01 Havelbucht Schwanenwerder, 1970 Kunstharz, sig., 120x88 cm
 

DIE BILDER / THE PAINTINGS

Havel Landschaften / Havel landscapes
Stadtansichten / Cityscapes
Landschaften I / Landscapes I
Landschaften II / Landscapes II
Stillleben / Still lifes

 
Erkundigungen / Inquiries:
Prof. Dr. H.J. Krysmanski, Münster/Germany
Körber-Painting at the Public Catalogue Foundation/BBC

 

 

Wilhelm Körber

Das Lebenswerk des Berliner Malers und Kopisten Wilhelm Körber (1902-1991) umfasst Landschaften, Stillleben, Theaterskizzen, Zeichnungen und Kopien Alter Meister. Neben der Stadt Berlin inspirierten ihn vor allem das Brandenburger Umland und die Havellandschaften.

Wilhelm Körber wurde als Sohn eines Eisenbahnbeamten am 17. Juni 1902 in Berlin geboren. Nach dem Schulabschluss ging er 1916 in die Lehre als Technischer Zeichner, die er jedoch wegen des Krieges nicht abschließen konnte. 1919 trat Körber bei einem Dekorationsmaler in die Lehre und war zwei Jahrzehnte in diesem Beruf tätig. Die Zeiten der Arbeitslosigkeit in den 20er Jahren nutzte er, um sich als Autodidakt weiterzubilden und vor allem die Alten Meister in der Nationalgalerie zu studieren.

Wenn es ihm auch gelang, bereits 1926 und 1928 erste Arbeiten in der Großen Berliner Kunstausstellung zu zeigen, strebte er doch ein Studium an, welches er 1938 an der Hochschule für Bildende Kunst in Berlin begann und 1943 als Meisterschüler abschloss. Zu seinen Lehrern zählten die Professoren Richter, Wehlte, Tank, Michel und Lenk.

Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete er freischaffend. Reisen durch Deutschland und in verschiedene europäische Länder erweiterten sein Weltbild. In dieser Zeit verfestigte sich sein künstlerischer Stil.

Wilhelm Körber wird zu den spätromantischen Malern gezählt. Seine Kunst verkörpert die Sehnsucht der Menschen nach einer Zeit, die Räume öffnet für Träume nach Schönheit, Verinnerlichung und Harmonie.

Er nahm an vielen Ausstellungen teil und betätigte sich bis ins hohe Alter als Zeichenlehrer an der Staatlichen Porzellanmanufaktur Berlin. Über 25 Jahre begleitete er die Probenarbeiten in der Deutschen Oper Berlin.

167x118 cm  

Zu seinem künstlerischen Nachlass zählen Zeichnungen, Skizzen, Theatergrafiken, Stillleben und Landschaften. Er gehörte dem Verein Berliner Maler und der Havelländischen Malerkolonie an. Sein Glanzstück als Kopist war Menzels "Flötenkonzert von Sanssouci".

 

Die letzte Ausstellung von Arbeiten Wilhelm Körbers fand im Mai/Juni 2004 unter dem Titel "Reminiszenzen an Brandenburg und Berlin" im Landtag Brandenburg statt

 
Wilhelm Körber (1902-1991) was a well known painter of the 'neo-romantic school' of Berlin, specializing in landscapes of the Havel region, Berlin cityscapes, still lifes and genre pictures. His work also includes a rich body of drawings (theater life, architecture etc.). He has done brilliant copies of classical works, culminating in a full-scale rendition of Adolphe Menzel's 'Flute Concert of Sanssouci'.
A comprehensive exhibition of his work at the Capitol of the State of Brandenburg (May/June 2004) has rekindled interest in this unique figure of Berlin's 20th century art scene.