Nachrichten Mai 2014


MONARCHIE: Niederländisches Königspaar besucht Zentrum für Niederlande-Studien in Münster

Münster. AF/koniklijkhuis.nl 27. Mai 2014.

Besuch Zns

Der niederländische König zu Besuch im Haus der Niederlande, Quelle: Zentrum für Niederlande-Studien

Acht offizielle Termine in zwei Tagen: Auf ihrem Arbeitsbesuch in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen hatten König Willem-Alexander und Königin Máxima eine volle Agenda. Nachdem das Paar am Montag Niedersachsen besucht hatte, begann der Dienstag mit dem Besuch des Zentrums für Niederlande-Studien (ZNS) in Münster, das dieses Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert. NiederlandeNet, das vor zehn Jahren vom ZNS ins Leben gerufen wurde, war vor Ort.

Kurz vor neun Uhr kam das niederländische Königspaar am Lambertikirchplatz an und ging die kurze Strecke bis zum Haus der Niederlande, in dem das Zentrum für Niederlande-Studien seinen Sitz hat, zu Fuß. „Schön wieder hier zu sein“, sagte König Willem-Alexander zu Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe. 1995 hatte Willem-Alexander, damals noch Kronprinz, gemeinsam mit dem belgischen Kronprinzen Philippe, die Eröffnung des Hauses der Niederlande nach dem Einzug ins historische Krameramtshaus vorgenommen. Einige Schaulustige begrüßten König Willem-Alexander und Máxima mit Applaus. Viele Zuschauer schwenkten niederländische Fähnchen.

Unirektorin Prof. Ursula Nelles begrüßte die hohen Gäste im Zunftsaal des Hauses auf Niederländisch. Prof. Friso Wielenga, Direktor des Zentrums, sprach sein Grußwort auf Deutsch. Es sei eine „große Ehre“, König und Königin zu Gast zu haben, sagte er. Neben der historischen Bedeutung Münsters für die Niederlande – hier wurde 1648 der Westfälische Frieden geschlossen – stellte Wielenga in seiner kurzen Ansprache auch die Zukunftspläne des Zentrums vor: So will das ZNS eine Stiftungsprofessur für Wirtschaft und Recht, ergänzt durch ein Expertise-Zentrum für deutsch-niederländische Wirtschaftsbeziehungen ins Leben rufen, um die bilateralen Beziehungen zu stärken.

Dann kamen die Studierenden des Hauses zu Wort. Begleitet von NRWs Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und dem niederländischen Wirtschaftsminister Henk Kamp gingen König und Königin von Tisch zu Tisch und sprachen mit Studierenden und Absolventen des Zentrums über ihre Motivation für das Fach, ihre Sicht auf das Nachbarland und das Ergebnis der Europawahl. „Eine sehr angenehme Gesprächspartnerin“ sei die Königin gewesen, wusste Bachelorstudent Julius Dürrwald, der mit am Tisch zum Thema „Europa“ stand, nach dem Besuch zu berichten. Sie habe sich dem Sprachniveau des Einzelnen am Tisch angepasst. „Und sie war interessiert! Sie wollte von uns wissen, was wir an Europa ändern würden, wenn wir könnten.“

Nach einem sechs Augen-Gespräch mit Ministerpräsidentin Kraft und einigen Gruppenfotos mit Studierenden und Mitarbeitern des Zentrums fuhr das Königspaar eine Stunde nach der Ankunft schon wieder weiter, zum nächsten Termin. Neben der Besichtigung des Fraunhofer Instituts für Materialfluss und Logistik in Dortmund stehen für heute noch ein Besuch beim niederländischen Designbüro MMID mit Sitz in Essen(, Ulm und Delft), sowie ein deutsch-niederländisches Branchentreffen der Fertigungsindustrie in Kleve auf dem Programm.

Montag hatten Willem-Alexander und Máxima ihren Besuch der Bundesrepublik in Niedersachsen begonnen. Das Königspaar besuchte dort unter anderem Oldenburg, Leer und das Emsland.

Hier die Pressemitteilung der Westfälischen Wilhelms-Universität: Königspaar Willem-Alexander und Máxima besucht Zentrum für Niederlande-Studien

Mehr Fotos vom Besuch finden sich auf der Microsite zum 25-jährigen Jubiläum des Zentrums für Niederlande-Studien 25jahre-niederlandezentrum.de


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