) (1,4 Mrd. $, F) Familienbesitz über mehrere Generationen Quandt (Johanna, Susanne, Stefan) (8,1 Mrd. $, D) Familienbesitz über mehrere Generationen Porsche (2,6 Mrd. $, D) Familienvermögen über mehrere Generationen Peugeot (1,5 Mrd. $, F) Familienbesitz über mehrere Generationen von Siemens (2,6 Mrd. $, D) Familienvermögen über mehrere Generationen Verspieren/Decoster (2 Mrd. $, F) Familienbesitz über mehrere Generationen
Familienbesitz über mehrere Generationen Gebrüder Rausing (8-9 Mrd. SF, CH/S) Besitzer/Mehrheitsaktionäre von Tetra
Laval und Tetra
Pak. Oetker (Rudolf) (2,9 Mrd. $, D) Familienunternehmen der dritten (?) Generation. Simon (1,5 Mrd. $, D) Familienunternehmen über mehrere Generationen Schmidheiny (Stephan)3-4 Mrd. SF, CH) Chairman der ANOVA Holding Ltd. mit großen Industriebeteiligungen
an ABB und Landis
&Gyr (in Bereichen wie Elektroinstallationen, Payphone u.ä.)
sowie im Medienbereich an Merkur und an der Kiosk
AG. Schmidheiny (Thomas)2-3 Mrd. SF, CH) Präsident/Mehrheitsaktionär der Holderbank
Financiere Glarus AG, dem weltgrößten Erzeuger und Vertreiber
von Zement/Beton, Baustoffen u-ä.
3.5 Dienstleistungen, Medien, Software Mohn Die Familie Mohn übt in fünfter Generation
als Hauptaktionär der Bertelsmann
Gruppe entscheidenden Einfluß auf dieses Medienkonglomerat
aus, obwohl 1993 68,8% der Aktien der Bertelsmann AG auf die Bertelsmann
Stiftung übertragen wurden(ohne Stimmrecht), die von Reinhard
Mohn und Liz
Mohn geführt wird. (s.a. ein Interview
der Welt mit R. Mohn) Kirch (Leo) (2,6 Mrd. $, D) Gründer und Besitzer der Leo Kirch-Gruppe, dem größten europäischen Film- und Fernsehunternehmen. Firmenkern bildet die Taurus- und Beta-Film. Gesellschafter der TV-Firmen SAT 1 (43%), Premiere (25%), DSF (66,5%) und am Springer Verlag. Sohn Thomas Kirch hält 24,5% von Pro Sieben. Einen Einblick in die Companies and Holdings gibt die Kirch-Gruppe auf dieser Seite. Die Monopoly-artigen Verknüpfungen und Manöver beim Aufbau des digitalen Fernsehsenders DF 1 in Verbindung/Konkurrenz mit Bertelsmann, Vebacom, der Handelskette Metro u.a. wird teilweise von Forbes beschrieben. Funke (2,1 Mrd. $, D) Familienvermögen der zweiten Generation Goldschmeding (Frits) (2 Mrd. $, NL) Vermögen der ersten Generation. Hopp (Dietmar) (2,7 Mrd. $, D) Vermögen der ersten Generation. Plattner (Hasso) (1,8 Mrd. $, D) Vermögen der ersten Generation Tschira (Klaus) (1,8 Mrd. $, D) Vermögen der ersten Generation
|