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DSM (Dutch State Mines/De Staats Mijnen)
Sitz: Heerlen - Gründung: 1902 - Chemieindustriekonzern
SDSM ist einer der größten niederländischen Produzenten für industrielle Chemikalien, Futtermittelzusätze, pharmazeutische Produkte, Kosmetik, Farben, Lacke, Grundstoffe für elektronische Geräte und Kunststoffe aller Art. Das Unternehmen ist tätig für die unterschiedlichsten Industriezweige: Automobil-, Möbel-, Bau-, Tierfutter- oder Pharmaindustrie, um nur einige zu nennen. DSM hat seinen Hauptsitz im limburgischen Heerlen und besitzt über 200 Niederlassungen in 49 Ländern der Welt. Für DSM arbeiten 22.000 Menschen, die einen jährlichen Umsatz von neun Milliarden Euro erwirtschaften. Der größte Umsatz wurde 2006 in Europa (6,01 Mrd. Euro) und Nord-Amerika (1,19 Mrd. Euro) erzielt.
Das Unternehmen hat seinen Ursprung in dem einst staatlichen Kohleunternehmen „De Staatsmijnen“ (DSM), wurde in den 70er Jahren zu einem Chemiekonzern umgebaut und in den 80er Jahren kontinuierlich durch Zukäufe vergrößert. Seit 1985 hat sich das Unternehmen auf die Herstellung von Polyethenfasern spezialisiert. 1989 wurde DSM privatisiert und an der Börse notiert.
DSM ist ein stark wachstumsorientiertes Unternehmen und möchte in den kommenden Jahren vor allem in den starken Wachstumsmärkten Lebensmittel, Spezialverpackungen, biomedizinische Produkte und industrielle Biotechnologie investieren. DSM-Vorsitzender Feike Sijbesma stellte im September 2007 die neue Firmenausrichtung vor. Bis 2010 soll DSM sich auf den vier Pfeilern Lebensmittel, Pharmazie, Polymere und Kunststoffe stützen und hier in Teilmärkten einen Marktanteil von 60 Prozent erreichen. Über Preissenkungen und Kosteneinsparungen solle scharf konkurriert werden, so Sijbesma.
Um stärker zu wachsen, möchte DSM auch mehr für Forschung und Entwicklung ausgeben. Die Ausgaben werden von heute 30 Millionen auf jährlich 70 Millionen aufgestockt.
Nach einigen schwierigen Jahren, scheint sich die Situation verbessert zu haben. Sijbesma kann für 2007 einen Gewinn von 820 Millionen Euro vorweisen und eine Dividende, die sich um 20 Prozent erhöhen wird. In den nächsten Jahren möchte DSM vor allem in China stark zulegen. Bis 2010 erwartet Sijbesma hier einen Umsatz von einer Milliarde Euro.
Autor: Andreas Gebbink
Erstellt: Januar 2008
Links
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