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Prof. Dr. Guido Hertel

Organisations- & Wirtschaftspsychologie

Westf. Wilhelms-Universität
Fliednerstr. 21/ D-48149 Münster
Tel.: +49 251 83-34161
Fax: +49 251 83-34190

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Diplom

Prüfung des Fachs „Arbeits- & Organisationspsychologie“ im Diplom-Studiengang Psychologie

Herr Prof. Dr. W. Hell wird bis einschließlich September 2011 prüfen und Abschlussarbeiten betreuen. Für die mündliche A&O Prüfung für Diplomstudierende gilt je nach Wahl die alte oder die neue Literaturliste. Nach dem 30. 9. 11 ist bei keinem Lehrenden mehr eine Prüfung nach der alten Literaturliste möglich.

Die Leistungsnachweise für die Basisausbildung "Arbeits- und Organisationspsychologie" können im Sekretariat von Herrn Prof. Dr. Hertel bei Frau Weckenbrock (Raum 2.072) während der Öffnungszeiten abgeholt werden.

Die Prüfung im SS 2011 findet zum Ende des Semesters als mündliche Prüfung statt.

Wahlweise kann die Prüfung bei Prof. Dr. Wolfgang Hell oder bei Prof. Dr. Guido Hertel abgelegt werden (bitte bei der Prüfungsanmeldung angeben).

Prüfungsbedingungen

Alle Studierenden werden im Bereich der Arbeits- und Organisationspsychologie geprüft.

Die angegebene Literatur definiert den Stoffumfang. Die Prüfung ist aber eine "Fachprüfung" und keine "Literaturprüfung". Das bedeutet, dass auch die Inhalte der Vorlesungen Arbeits- und Organisationspsychologie sowie die Basisausbildungen (und gegebenenfalls die Schwerpunktausbildung) zum Hintergrundwissen für die Prüfung gehören.

Da es eine Prüfung in einem Anwendungsfach ist, können auch Fragen vorkommen, die keine Lehrbuchfragen sind, sondern bei denen Sie Ihr inhaltliches und methodisches Wissen anwenden müssen. Die Fragen haben etwa die Form: "Stellen Sie sich folgende Situation vor.... Was würden Sie tun?"  Wenn Sie überprüfen möchten, ob Sie einen schwierigen Sachverhalt richtig verstanden haben, ist es oft eine effektive Strategie, diesen Sachverhalt einem Fachfremden kurz und verständlich zu erklären. Diese Vorgehensweise ist auch eine sinnvolle Vorbereitung auf die Prüfung. Oft gibt es in Prüfungen nicht so sehr ein Defizit im Wissen, sondern ein Defizit in der Darstellung. Beurteilt werden kann aber nur das dargestellte Wissen.

Von Prüflingen, die eine Schwerpunktausbildung im Fach Arbeits- und Organisationspsychologie absolviert haben, wird erwartet, dass sie in mindestens einem Themenbereich vertiefendes Wissen besitzen. Dieser Themenbereich muss nicht mit dem Thema der besuchten Schwerpunktveranstaltung übereinstimmen. In der Regel wird dieser Themenbereich als Prüfungseinstiegsthema dienen. Sofern das Thema aus den durch die Prüfungsliteratur skizzierten Themenfeldern stammt, müssen Sie sich nicht mit dem Prüfer abgestimmt werden.

Alle Prüflinge haben die Möglichkeit, die Prüfung mit einem selbst gewählten Einstiegsthema zu beginnen. Dabei wird in einem fünfminütigen Kurzvortrag eine empirische Studie aus dem Bereich der Arbeits- & Organisationspsychologie dargestellt. Eine mögliche Gliederung beinhaltet bspw. die Punkte Anlass bzw. Thema der Studie, gewähltes methodisches Vorgehen, Ergebnisse und persönliches Fazit. Der Kurzvortrag ist Teil der Prüfungsleistung; Prüflinge sollten in dem Kurzvortrag zeigen, dass Sie komplexere Untersuchungen aus dem Prüfungsbereich zusammengefasst darstellen können. Wenn Sie sich für diese Möglichkeit eines selbst gewählten Einstiegsthemas entscheiden sollten Sie eine ausgedruckte Kopie (keine elektronische Kopie per E-Mail) bis 2 Wochen vor Prüfungstermin im Sekretariat des Prüfers abgeben.

