Historie
1963 wurde das Nikolausturnier von Hennes Frowein ins Leben gerufen. Damals organisierte der junge Sportreferent der ehemaligen evangelischen Pädagogischen Hochschule zusammen mit der katholischen Pädagogischen Hochschule in Münster und zwei weiteren Hochschulen aus Essen ein Turnier, bei dem zwei Volleyball- und zwei Handball-Mannschaften im Wettstreit standen.
Als ein Jahr später, im Jahr 1964, das erste offizielle Nikolausturnier in Münster stattfand, hätte sich sein Gründungsvater nie träumen lassen, dass sich das Turnier in fast fünf Jahrzehnten zum größten Breitensportturnier an deutschen Hochschulen entwickelt.
Es dauerte über drei Jahrzehnte, bis das Nikolausturnier sein erstes "Maskottchen" erhielt. Von 1999 bis 2004 zierte eine kleine Maus alle Ausschreibungen, Plakate, Programmhefte und T-Shirts und avancierte zum Liebling der vielen Teilnehmenden. 2007 bekam das Nikolausturnier mit dem neuen Corporate Design der WWU Münster ebenfalls ein neues "Gewand".
Volleyball und Handball zählen immer noch zu den besonders beliebten Sportarten beim Nikolausturnier. Mittlerweile werden aber mit Badminton, Basketball, Floorball, Fußball, Futsal, Inlinehockey, Lacrosse, Tischtennis und Ultimate Frisbee über zehn Sportarten angeboten. Mit dem "Zusammenwachsen" Europas hat sich auch der Kreis der Teilnehmenden stark verändert. Neben Mannschaften aus Bielefeld, Gelsenkirchen, Krefeld und Köln nehmen regelmäßig Teams aus Tallinn, Paris, Antwerpen und Mailand teil.
Ungeachtet der vielen Neuerungen hat das Nikolausturnier nach fast 50 Jahren nichts von seinem "Charme" verloren: Sport und Ehrgeiz ja, Gewinnen gerne – aber nicht um jeden Preis und schon gar nicht, wenn dabei der Spaß zu kurz kommen könnte.
