Hauptnavigation: 



Aktuelle Nachrichten aus den Niederlanden


Koenvossenklein

KOLUMNE ZUR WAHL 2017: Die Prozentklausel

[16.01.2017] Die Niederlande sind traditionell ein Land, in dem es viele politische Parteien gibt. Bei den letzten Wahlen zur Zweiten Kammer im Jahr 2012 nahmen 21 Parteien teil, von denen 11 auch in die Zweite Kammer kamen. Neben diesen alten Parteien, beteiligen sich in diesem Jahr auch ziemlich viele neue Parteien an den Wahlen. Der Grund für diese niederländische Begeisterung für das Gründen politischer Parteien ist simpel. Mit 0,6% ist die Prozentklausel in den Niederlanden eine der niedrigsten der Welt. Um einen Sitz zu gewinnen, muss ein Neuling umgerechnet zwischen 60.000 und 70.000 Stimmen erlangen, was auf den ersten Blick keine unmögliche Aufgabe zu sein scheint. Diese niedrige Prozentklausel ist im Jahr 1917 eingeführt worden, um auch unabhängigen Kandidaten die Chance zu geben, in die Zweite Kammer zu kommen. Das würde der Qualität des Parlaments zugutekommen, so dachten vor allem die niederländischen Liberalen, die wenig für die Fraktionsdisziplin von Sozialdemokraten und Konfessionellen übrig hatten. weiter …

Jet Bussemakerklein

Fünf Millionen extra für mehr Professorinnen an niederländischen Universitäten

[12.01.2017] Niederländische Universitäten sollen am Ende diesen Jahres 100 Professorinnen mehr im Dienst haben. Dafür stellt Bildungs- und Wissenschaftsministerin Jet Bussemarker nun einmalig fünf Millionen Euro extra zur Verfügung. In einem Brief an die Tweede Kamer schrieb Bussemaker am Mittwoch, dass die Anzahl weiblicher Professorinnen enttäuschend gering sei. weiter …

Koenvossenklein

KOLUMNE ZUR WAHL 2017: Der Ministerpräsidentenbonus

[09.01.2017] Regierungsführer schneiden bei Wahlen häufig gut ab. In den Vereinigten Staaten erhält der Präsident zumeist eine zweite Amtszeit, und in Deutschland gibt es den so genannten Kanzlerbonus. Wie sieht das in den Niederlanden aus? Gibt es dort auch einen „Ministerpräsidentenbonus“? Darauf hofft jedenfalls die VVD bei diesen Wahlen. Sie hat ihren Wahlkampf nahezu vollkommen auf Ministerpräsident Mark Rutte abgestimmt, in der Hoffnung, so von einem Ministerpräsidentenbonus zu profitieren. Die jüngere Geschichte zeigt, dass Parteien, die den Ministerpräsidenten stellten, tatsächlich oftmals Stimmengewinne verbuchten. weiter …

Oostvaardersplassenklein

NATUR: Die niederländische "Wildnis" ist in Gefahr

[09.01.2017] Die Oostvaardersplassen zwischen Almere und Lelystad beherbergen große Weidentieren wie Rinder, Pferde und Hirsche. Das Besondere? Die Huftiere leben hier in absoluter Freiheit. Das 5.400 Hektar große Gebiet ist das Symbol für Wildnis in den dichtbesiedelten und sonst so urbanen Niederlanden. Diese Naturbelassenheit könnte nun allerdings bald ein Ende finden. Vertreter der SGP und der VVD in Flevoland wollen das Gebiet für den Tourismus zugänglicher machen. Dafür müsste allerdings eine große Anzahl der großen Grasfresser sterben. weiter …

