Fotogalerie: PoRtrait des Fotografen



Jchanders (Pseudonym von J.C. Hess), geb. 1943, aufgewachsen in Kiel, seit 1970 verheiratet mit einer Niederländerin, drei Kinder. Früh begeisterte er sich für die Fotografie – seine erste Kamera bekam er im Alter von 12 Jahren. Zeitweise spielte er am Ende seiner Schulzeit mit dem Gedanken, Fotograf zu werden. Letztlich entschied er sich aber für ein Geschichts-, Geographie- und Englischstudium. Er studierte in Kiel und Tübingen und schloss das Studium mit dem Staatsexamen (1969) und der Promotion (1970) ab.

Im Anschluss arbeitete er ein Jahr als Lektor des DAAD an der University of Warwick in England. Eine angebotene Assistentenstelle führte ihn im Sommer 1971 zurück an das Historische Seminar der Universität Kiel. 1975 erfolgte ein erneuter Wechsel, diesmal auf die Stelle eines Wissenschaftlichen Mitarbeiters an der Freien Universität Amsterdam. Eigentlich wollte er nur drei oder vier Jahre dort arbeiten, um auch das Land seiner Frau besser kennenzulernen. Sein eigentliches Ziel war der angelsächsische Raum – Amsterdam wurde dann jedoch zum Höhe- und Endpunkt seiner Laufbahn als Historiker: 1982 zum Professor für Zeitgeschichte an der Freien Universität ernannt, hat er diese für einen deutschen Historiker außergewöhnliche Stellung bis zum Jahr 2001 mit viel Einsatz und Erfolg wahrgenommen, bis eine ihn bis heute belastende schwere chronische Erkrankung zu einer vorzeitigen Beendigung seiner beruflichen Tätigkeit führte.

Fotografie

Nachdem er 2004 eine erste digitale Kamera angeschafft hat, gewann das Fotografieren einen ganz neuen Platz in seinem Leben. Inzwischen ist dabei an die Stelle der Panasonic FZ 10 eine digitale Spiegelreflexkamera getreten, die Nikon D 80. Eine große Rolle spielten seit 2005 die Möglichkeiten, die ihm erst eine, dann zwei, drei und schließlich vier Internetgalerien geboten haben, um seine Bilder einer wachsenden Schar von Fans zu präsentieren. Wenn Fotografie für ihn bedeutet: „Freude erleben und Freude machen“, dann hat ihn die Zustimmung, ja Begeisterung von Hunderten von Betrachtern aus aller Welt in hohem Maße beflügelt. Gelegentlich zu früher Stunde aufs Fahrrad zu steigen, um einen Sonnenaufgang zu fotografieren, hätte er sich jedenfalls früher ohne diese Internet-Gemeinschaft nicht vorstellen können.

Gemäß seines Leitmotivs „Es gibt so viel schönes Licht in der Welt“ (Wilhelm Rabe), geht es ihm „nicht um das Hässliche, sondern um das Schöne – um das, was noch heil ist und was wir möglichst heil erhalten sollten.“ So fotografiert er auch nicht in Schwarz-Weiß, will er doch bewusst Licht und Farbe ins Bild bringen. Ein anderes Element ist das Streben, Schönheit in der Nähe zu finden. Als „Grenzgänger“ empfindet er mehr als mancher andere, wie viel hier die Niederlande zu bieten haben. So sieht er seine Fotografie der niederländischen Landschaft und Städte auch als eine Form des Dankes für all dasjenige, das dieses Land ihm geschenkt hat.

Kontakt per E-Mail: jchanders@upcmail.nl


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