Aufgrund des Starts von Prof. Dr. Guido Hertel an der WWU im Sommer 2008 gibt es eine aktualisierte Liste der Prüfungsliteratur (s.u.). Prüflinge, die bereits die meisten ihrer Lehrveranstaltungen besucht haben, können auf Wunsch auch noch nach der bisherigen Liste der Prüfungsliteratur geprüft werden, sie müssen dies lediglich zu Beginn der Prüfung dem Prüfer mitteilen.
 

Aktuelle Liste der Prüfungsliteratur

Schuler, H. (Hrsg.). (2006). Lehrbuch der Personalpsychologie (2. Aufl.). Göttingen: Hogrefe. Kapitel 3 - 7, 9 - 10, 12 - 17, 21-27

Hertel, G. & Schroer, J. (2008). E-HRM: Personalarbeit mit netzbasierten Medien. In B. Batinic (Hrsg.), Lehrbuch Medienpsychologie (S. 449-476). Heidelberg: Springer Verlag.

Hertel, G. & Scholl, W. (2006). Grundlagen kooperativer Arbeit in Gruppen. In Zimolong, B. & Konradt, U. (Hrsg.), Enzyklopädie der Psychologie (Bd. D-III-2; S. 181-216). Göttingen: Hogrefe.

Hertel, G., Geister, S. & Konradt, U. (2005). Managing virtual teams: A review of current empirical research. Human Resource Management Review, 15, 69-95.

Hertel, G. & Wittchen, M. (2008). Work motivation. In N. Chmiel (Ed.), Work and Organizational Psychology. An European Perspective (p. 29-55). Oxford: Blackwell.

Frieling, E. & Sonntag, K. (1999). Lehrbuch der Arbeitspsychologie. Stuttgart: Poeschel. Kapitel: I (komplett), II (Abschnitt 2.4 und 3), III (Abschnitt 3), IV (komplett)

Reason, J. (1994). Menschliches Versagen. Heidelberg: Spektrum. Kapitel: 1, 3 (S. 81-92), 7 (S. 216-226, 233-240, 244-260), 8

Ulich, E. (2001). Arbeitspsychologie (5. Aufl.). Stuttgart: Poeschel.  Kapitel: 2, 3.2

„Alte Liste“ der Prüfungsliteratur

Bungard, W., Holling, H., & Schultz-Gambard, J. (1996). Methoden der Arbeits- und Organisationspsychologie. Weinheim: Beltz. Kapitel: 4

Frieling, E. & Sonntag, K. (1999). Lehrbuch der Arbeitspsychologie. Stuttgart: Poeschel. Kapitel: I (komplett), II (Abschnitt 2.4 und 3), III (Abschnitt 3), IV (komplett)

Reason, J. (1994). Menschliches Versagen. Heidelberg: Spektrum. Kapitel: 1, 3 (S. 81-92), 7 (S. 216-226, 233-240, 244-260), 8

Schuler, H. (Hrsg.). (2006). Lehrbuch der Personalpsychologie (2. Aufl.). Göttingen: Hogrefe. Kapitel: 3, 4, 5, 6, 7, 9, 10, 13, 14, 15, 16, 19, 21

Schuler, H. (1996). Psychologische Personalauswahl. Göttingen: Verlag für Angewandte Psychologie. Kapitel: 4

Ulich, E. (2001). Arbeitspsychologie (5. Aufl.). Stuttgart: Poeschel.  Kapitel: 2, 3.2

Weinert, A. B. (2004). Organisations- und Personalpsychologie (5. Aufl.). Weinheim: PVU. Kapitel: 6