Hamburgerklein

ERNÄHRUNG: Wo Fleisch drauf steht, muss auch Fleisch drin sein

[06.01.2017] Am Dienstag haben zwei Abgeordnete der VVD ein schriftliches Gesuch an die Ministerin für Gesundheit, Gemeinwohl und Sport, Edith Schippers, gerichtet. Sie wollen ein Verbot für Produkte erwirken, die mit „Fleischnamen“ werben, obwohl sie gar kein Fleisch enthalten. Geht es dem „Vegischnitzel“ nun an den Kragen? Die Reaktionen auf die Initiative fallen in den Niederlanden ganz unterschiedlich aus. weiter …

Feuerwerkklein

GESELLSCHAFT: Hausarrest für Asylbewerber über Weihnachten und Neujahr

[03.01.2017] Grün, rot, blau und golden erstrahlte der Himmel in der Silvesternacht. Während Millionen auf den Straßen feierten, mussten dutzende Asylbewerber, zumeist Nordafrikaner aus sogenannten sicheren Herkunftsländern, das Spektakel aus dem inneren ihrer Asylbewerberheime beobachten. Sie hatten von den Bürgermeistern der Gemeinden auf Grund von verschiedenen Delikten „Hausarrest“ bekommen. Aber dürfen Bürgermeister die Rechte von Asylbewerbern überhaupt dermaßen einschränken? Das Vorgehen sorgt in den Niederlanden für Diskussionen. weiter …

Brandenburgertorklein

SICHERHEIT: Risikofaktoren des Terrorismus

[22.12.2016] Nach Frankreich und Belgien ist nun auch in Deutschland ein terroristischer Anschlag verübt worden. Die Niederlande sind bislang von derartigen Anschlägen verschont geblieben. Aber warum eigentlich? Diese Frage hat sich die niederländische Zeitung NRC Handelsblad gestellt. Ist es Glück? Verfügen die Niederlande über bessere Geheimdienste? Oder gibt es ganz andere Gründe dafür? Eine pauschale Antwort gibt es nicht, aber es gibt Faktoren, die das Risiko auf einen Anschlag erhöhen oder verringern können. weiter …

Unterschreibenklein

Müssen Migranten künftig ihre Unterschrift unter die „niederländischen Kernwerte“ setzen?

[20.12.2016] Wenn es nach dem Minister für Soziales, Lodewijk Asscher geht, müssen künftig alle Neuankömmlinge, deren Herkunftsstaat außerhalb der EU liegt eine Partizipationserklärung unterschreiben. Darin sollen sich die Asylsuchenden zu den niederländischen Werten und Normen bekennen. Einige Gemeinden arbeiten schon jetzt mit einer solchen Erklärung. Dabei zieht der Vorschlag auch viel Kritik auf sich. weiter …

Allochtoonklein

GESELLSCHAFT: Immer weniger Migranten fühlen sich in den Niederlanden zu Hause

[15.12.2016] Integration in Sicht? Dieser Frage ist das Sociaal en Cultureel Planbureau in einer Langzeitstudie nachgegangen. Heute wurden die Ergebnisse veröffentlicht und die Antwort fällt ernüchternd aus. Zwar finden weniger Niederländer, dass es in ihrem Land zu viele Migranten gäbe, die Migranten hingegen gaben an, sich in den Niederlanden immer weniger zu Hause zu fühlen. weiter …

Wilders

POLITIK: Das Urteil gegen Wilders und die Reaktionen darauf

[12.12.2016] „Wollt ihr mehr oder weniger Marokkaner“ hatte Geert Wilders seine Anhänger am 19. März 2014 in Den Haag gefragt. „Weniger, weniger“, skandierten diese. Jetzt – Zweieinhalb Jahre später - hat das Gericht sein Urteil über diese Äußerung gefällt: Schuldig. Von einer Strafe für den Politiker hat das Gericht allerdings abgesehen. Die Reaktionen auf das Urteil lesen Sie hier. weiter …



Impressum | © 2017 NiederlandeNet
NiederlandeNet wurde im Rahmen des EU-Projekts INTERREG IV A finanziert:
NiederlandeNet
Alter Steinweg 6/7
· 48143 Münster
Tel: +49 251 83285-16 · Fax: +49 251 83285-20
E-Mail: